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Von
Blumen und Unkraut
Heute. Sonnabend. Frühstückstisch.
Meine Frau und ich sprechen über Herrn
Beck,
Frau
Leyen und Krippenplätze. Nach dem ersten Brötchen
fragte meine Tochter
Elaine, 7 Jahre alt:
„Papa, warum gibt so viele dumme
Menschen?“
Ich: „Mmhhm.---„
Elaine: „Papa, warum?“
Ich: Es gibt auch Schlaue…“
Elaine, hartnäckig: „Aber warum
so viele Dumme?“
Ich: „Weißt Du, es ist wie in einem Garten. Es gibt
wunderschöne Blumen, das sind die Schlauen. Und
tolle Nutzpflanzen, die reiche Ernte versprechen. Die
wurden gepflegt, gegossen, gedüngt. Das ist wie eine gute
Erziehung. Dann blühen sie und erfreuen uns…“
Elaine: „Und die Dummen sind das
Unkraut?“
Ich: „Kann man so sagen. Ungedüngt. Unerzogen. Ungepflegt. Ärgerlich.“
Alexander, mein Sohn, 11 Jahre:
„ Dafür gibt’s Unkrautvernichter…“
Ich: „Lass das keinen Ökofuzzi hören. Bei uns zupft Mutter…“
Dabei grinse ich entschuldigend in Richtung meiner Frau, denn
schließlich war das eine absolut chauvinistische Bemerkung.
Meine Frau: „Du begibst Dich auf
gefährliches Terrain!“
Ich, unschuldig: „Wieso, Du zupfst doch…… manchmal….“
Sie: „Das meine ich nicht. Ich
meine, wenn Du dumme Leute mit Unkraut vergleichst bleibt nur der
Schluss, daß Du sie vernichten musst…“
Ich: „Jetzt leg mir nur noch das Wort „ausrotten“ in den
Mund….“
Sie: „Das habe ich
ja nicht gesagt. Aber….“
Ich „Kein Aber. Ich habe ursprünglich von der Schönheit der
Blumen gesprochen um meiner Tochter ein Vergleichsbild
anzubieten.“
Sie: „UNSERE Tochter,
bitte sehr. Es ist ja gut, nur Du weißt wie das mit Vergleichen ist.“
Ich: "Yes, Dear..."
Elaine: „Also was machen wir nun
mit den dummen Leuten, Papa?“
Ich: „Weißt Du, es ist wie in einem Garten. Das Unkraut vernichtet man
heute nicht mehr. (Zu meiner Frau: Das stehen die grünen Gutmenschen
vor) man DRÄNGT es zurück. Man muss sich des Unkrauts, wie
der Dummheit erwehren.“
Alexander: „Wie denn?“
Ich: „Geh ihnen aus dem Weg. Und wenn sie dir auf die Pelle rücken
DRÄNG sie zurück. Wehr Dich. Orientiere Dich an den Schlauen,
den schönen Blumen und ertragreichen Pflanzen.“
Alexander: „Mach ich ja.“
Elaine: „Ich auch. Deshalb will
ich auch nicht mehr mit Michaela spielen. Die ist wie Unkraut.“ |
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