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  Page 026 - 2006

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Freedom knows no compromise !

       
       

Robin Renitent,   08. März  2006

 

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Zensur in Deutschland

Die linken Kotzbrocken

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Maryam Namazie

Walk the Line

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Die Freiheit auf dem T-Shirt

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Absolute Certainty

Iranische Impressionen

Faschismus pur

Risiken und Nebenwirkungen der Bratwurst

We don't have room for her

Manifesto

Wir sind der Pöbel

Djihad for Dummies

Rebellog-Poster

Porn in public. Über Humor 3

Scherzartikel im Kapitalismus. Über Humor 2

"Kennen Sie den?" Über Humor 1

Geschichte Israels

Die Geburt eines Künstlers

Die, die sich nicht verbiegen lassen

Die Kloranrolle

   

Zensur in Deutschland

Jeder hat so seine Gründe eine Webseite zu gestalten. Manche Leute lieben Katzen und machen eine Katzenseite. Warum? Weil sie Katzen mögen nehme ich an. Manche machen eine Seite über schöne Wäsche und wieder andere wollen zeigen was sie so mit ihrer kamera anstellen könne. Dann  gibt es Irre, die träumen von einem Vierten Reich, weil ihnen 3 Reiche nicht genug waren. Es gibt durchgeknallte Palästinenserfreunde, linke Denunzianten und Idioten die sich über den Sieg der Hamas freuen. Natürlich gibt’s auch Libertäre die Freiheit für einen zu verteidigenden Wert halten und gleich alle Mitstreiter aufführen und dann gibt’s Leute die keine Libertären sind aber ebenfalls die Freiheit in Europa für gefährdet halten. So eine Seite ist, oder besser war www.euroislam.info .(Seite geschlossen)  Die warben mit drastischen, aber der Militanz gewisser islamischer Infiltratoren angemessenen Beiträgen und Fotos um Beschäftigung mit dem Thema und forderten zur Auseinandersetzung auf. Überschriften waren zum Beispiel:

  • Die islamische Unterwanderung Europas

  • Der pädophile Prophet

  • Christenverfolgung an deutschen Schulen

  • Der islamische Antisemitismus

  • Scharia und Steinigung

  • Frauenunterdrückung und Ehrenmorde

Der einführende Text eines solche Kapitels war, passend zur letzten Überschrift:

"Die islamischen Schriften bezeichnen Frauen als minderwertige dumme Geschöpfe, die dem Mann gehören, und die man prügeln soll. Das türkische Religionsministerium gibt ein Broschüre heraus, in der zum Prügeln von Frauen aufgerufen wird. In den islamischen Parallelgesellschaften Europas häufen sich die Morde an Frauen. Mehr lesen (Link funktioniert nicht)"

 

Wer nun Lust hatte, oder sich weiter informieren wollte konnte auf den Link klicken. Zur Illustration gab es, und das ist ebenfalls legitim in einer Gesellschaft wo Bildinformationen ebenso wichtig sind wie geschriebene Texte, Fotos wie dieses:

 

Heute wurde die Seite geschlossen. Die Begründung ist fadenscheinig: ...hier weiterlesen

   

Antisemitismus ist nicht nur rechts...

Broder nicht zu lesen ist pure Ignoranz

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Eine der ganz wenigen Politikerinnen die mich beeindrucken

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Robin Renitent,   07. März  2006

 

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Die linken Kotzbrocken von Telepolis
haben mal wieder Ursachenforschung betrieben. Telepolis-Autor Peter Nowak hat sich die Unterzeichner des Manifesto vorgeknöpft und unterstellt Ayaan Hirsi Ali zunächst mal, daß sie sich aus Enttäuschung zu einer Rechtskonservativen gewandelt habe:

"Dabei spielen sicher auch Enttäuschungen über ein linksliberales Milieu eine Rolle, das Unterdrückung schon mal klein redete, wenn sie im Namen von angeblich fremden Kulturen und Religionen ausgeübt wurde."

Das klingt so als würde er Hirsi Ali nur noch mit einer Pinzette anfassen können und er scheint zu bedauern, daß er sie nicht Rechtsradikale nennen kann. Die Relativierung „schon mal“ ist eine faustdicke Lüge die so nur ein Linker publizieren kann, der an der Tatsache das Linke grundsätzlich zu Menschenrechtsverstößen geschwiegen haben, sofern sie nicht politisch ins Weltbild passten und ausschlachtbar waren, nicht mehr vorbei kann.

