Der rotlackierte Nazi Lafontaine war schon immer mein "Freund". Weil er gradlinig und aufrecht ist,
wie ein deutscher Sozialist eben ist und sich so seinen Freunden und der Öffentlichkeit verkauft. Gradlinig solange es ihm nützt. Und geradlinig bis man ihm seine Unregelmäßigkeiten nachweist. Ein deutscher Vorzeigesozialist eben. Und wie es sich für einen echten Salonsozialisten gehört versteht er auch was vom Essen, Wein und
Lebensart. Das unterscheidet ihn nur unwesentlich von seinen Glaubensbrüdern die Hartz IV-fianzierte Bouletten verdrücken. Nein, wir wollen uns jetzt auch nicht daran erinnern, dass er zunächst mal seine Bezüge falsch berechnet hatte und ihm erst von anderer Seite Unkorrektheit nachgewiesen werden musste. Seine sozialistischen
Bodensatzgenossen wären schon bei 50€-Mogeleien verknackt worden. Das war nicht Unaufrichtigkeit, das war, sagen wir es freundlich, ein Irrtum. Schließlich dürfen auch Sozialisten irren. Irren kann man sich auch bei der Wahl seiner Freunde die man auf Kosten der Allgemeinheit protegiert. Als Libertäre entschuldigen wir denn auch seine
Ausflüge ins Rotlichtmilieu, wollen wir da etwa anfangen zu moralisieren? Und von falschen Freunden kann man sich, besonders wenn sie einem nicht mehr nützen, auch wieder trennen. Macht in der Hand eines Sozialisten würde jedenfalls nie für persönliche Vorteile genutzt werden. Sozialisten, also Linke, sind moralisch schon deshalb auf
der richtigen Seite weil alle, die nicht Sozialisten sind, rechts sind, und die sind „von gestern“ und verkommen. Es gehört zu den großen Lügen unserer Zeit, zur perfidesten Verschleierung der Wahrheit, daß „links“ nicht gleich „rechts“ ist. Nur der Schweinejournalismus der verkommenen Gegner stochert doch gelegentlich im Misthaufen der
Zwecklügen herum. Und da kann man, als aufrechter Demokrat, ehrlicher Bürger, in jedem Falle aber aufrechter Sozialist, wenn man an der Schraube sitzt, per Presserecht dran drehen. Was Oskar ja auch getan hat. Insofern unterscheidet er sich nicht von Putin, auch der ist ein aufrechter Demokrat, wie das auch uns
Oskars Intimfeind, der andere Salonsozi Schröder festgestellt hat. Nun meldet sich also der rot-braune
Demagoge erneut zu Wort. Er geifert wie seinerzeit sein großer sozialistischer Landsmann Joseph Goebbels gegen Amerika und bedient die Ressentiments der Linken einmal mehr. Gleichzeitig solidarisiert er sich mit dem islamofaschistischen Faszinosum Iran. Hier ist der Volkstribun der ohne Einschränkungen agiert: Mahmoud Ahmadinejad. Zu
ärgerlich, daß Oskar da nicht immer mithalten kann. „Für einen erfolgreichen Populisten braucht es soziale
Versprechen ohne Punkt und Komma, eine stramme Ideologie als Heilsversprechen und ein Persönlichkeitsprofil, das ihn vom Establishment abhebt. Jemand, der ob zu Recht oder nicht, als Außenseiter gesehen werden kann, der nicht aus reichem Hause stammt, der nicht als Intellektueller auftritt. Ein glaubhafter Anwalt der kleinen Leute. All
das vereinigt Mahmoud Ahmadinejad in sich.“ (JAN KEETMAN (Die Presse) 27.06.2005) Das traf auch schon auf
einen anderen sozialistischen deutschen Genossen zu: Lafontaines, ebenfalls, so zu vermuten, heimliches Vorbild Joseph Goebbels. Auch hier haben wir einen Sohn kleiner Verhältnisse, Goebbels, Sohn eines Buchhalters mit 5 Geschwistern, Ahmadinejad, Sohn eines Kesselflickers, aufgewachsen mit 6 Geschwistern. Beide, Goebbels wie
Ahmadinejad schreiben ihre Doktorarbeiten, finden ihren politischen Weg über radikale Parteien in die Staatsspitze. Die wirkliche intellektuelle Elite belächelte jeweils sowohl den kleinen deutschen Doktor wie auch den iranischen Parvenü.
Oskar ist auch hier nur billiger Verschnitt. Also Sohn eines Bäckers ist das Milieu, dem er entstammt offensichtlich nicht ganz so proletarisch, und seine späteren Lebemann-Attitüden machen
ihn als Exproletarier unglaubwürdig. Selbst hier bescheißt er also seine Anhänger und es bleibt unverständlich, daß der, bereits in seiner Person sichtbare Betrug, der auch in seinen Worten den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit verschleiert, seinen Anhängern, diesem Haufen dummer, gläubiger Esel, nicht auffällt.
