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Europäische Gesellschaft für Objektivismus EGO
Als absoluter Ayn Rand Fan, der sich durch viele ihrer Bücher gefressen hat und viele Aspekte des Objektivismus für unverzichtbar hält möchte ich auf die Europäische Gesellschaft für Objektivismus EGO aufmerksam machen.
Zitat aus der Selbstverständniserklärung des EGO:
"Eine solche Organisation wird bei der Aufgabe der Verbreitung des Objektivismus sicherlich analog zum amerikanischen Ayn Rand Institute darauf konzentrieren, in den akademischen Bereich hinein zu wirken, vor allem ist die
Gründung von objektivistischen Klubs an Universitäten an probates Mittel, um akademischen Studenten des Objektivismus die Möglichkeit zu geben, mit weiteren Interessierten alle interessierenden Fragen zu diskutieren."
Die gewollte Anbindung an das Ayn Rand Institut erscheint mir allerdings problematisch da dieses sich nicht gerade durch Aufgeschlossenheit gegenüber abweichenden Betrachtungsweisen verhalten hat.
Besonders interessant ist ein Artikel den ich auf dieser Seite gefunden habe und den ich an der entscheidenden Stelle auszugsweise zitiren möchte:
Die Unterschiede zwischen einer objektivistischen und einer libertären Politik von Wolfgang
Scheide
"Bei der Betrachtung der Differenz zwischen Objektivisten und Libertären muss allerdings vorausgeschickt werden, dass Libertäre -anders als die Objektivisten- keine gemeinsame philosophische Basis besitzen, und somit von d e r
libertären Position nicht gesprochen werden kann."
Das ist richtig. Rebellog hat beispielsweise Probleme größere Gruppen oder Einheiten ausfindig zu machen die eine konsequent antisozialistische Haltung einnehmen. Die Tatsache das auch "Linke" sich als Libertäre bezeichnen
frustriert, denn nach unserer Auffassung schließen Freiheit und Sozialismus sich völlig aus. Und auch diese Aussage trifft nicht auf unsere Zustimmung:
"Rowlands verweist abschließend noch auf der Unterschied, dass die Libertären sich darauf konzentrieren, was nicht getan werden sollte, statt den Menschen Optionen zu geben. Sie beschäftigen sich nicht mit dem Thema, wie Freiheit
überhaupt gesichert werden kann."
Dem muß ich heftig widersprechen. Gerade Libertäre zeichnen sich durch eine hohes Maß an Eigenverantwortungm und Initiative aus. Meine/unsere gesamte Motivation wird durchzogen von dem Bemühen Freiheit zu sichern und zu erhalten. Das
dies, im Zuge der Selbstverteidigung, auch den Einsatz von Waffen eínschließt habe ich mehr als einmal geschreiben. Zugegeben, es gibt nicht viele deutsche Libertäre die für das Recht auf Waffen und Selbstverteidigung einstehen, in den USA haben wir aber durchaus Libertäre (und eben nicht Konservative) gefunden die diese Haltung teilten.
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