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Kläffende Handfeger Die Union der SOZIALISTISCHEN SOWJETREPUBLIKEN kurz UDSSR hatte einen
Vorteil für die in ihr agierenden Politiker und Abgeordneten: Sie konnten ein- oder zweimal jährlich zu den großen Kongressen der Volksdeputierten nach Moskau reisen. Angesichts der Tristesse in den Provinzen war bereits das ein Erlebnis. Beim Kongress selbst saßen sie in roten „Kinosesseln“. So wurde ihnen langes Stehen erspart und ihr Rückrat
wurde nicht belastet. Das brauchten sie auch nicht, denn die Ergebnisse und Verlautbarungen ihres Kongresses waren bereits vorher vom Politbüro beschlossen und das Abnicken nur noch Formsache.
In der EU, die eine gigantische Umverteilungsmaschinerie ist, und in ihrer Gestaltung immer mehr Ähnlichkeit mit der UDSSR annimmt, läuft es inzwischen ähnlich. Die Gesichter der Volksdeputierten, pardon, EU-Parlamentarier verschwinden im Meer der Kollegengesichter, man beschäftigt sich, gut bezahlt, mit nachrangigen Problemen und Rückrat muss man
nicht beweisen. Abgehalfterte oder in Ungnade gefallene Exgrößen lokaler Wichtigkeit finden hier noch ein angenehmes Auskommen. Wirklich repräsentieren tut die EU den Willen ihrer Bevölkerungen jedenfalls nicht. Ein zahnloser Papiertiger, dessen Verfassung noch nicht einmal von allen Nationen getragen wird. (Was Brüssel aber nicht daran hindert das
zu ignorieren, gerade so wie seinerzeit das Politbüro den möglichen Widerspruch eines Unionsmitgliedes.)
Oft herausgefordert wird die EU eh nicht, meistens beschäftigt sie sich mit dem Durchmesser von Erbsen, Feinstaubbelastung oder der Weite des Maschendrahtes bei Käfigen in der Legehennenhaltung. Wenn es allein das wäre, aber, vom Eurobürger finanziert, denkt man sich, zum Nachweis seiner eigenen parlamentarischen Wichtigkeit, ständig neue
Möglichkeiten aus denselbigen, also den EU-Bürger, zu gängeln und zu egalisieren. Gleichheitskult nennt man so was und was für die EU-Befürworter vielleicht Kultstatus hat wird von den Gegnern eher mit Gleichheitswahn umschrieben und als Abbau von Bürgerfreiheiten angesehen.
Ich selbst genieße zwar die Reisebequemlichkeiten die sich durch die EU ergeben haben, aber es bleibt für mich die Frage ob dieser Vorteil aufwiegt der Repression des Multikulturalismus, Gutmenschentums und der Gleichmacherei ausgesetzt zu sein. Jetzt wo es vielleicht erstmals wirklich darauf ankäme die wesentliche Westeuropa verbindende Stützsäule,
die Meinungsfreiheit, die Solidarität und Verteidigung europäischer Traditionen, zu stärken versagt die EU kläglich. Nicht die EU versagt sondern die sie repräsentierenden Schwächlinge, die sich allesamt als kläffende Köter gebärden, die wie Mahmood Ahmadinejad sagt "mit einem Tritt zu verjagen sind."
Die Erwartungen der europäischen Bürger an die EU und ihre hoch bezahlten Mitarbeiter war nicht über Erbsengrößen zu entscheiden, sondern dann Europa zu festigen wenn es angegriffen wird und europafremde Kräfte versuchen das Rechtsbewusstsein umzukrempeln. Es bleibt die Frage ob ich dieses Europa meinen Kindern zumuten kann.
"In unserer Welt, im Westen, müssen die Maßstäbe des Westens gelten. Und das sind die Maßstäbe der säkularen Welt und nicht die Maßstäbe militanter Minderheiten."
Roland Köppel , Chefredakteur DIE WELT siehe auch: Unsolidarische EU,
Fakten und Fiktionen, PI |
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 Antisemitismus ist nicht nur rechts...
Broder nicht zu lesen ist pure Ignoranz Amazon-Link |
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