| |
Kraft Foods' attack against a fashion designer Today (March, 12th, 2005)
a court took Milka Budimirs webname and gave it to Kraft Foods': French designer takes on Kraft Foods' chocolaty cow over Milka website (AFP)
Publication Date: 01/31/2005 5:35:48pm
PARIS (AFP) - A court case pitting a French fashion designer against the US company Kraft Foods started in a Paris suburb, with the two fighting over a French website name, www.milka.fr.
The American firm wants Milka Budimir, a 58-year-old stylist who owns two clothing shops in southern France, to cede control of the site she currently owns to promote its Milka brand of Swiss chocolate, whose advertising icon is a purple cow. But Budimir has struck back, demanding Kraft Foods -- a
subsidiary of the Altria group that owns Philip Morris, the cigarette manufacturer -- pay 90,000 euros (117,500 dollars) in damages and 10,000 euros (13,000 dollars) in legal costs for defending her right to use the site. "This has been a nightmare for the past two years. But I never thought anybody could mix up my name with the chocolate. And this
is my one and only first name," Budimir told the court in Nanterre. In opening arguments, Kraft's lawyer accused Budimir of being a cyber-squatter who had taken the site with the aim of selling it for a profit later or using the chocolate brand's profile to attract visitors on the Internet. The lawyer said Kraft wanted the Frenchwoman to pay 3,500
euros in damages, 3,000 euros in legal costs, and that she move to a new website address, www.milkacouture.fr.
Kraft Food hat es geschafft. Milka Budimir darf ihre Webseite nicht
mehr nach ihrem Vornamen www.mika.fr nennen, sondern muß den Namen an das Mutterhaus der Milkaschokolade abgeben. rebellog-Mitarbeiter werden nie mehr Milka-Schokolade essen! Wer mehr wissen
will: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,346396,00.html SPIEGEL ONLINE - 14. März 2005, 17:54
URL: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,346396,00.html
Milka gegen Milka
Großkonzern macht Schneiderin ihren Namen streitig
Auch süße Sachen können sauer machen: Eine Französin unterlag jetzt in einem Rechtsstreit mit einem Lebensmittelhersteller. Die Frau trägt den Namen einer sehr berühmten Schokolade - und darf den jetzt nicht mehr in ihrer Webadresse führen.
Milka-Kuh: Durchgesetzt gegen tapfere Schneiderin
Nicht zum ersten Mal treiben Namensstreitigkeiten im Internet seltsame Blüten - aber diesmal sind es besonders süße: Eine französische Schneiderin, die den Vornamen Milka trägt, darf nicht mehr unter der Adresse www.milka.fr für ihren Laden in Valence werben. Der Lebensmittelkonzern Kraft Foods setzte sich vor einem Gericht in Nanterre gegen
die 58-jährige Milka Budimir durch.
"Hier hat bedauerlicherweise das Markenrecht über das Persönlichkeitsrecht gesiegt", sagte Gérard Haas, der Anwalt der Frau, der Deutschen Presseagentur (dpa). Jahrelang hatte Milka Budimir, die inzwischen als "tapfere Schneiderin" bekannt ist, sich gegen die Vorwürfe des Konzerns gewehrt, ja sogar eine Gegenklage angestrengt: weil ihr Vorname
auf jeder lila Kuh der Schokoladenmarke stehe. Bescheidene 15.000 Euro Schadenersatz hatte Budimir verlangt, wegen "Image-Schädigung ihres Namens".
Budimirs Sohn hatte die Adresse milka.fr laut ihrem Rechtsanwalt im Jahr 2001 eingerichtet - als Weihnachtsgeschenk. Der Kraft-Konzern habe erst 2002 das Recht auf die Adresse beantragt. Frau Budimir habe "nur diesen einen Vornamen und ihre Geschäft "Milka Couture" ist seit 1988 unter diesem Namen eingetragen", sagte Haas der dpa.
Auch in Deutschland hat Kraft Foods bereits in einem Rechtsstreit um Markensymbole gesiegt - es ging um lila eingefärbte Keks-Tüten. |
|