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Mitbürger oder Freiheitsfeinde? Freiheitsfeinde!!
Wenn ich mir das Bild dieser beiden Herren (Dr. Yavuz Özoguz und Dr. Gürhan Özoguz) anschaue, nichts von ihnen und über sie weiß, kann ich nur sagen nette Burschen, die Zwei. Sauber, freundlich lächelnd, Bart, hmm, nicht mein Fall, aber gepflegt. Insgesamt ein positiver Eindruck. Das geht mir öfter so, daß ich Menschen
auf ihren Fotos annehmbar finde und, als ich jünger und unkritischer war, der bildlichen Ausstrahlung erlag. Dies ist ein Fehler, sei wachsam und informiere Dich. Diese Aufforderung muss ein jeder sich selbst immer wieder sagen und recherchieren. Die Beiden sind Bösewichte, schlimme Finger. Sie unterhalten eine
Webseite, den
Muslim-Markt. Hier beschäftigen sie sich mit pro-islamischen Themen und verkaufen Islam-Devotionalien. Ich hatte die Seite schon früher einige Male besucht, fand sie zwar ziemlich ideologisiert und freiheitsfeindlich, aber
noch nicht direkt militant. Gestern nun einige Meldungen in den Medien:
Tagesspiegel ,
WELT ,
SPIEGEL
Unsere beiden Strahlemänner rufen zum Mord an Hans-Peter Raddatz auf, einem ausgewiesenen Islamexperten. Wenn das eine persönliche Abrechnung wäre, wäre es eine Sache. Aber der Aufruf erfolgt im Namen Allahs und des Koran, Zitat:
[Anfang]
Wir machen Ihnen einen einfachen Vorschlag, wie Sie für sich selbst Ihre eigene Glaubwürdigkeit prüfen können: Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet beten: "Wenn der Islam so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle
Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr XXX ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn XXX,
immer noch darauf bestehen, auch.
[Ende des Gebetsvorschlags]
Wo die XXX sind stand der Name von Raddatz, aber nach wenigen Stunden nahmen sie seinen Namen heraus, vermutlich um juristischen Schritten zuvor zu kommen.
Zitat (Die Welt): "Özuguz ist Angestellter der Universität Bremen und wurde 2003 in erster Instanz wegen Volksverhetzung verurteilt."
Ich sehe nur noch Angsthasen und Opportunisten, regenbogenfarbene Multikultifreaks und Versteher. Was arbeiten da für Leute in der UNI-Bremen? Wo ist der Leiter der Personalabteilung der umgehend die Zusammenarbeit mit Özuguz beendet? Wo ist der Personalrat der Druck macht? Schon was von Empörung gehört?
Es geht um die Freiheit des Wortes, also um inhaltliche, intellektuelle Auseinadersetzungen. Aufrufe zu Gewalt, zu Mord sind von dieser Freiheit nicht gedeckt. Wenn wir Entgleisungen dieser Art nicht umgehend stoppen werden sich künftig Vorfälle dieser Art häufen. Was sind das für unfreie Naturen (ha, zwei Doktoren) die einem Buche
hörig sind. Ich habe in den letzten Tagen die Bücher von Oriana und Hirsi Ali gelesen, mich wieder tagelang durch die Bibliothek und das Internet gefressen.
Halten wir noch einmal fest:
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Der Islam ist eine freiheitsfeindliche Religion und mit liberalen, geschweige libertären Grundsätzen unvereinbar.
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Eine Religion die Herrschaftsansprüche über Menschen legitimiert, in einem Buch (Koran) festschreibt und die die Gläubigen zwingt diese Ansprüche zu realisieren ist inhuman und pervers.
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Menschen die sich dieser Religion ausliefern sind Freiheitsfeinde. Sie haben den Wert menschlichen Lebens, individuell gestalteten Daseins, nicht erkannt. Sich gegen diese Anmaßung zu wehren und die Angriffe auf Self-Ownership zurückzuweisen und
die Freiheit zu verteidigen ist legitim.