Andere Unterzeichner muss man, nach Novak, nachsichtig behandeln, so wie etwa psychisch Geschädigte die gerade eine Vergewaltigung hinter sich oder einen Geiselnahme überlebt haben. Salman Rushdie und Taslima Nasreen können also mit Nachsicht rechnen und sind entschuldigt. Andere Unterzeichner wie der französische Philosoph Bernard-Henri Levy haben lediglich aus Geltungsdrang unterzeichnet. Offensichtlich reicht ihnen die öffentliche Wahrnehmung nicht und da bietet sich der Kampf gegen den linken und jetzt islamischen Totalitarismus ja an.

Im Prinzip ist es eine Mischung aus Sauerei, Geltungsbedürfnis und Auflagensteigerung ihrer Zeitschrift was Charlie Hebdo und Philippe Val veranlasst hat diesen Aufruf zu veröffentlichen. Schon bei den Mohammed-Karikaturen haben sie sich ja in ganz unverantwortlicher und beleidigender Weise aus dem Fenster gehängt. Sie taten das vor allem ohne die französische Linke zu fragen und rundum entsprechende Einverständnisse einzuholen.

Für Novak, der als Lohnschreiber für den Heyse-Verlag arbeitet und natürlich seine Einkünfte unter anderem für seine Artikel bei Telepolis bezieht, ist es besonders ärgerlich, das gerade Blogger sich hinter das Manifest gestellt haben und er verortet diese in ehemaligen linken Kreisen und natürlich im Neoliberalen Lager. Weitere politische Richtungen gibt es für einen linken Mainstreamautor ohnehin nicht und so haben sich die beiden Gruppierungen in der Fixierung auf einen neuen Feind, nämlich den Islamismus, traulich vereint. Das stört Novak ungeheuer, denn wo sonst würde das Versagen der Linken und ihr mangelndes Eintreten, für das was Freiheit bedeutet, denn mal benannt. Diese ganze Bloggerwelt ist ein einzige ärgerliche Welt von Schmeißfliegen, stinkig und lästig und nicht mehr mit linkem Multikultigarn zu umwickeln. So was kann wurmen. Novak:

"Es gibt also unterschiedlichste politische Kreise, die einen Kulturkampf geradezu herbeisehnen. Das Manifest der 12 hat ihnen jetzt eine seriöse Basis gegeben, auf der sie agieren können."

Erst 4 Tage nach dem der Aufruf bei den Bloggern gepostet war zogen auch Mainstreammedien nach. Natürlich und erfreulicherweise wie immer zuerst die Welt, der Spiegel dann noch einen Tag später kommentarlos. Das macht es warum offizielle Publikationsorgane nicht mehr als zuverlässige Informationsquelle herangezogen werden können. Wer aus Bequemlichkeit auf TV und Zeitung vertraut hat sich selbst einer Unterschlagung von Informationen ausgeliefert. Die ähnlich aufbereiten Agentureinheitsnachrichtensossen erinnern inzwischen fatal an ADN.

Novak jedenfalls findet auch nichts an dem obszönen Urteil des Amtsgerichts Lüdinghausen zu kritisieren. Lieber versucht er sich als Amateur-Freud und unterstellt den Bloggern pubertären Aktionismus. Dieser Artikel ist ein klassisches Lehrbeispiel dafür wie eine linksliberale Leserschaft auf die Friedhofsruhe eines egalisierenden und schleichend scharifizierenden Gesellschaftsumbaus eingestimmt werden soll.

   

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Robin Renitent,   07. März  2006

 

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Submission 1

Theo van Gogh wurde am 2. November 2004 grausam von dem islamistischen Fanatiker Mohammed Bouyeri ermordet. Die mit ihm an einem Filmprojekt arbeitende Parlamentarierin Ayaan Hirsi Ali. steht unter Polizeischutz und kann ihre parlamentarische Arbeit nur unter größten Schwierigkeiten ausführen. Das ist Eurabia im Jahre 2006. Also hat sich in den letzten 2 Jahren nichts geändert, eher ist es unerfreulicher geworden Zurückhaltend formuliert. Leben wir eigentlich zweitausendundsechs Jahre nach christlicher Zeitrechnung in der Gegenwart? Waren wir auf dem Mond, haben das Penicillin entdeckt, das Gen entschlüsselt, den Himalaja ohne Sauerstoffmaske bestiegen und sind unsere Frauen Unternehmerinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen und Astronautinnen?

Haben wir gelernt Missstände literarisch und filmisch zu kritisieren? Gibt es Kunst die gesellschaftliche Zustände, Zukunftsvisionen beschreibt? Drehen wir Unterhaltungsfilme und Dokumentarfilme? Kritisieren wir Päderasten unter den Priestern der katholischen Kirche, haben Frauenhäuser eingerichtet und betreiben Aufklärung in den Gymnasien?