Lafontaine bastelt also kräftig am Untergang des Abendlandes mit. Nachdem dieser aufrechte Sozialist
zunächst seine Freundschaft zu den Machthabern der DDR als vorrangig gegenüber dem Wiedervereinigungswillen von 17 Millionen Deutschen ansah, ging er später als Rattenfänger genau dort auf Stimmenfang. Moralisch verkommener kann man nicht sein und teilentschuldigt ist er nur, wenn überhaupt, durch die entlastende Tatsache der
Vergesslichkeit der Bürger der neuen Bundesländer. Konnte er früher noch mit sozialistischen Umverteilungsideen die uninformierten und per Umverteilung alimentierten Bürger blenden und ihnen olle Kamellen als Ergebnis seines tiefen Nachdenkens verkaufen, ihnen einreden das der wahre Sozialismus in einer veränderten gesamtdeutschen
Wirklichkeit umgesetzt werden könne, so sind diese Phrasen offensichtlich nicht ausreichend überzeugend gewesen um seiner neuen Partei, dem Linksbündnis, ausreichend Stimmen zu verschaffen.
Seine Bedeutungslosigkeit auf die ihn die bundesdeutsche Wirklichkeit, angesichts der sich leider nur zaghaft und unvollständig durchsetzenden Erkenntnis, dass seine „bahnbrechenden“ sozialistischen Wirtschaftsideen kalter Kaffee sind, geschrumpft hat, lässt ihn nun zum internationalen Politikratgeber
auffahren. Konnte er bei den Nachrüstungsbeschlüssen seinen Antiamerikanismus nur unvollkommen in zeitgeistkonforme Phrasen verpacken, kann er nun endlich, angesichts der atomaren Aufrüstung des Iran die Katze aus dem Sack lassen.
Dabei offenbart sich einmal mehr, daß Oskar, der gerne mit Geschichtsvergleichen jongliert, ein wirkliches Gefühl für geschichtliche Zusammenhänge völlig fehlt, bzw. unter seiner
rotbraun-sozilistischen Ideologiemelasse verkleistert ist.
So geht ihm, der 1943 geboren wurde, jedes Gefühl für die historischen Leistungen der Amerikaner ab. Das Gefühl ihnen, für das Aufhalten des Weltunterganges und das Abgleiten Westeuropas in den Schlund stalinistischer Finsternis Dank, oder zumindest Fairness schuldig zu sein, kennt er, wie so viele seiner Linksgenossen nicht. Vielleicht
ist es der latente Ärger keine Teilhabe an der Weiterentwicklung faschistischer Perfektion unter rotsozialistischem Fahnenmeer haben zu können, der ihn zum Verächter eines freiheitsorientierten amerikanischer Vorbildes werden lässt. Es war ja auch zu ärgerlich, daß die Amerikaner den deutschen Traum von der Atombombe unterbrachen und
Peenemünde in der Tristesse der DDR versank. Nun, endlich, 2006, sollte aber eine Parität hergestellt werden. Jedem Diktator, jedem Schlächter sein Bömbchen. Was interessiert demokratische Legitimation, wen kümmern Menschenrechte, gleiche Augenhöhe mit den Amerikanern ist gefragt. Die verspätete, aber nicht zu späte, Umsetzung der
Endlösung per Atombombe kann einen Sozialisten nicht erschüttern. Damit, endlich, könnte man dem weltbeherrschenden jüdischen Kapital und seinen kapitalistischen amerikanischen Handlangern den Garaus machen.
Ja, als aufrechter Sozialist schwieg man zu Stalin, zu Mao, zu Pol Pot, zu Kim und auch die afrikanischen sozialistischen Experimantatoren, deren „Unabhängigkeitsversuche“ nur einige Millionen Menschenleben gekostet haben, konnten sich der Sympathie und des Stillschweigens ihrer europäischen sozialistischen Parteigänger sicher sein. Die
Söhne unserer Linksfaschisten unterstützten lieber nicaraguanische Kapitalvernichter die ihre Völker ins Verderben führten und zeigten per Che-T-Shirt oder Palikopftuch Sympathie mit Killern, Hauptsache es ging gegen den Individualismus und Konsum garantierenden amerikanischen Way-of-Life.
Die Anständigkeit der Amerikaner die uns der braunen und stalinistischen Dunkelheit entrissen, haben wir ihnen schlecht gedankt. Es ist gut, das wenigstens einige heute die Chance haben ihren Kindern, jenseits des Atlantik, eine gute Ausbildung und eine erträgliche Zukunft zu garantieren. Die Unterstützung der als Mullahs maskierten
iranischen Schlächter und ihrer despotischen arabischen Cousins und damit die Fortsetzung des Völkermordes an den Juden, wird gewiss sein, wenn durchgeknallte Irre, Hitlerbewunderer und Holocaustleugner wie Mahmoud Ahmadinejad nun mit der Bombe drohen, spielen und sie „experimentell“ anwenden dürfen.
Ein kleinwüchsiger Profilneurotiker, rotbrauner Faschist und abgehalfterter Möchtegernnapoleon wie Oskar Lafontaine sollte indes verbannt werden. Nein, nicht nach Elba. Nach Teheran. In den Keller des iranischen Geheimdienstes.
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