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 Der Immigrant Angeblich hat der
Mann mit seinen auf den Punkt gebrachten Worten vom „Gesindel“ die französische „Intifada“ erst ausgelöst. In einer Zeit in der Versteher, Schönredner und Besänftiger jedem die Seele streicheln gelten die Worte Nikolas Sarkozy als unzeitgemäß. Aber wie soll man randalierende, erarbeitetes Eigentum vernichtende Horden sonst benennen? Nach
meinem Verständnis gehören sie nicht auf die Couch eines Psychiaters, in den Selbstfindungszirkel eines Therapeuten, in die Beratungsstunde eines Sozialarbeiters. Sie gehören, und da stimme ich Sarkozy hundertprozentig zu, umgehend ausgewiesen. Wer sein Gastrecht missbraucht ist des Hauses zu verweisen. Mögen sie ihre überschüssigen Kräfte
statt an französischen Familienvätern an algerischen oder marokkanischen Polizisten und Sozialarbeitern ausloten. Die machen weniger Umstände, haben im Schlepptau keine Sozialarbeiter.
Jetzt rächt sich die von den Linken vor Jahren gemachte Gehirnakrobatik das „Gewalt gegen Sachen erlaubt, gegen Menschen abzulehnen sei.“ Es gab und gibt genügend linke „Denker“ die auch heute noch so argumentieren, und daß unser Ex-Außenminister es später unterlassen hat Steine zu werfen und Taxifahrer anzugreifen ist vermutlich der Tatsache
zu verdanken, daß er erkannte, daß ihn sein rhetorisches Talent auf Parlamentsbänke statt auf Zellenpritschen befördern würde. Der physischen Auseinandersetzung geht er wohl auch heute nur altersbedingt aus dem Wege, sie sprachlich zu ächten, fällt ihm, zumindest wenn es um palästinensische Attentäter geht immer noch schwer.
Sarkozy selbst ist das lebende Beispiel eines erfolgreichen Immigrantenkindes. Mag sein, daß sein ungarischer Vater und seine griechische Mutter ihrem Sohn einen besseren Start ermöglichen konnten als die aus Algerien, Marokko oder Schwarzafrika legal oder illegal Eingewanderten. Dennoch ohne eigenes Wollen, ohne Engagement und Fleiß wäre
Sarkozy wohl nicht der, der er heute ist. Ihm Rassismus vorwerfen zu wollen ist absurd. Sarkozy hat den Muslimen die Anerkennung als zweite Religion neben der katholischen Kirche durch die Schaffung eines Islamischen Rates ermöglicht. Es hat sich für Minderheiten eingesetzt, sie gefördert und zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung ihrer
Situation gemacht.
Es gibt zahlreiche andere Minderheiten die ebenfalls nicht den ersten Platz an der Sonne belegen. Die Chinatowns in Europa und Nordamerika sind jedem ein Begriff, Russen haben ihre Stadtviertel, Polen, Inder, Pakistani und, nach dem Balkankrieg, Bosnier und Albaner. Mag sein, daß sie in besonderen Branchen mafiöse Strukturen etabliert haben.
Aber selbst diese sind, positive gesehen Ausdruck zielstrebigen erfolgsorientierten Handelns. Als Mob ihre Viertel zu zerstören, das Eigentum ihrer Nachbarn, käme ihnen kaum in den Sinn.
Sarkozy hat offensichtlich eine klare Linie. Er reicht einerseits die Hand, verlangt anderseits ein Minimum an Disziplin. Obwohl das Wort in Verruf geraten ist und Primärtugenden dieser Art in der Werteskala therapierender Gutmenschen ganz unten angesiedelt sind, wäre das als Dank an die Aufnahmebereitschaft der Franzosen (oder Deutschen
etc.) nicht zu viel verlangt. Wenn die Nachricht stimmt, daß Sarkozy jetzt Chaoten nicht nur rechtsstaatlich verurteilen, sondern auch umgehend abschieben lässt, wäre das eine gute Nachricht
http://www.sarkozynicolas.com/
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