Bewegen wir uns im Krebsgang rückwärts? Spulen wir die Zeit zurück? Scheint so. Submission 1 wurde nur einmal am 29. August 2004 im öffentlichen niederländischen Fernsehen gezeigt. Dann nie wieder. Es gibt nur Filmschnipsel auf Ayaan Hirsi Alis Seite und ab heute (Allah sei Dank) bei GOOGLE. Da gibt’s nur eins. Gegen alle moslemische Bedrohung, westlichen Versteher, Nihilisten, Miesmacher, Besserwisser, Filmkritiker und Multikultifreaks: ANSEHEN!

  Submission 1

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Robin Renitent,   06. März  2006

 

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Maryam Namazie

Also Bloggen strengt an. Man baut so was auf und es kommen mehr und mehr Besucher. Das ist natürlich schön. Nun ist man noch mehr engagiert und versucht es noch besser zu machen. Das bringt noch mehr Besucher. Und die Zahl der Emails steigt und steigt. Prima. Kannte man früher nur seine Nachbarn rechts und links hat man jetzt Bekannte auf der ganzen Welt. Auch Prima. Natürlich hat man auch Leute die einen hassen. Und die das auch schreiben. Aber besser gut gehasst - als zu Tode geliebt. Na oder so ähnlich. Redaktionen haben für jedes Ressort etliche Leute. Die alles recherchieren. Blogger machen alles alleine. Recherche, Kontrolle, Schreiben, Lay-Out, Leserbriefe. Wie früher in der Schülerzeitung - nur auf höherem Niveau.

Allerdings artet das Updaten des Blogs gelegentlich in Stress aus. Einerseits will man die Themen aufgreifen die aktuell sind. Andererseits ist es für Besucher, die aus der gleichen politischen Ecke kommen, öde auf jedem Blog die gleichen Links und Hinweise, Themen und Kommentare zu lesen. Also bemüht man sich um Originalität oder, was wichtiger ist, um Themen die auch zur Lage passen aber von den anderen noch nicht entdeckt wurden. Da sitzt der Stress. Recherchieren kostet nämlich Zeit. Im Hintergrund rufen die Kinder man solle bitte die Hausarbeiten kontrollieren, das Essen für die Frau muss gemacht werden, Nachbarn kommen, Schnee muss geschaufelt werden und das Telefon klingelt. Am ruhigsten hätte man es im Knast, wenn die Zelle Internetanschluss hätte und man nicht zum Morgenappell antreten müsste. Oder aber auf der berühmten einsamen Insel. Nur- da würde einem der Trubel fehlen. Es ist nie so wie man es gerade braucht. Das Leben eines Bloggers bleibt also echt hart.

Falls Sie es schon auf anderen Blogs gesehen haben überspringen Sie das jetzt bitte. Aber wenn nicht können Sie die Internetpetition des Manifesto aus Beitrag MANIFESTO: Together facing the new totalitarianism unterzeichnen. Das passende Video mit Maryam Namazie gibt’s hier. :

"Islamism is one of the great dangers of the world today. [...] It is wrecking havoc. It decapitates people and it still stones women to death in the 21st century. It imposes sexual apartheid wherever it rules. [...] The Cartoon Crisis is just another wake-up call for Europe, that needs to stand up to this movement."

   

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Die Deutschen sind griesgrämig und wehleidig

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Robin Renitent,   05. März  2006

 