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Der Islam ist zu einem Dialog nicht fähig. Wer sich nicht ausdrücklich von der ihm innewohenden Gewalt distanziert, hat in einer Gesellschaft, die die Menschrechte und die Freiheit des Wortes und der Gedanken respektiert, nichts verloren.
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Wenn islamische Mitbürger nicht die intellektuelle Kraft aufbringen sich von den Fesseln ihrer freiheits- und individualitätsfeindlichen Religion zu befreien (wenigstens in dem Maß, daß sie die Religion lediglich als Stütze oder Halt begreifen) haben sie
das Recht auf unsere Mitte verwirkt.
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Muslime die, kraft Aufenthaltsgenehmigung, unsere Gastrecht genießen haben sich an die "Hausordnung" des Gastgebers zu halten. Anderenfalls verwirken sie ihr Gastrecht.
Es ist eine bewußt verbreitete Mär, daß der Islam eine tolerante Religion sei. Gerade wir Deutschen sollten sensibilisiert sein auch hinsichtlich des immanenten Anti-Zionismus der dem Islam innewohnt. Wir haben allen Grund nicht durch falsch
verstandene Toleranz, Multi-Kultifreakgehabe und Verstehermarotten eine Religion zu unterstützen die auf deutschem Boden Hass gegen Juden und Israel predigt. Ich habe deshalb hier den von Hans-Peter Raddatz am 11.09.2002 in der WELT veröffentlichten Artikel: "Der Mythos vom toleranten Islam" ein gefügt:
Der Mythos vom toleranten Islam
Literarische Fiktionen und politische Wunschbilder erschweren einen ehrlichen Dialog - Debatte
von Hans-Peter Raddatz
Seit etwa zwei Jahrhunderten gelten Lessings "Nathan" und Goethes "Diwan" als Maßstäbe aufklärerischer Toleranz gegen den religiösen - also christlichen - Herrschaftsanspruch. Bald kam die Idee von einem Islam hinzu, der bereits im mittelalterlichen Spanien die Toleranz zu höchster Entwicklung gebracht haben soll. Wer sich heute über Moslems,
Zuwanderung und den "Dialog der Kulturen" informieren will, stößt immer wieder auf Lessings milden Herrscher Saladin, Goethes Konzept vom reinen, mystischen Eingottglauben und das Bild des islamischen Spanien, das Christen, Juden und Moslems in nie zuvor gekannter Toleranz vereinte.
Zugleich verewigt sich die eigene Gewaltgeschichte: Kreuzzüge und Inquisition sind garantierte Gegenreflexe, wann immer die Toleranz des Islam in Zweifel gezogen wird. Die Wurzeln des Westens - eine vom Klerus behinderte Befreiung des Geistes im Evangelium und der Kampf der Aufklärung um Menschenrechte - spielen kaum eine Rolle, wenn es um
"den Islam" geht. Wer immer heute den offiziellen "Dialog" führt - er vertritt die Schablonen einer Islam-Fiktion, um sie als Ersatzrealität politisch zu installieren.
Es spielt weder bei Lessing noch heute eine Rolle, dass der reale Machthaber Saladin als Erneuerer der Scharia auftrat. Die Biografen des Sultans bestätigen, dass er die Machtbedingungen Allahs perfekt erfüllte, und dies nicht nur mit dem Dschihad nach außen, mit den Massenmorden an christlichen Kreuzrittern. "Er tötete", wie es sein Sekretär
formulierte, "um dem Islam Leben zu geben" - bestätigt von der Damaszener Grabinschrift, der zufolge er "Jerusalem vom Schmutz der Ungläubigen befreite". Vor allem jedoch wirkte Saladin mit dem Dschihad nach innen als Vorbildherrscher, der die Dominanz des Allahgesetzes sicherstellte. Er gilt als Ikone des Islam, weil er den unislamischen
Geist, etwa in Gestalt des philosophischen Mystikgenies Suhrawardi, 1191 durch Hinrichtung beseitigen ließ.
Hier hatte sich die Existenzformel des Islam durchgesetzt, das "Recht auf Unrecht", das in der Vernichtung des Unglaubens und des individuellen Denkens zum Schutz der Scharia besteht. Die Kette der Denker ist lang, welche die Vertreter des orthodoxen Glaubens bis heute vom Leben zum Tode beförderten. Ihre Geistesfreiheit, ob in Gestalt des
frühen Mystikers Halladj im Jahre 922 oder des ägyptischen Journalisten Foda im Jahre 1994, gefährdete ein Prinzip, das bis heute gilt: das Gesetz Allahs, das demjenigen Macht verleiht, der es durchsetzt. "Ich töte, und ich lache" war das Motto des Mystikdichters Rumi, der diesen Grundsatz besser als die Dissidenten begriffen hatte.
Selbst Averroes, der große Philosoph des hohen Mittelalters, war vor den harten Regeln des Allahgesetzes nicht sicher. Er lebte in Spanien, nach westlicher Vorstellung im Hort der Toleranz, wo man allerdings viele seiner Werke verbrannte und ihn in Córdoba an den Pranger stellte, um ihn an die Grenzen des islamischen Geistes zu erinnern. In
einer solchen Atmosphäre konnte auch das Phänomen des Schädelminaretts aufleben. Zehntausende abgeschlagener Christenköpfe lieferten - in großen Mengen auch nach Nordafrika exportiert - das Baumaterial für Minarette des toleranten Spanien.
Die "Fundamentalisten" der Gegenwart, die nach Auffassung des "Dialogs" den Islam "missbrauchen", können sich neben einschlägigen Gewaltaufrufen im Koran also sehr wohl auf Vorbilder ihrer Geschichte berufen. Kein Geringerer als ihr Prophet hatte den Maßstab gesetzt. Als er 622 von Mekka nach Medina "auswanderte", führte er seine Gemeinschaft
aus bedrängter Schwäche in dominante Stärke und prägte das Muster der Expansion des Islam: Gewalt, Bedrohung, Tribut, Auftragsmord und die Vernichtung der Juden - allesamt Zentralpunkte im Manifest der heutigen Moslembruderschaft.
Das literarische Ideal wurde zum Instrument der Täuschung, indem der Dialog eine Islamfiktion zur Grundlage konkreter Politik machte. Die Moslems in Europa können sich somit leicht in Gemeinschaften formieren, deren islamistische "Vertretungen" legitim erscheinen. Diese eignen sich die Fiktion des Islam an, solange sie ihnen in der Phase der
Schwäche von Nutzen sind.
Diese Strategie machte den 11. September möglich, weil man sich selbst und den Moslems den "Dialog" über historische Fakten ersparte. So kann derjenige, der die Gewalt in der anderen Kultur bestreitet, "Täterbereitschaft" für diese Kultur zeigen. Wer eine Islamfiktion diktiert, vermeidet nicht den "Kampf der Kulturen", sondern beendet die
faktenorientierte Diskussion und damit eine wesentliche Grundlage der aufgeklärten Kultur. Ob er will oder nicht, übernimmt er auch die erklärten Feindbilder des real existierenden Islam - die Demokratie im Allgemeinen sowie Israel und die Juden im Besonderen. Wenn es einen friedlichen Islam gibt - in einem solchen mythisch verklärten
"Dialog" kann er sich erkennbar nicht artikulieren.
Hans-Peter Raddatz ist Orientalist und Systemanalytiker und Mitautor der "Encyclopaedia of Islam". Von ihm erschienen bei Herbig "Von Gott zu Allah?" (2001) und "Von Allah zum Terror? - Der Djihad und die Deformierung des Westens" (11. September 2002)
Artikel erschienen am Mi, 11. September 2002
http://www.welt.de/data/2002/09/11/444356.html?s=1 |
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