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Walk the Line

Eins macht mich wirklich glücklich. Das meine Süße nicht eifersüchtig ist. Wäre das so, dann würden wir nämlich ab und zu in ein 3-Tage-Drama rennen. Das würde immer dann stattfinden wenn wir einen Film sehen mit einer Schauspielerin die mich „vom Hocker haut“ oder wenn ich ein neues Fotomodell habe. Vorgestern war’s mal wieder so. Süße brachte die DVD-ZUM-WOCHENENDE mit: „Walk the Line“ der Titel, die Verfilmung des Lebens von Jonny Cash, und prompt verknallte ich mich in meine neue 3-Tage-Liebe. Diesmal heißt sie Reese Witherspoon. Süße meinte ich solle stille sitzen, die Hände aus dem Schoß nehmen und ruhig halten. Das fiel schwer, denn nicht nur Reese gefiel mir sondern auch ihr Partner Joaquin Phoenix. In den habe ich mich natürlich nicht verliebt, aber seine schauspielerische Leistung hat mich außerordentlich beeindruckt. Das war (fast) Jonny Cash. Phoenix hatte ich nur einmal gesehen vorher in „Quills“ wo er den Priester des Marquis de Sade spielte. Auch da war er schon überzeugend. Nun also Jonny Cash. Ich bin manchmal etwas sentimental und natürlich schimmerte auch diesmal wieder eine feuchte Träne in den Augenwinkeln und ich schluckte heimlich um Süße nicht zu stören. Aber, und das ist der Knackpunkt bei diesem Film, er ging mir deshalb unter die Haut weil er die Abhängigkeit eines Menschen von Drogen, Pillen oder Stimulanzien eindrucksvoll zeigt. Und da bin ich halt vorbelastet. Auch mein Bruder war ein talentierter Mensch und hatte exakt dieses Problem. Nur geht es im wirklichen Leben eben nicht immer so aus wie im Film: Also gut! Für mich war denn auch die eindrucksvoll dargestellte Tragik des zeitweisen Verfalls von Cash das Beeindruckendste. Abgesehen natürlich von Reese als June Carter. Ihr Lächeln ist so umwerfend, daß es mich gleich in ein Fanatasialand katapultierte. Dazu natürlich die Mode der 50 und 60 Jahre, die weiblich, spielerisch ihren schlanken Körper umschmeichelt. Jugendsehnsüchte kamen hoch und ich warf einen Blick zu Süße rüber. Die hatte aber Jeans an. Na, vielleicht wirkt der Film auch auf sie inspirierend und sie überrascht mich demnächst mal wieder mit einem Röckchen zur DVD.


Der Film selbst ist sauber gemacht und die Musik törnt auch den an der sonst wie ich, kein U-Musik-Fan ist. Ich habe eine frühe Platte von Jonny und wenn ich hier auf einem Highway mit 100 gemächlich dahinrolle höre ich natürlich lieber Cash als das Forellenquintett. Also meine Empfehlung: Ansehen. Wenn man Jonny Cash (bzw, seine Musik) mag, wenn man sehen will wie ein Mensch zeitweise seine Freiheit zugunsten von Pillen aufgibt, wie Liebe heilen kann und natürlich wenn man ein Lächeln von Reese Witherspoon erhaschen will.

Walk the Line
USA 2005 – Regie: James Mangold. Buch: Gill Dennis, James Mangold, Kamera: Phedon Papamichael. Musik: T-Bone Burnett. Schnitt: Michael McCusker. Mit: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Dallas Roberts, Dan John Miller, Larry Bagby, Shelby Lynne, Tyler Hilton, Shooter Jennings. Twentieth Century Fox, 136 Min., Dt. Start: 2.2.2006

Links: Walk the Line     

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Robin Renitent,   05. März  2006

 

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Leon de Winter: Ein Kämpfer!

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Leon de Winter: Ein Kämpfer!

Neulich habe ich mal geschrieben, daß meine Liste der aufrechten Frauen unserer Zeit länger ist als die Liste der Männer mit Rückrat. Tatsächlich ist es so, daß ich, vielleicht weil ich einen sehr aufrechten Vater hatte, immer glaube zunächst nach Männern suchen zu müssen. Die letzten Jahre haben mich eines Besseren belehrt. Frauen sind heute oft die Wegweiser zum Licht. Und ich habe ja auch schon einige aufgezählt: Oriana Fallaci und Ayaan Hirsi Ali. Schon vor einiger Zeit wurde ich auf eine andere Frau aufmerksam die mir wirklich Respekt abnötigt und die man sich merken sollte: Dr. Wafaa Sultan, (Video) eine arabisch-amerikanischen Psychologin die den islamischen Hardlinern mit einem kämpferischen Mut entgegentritt der einfach unglaublich ist. Dabei sind ihre Argumente so umwerfend wie wahr:

“The Jews have come from the tragedy (of the Holocaust), and forced the world to respect them, with their knowledge, not with their terror, with their work, not their crying and yelling. Humanity owes most of the discoveries and science of the 19th and 20th centuries to Jewish scientists. 15 million people, scattered throughout the world, united and won their rights through work and knowledge. We have not seen a single Jew blow himself up in a German restaurant. We have not seen a single Jew destroy a church. We have not seen a single Jew protest by killing people. The Muslims have turned three Buddha statues into rubble. We have not seen a single Buddhist burn down a Mosque, kill a Muslim, or burn down an embassy. Only the Muslims defend their beliefs by burning down churches, killing people, and destroying embassies. This path will not yield any results. The Muslims must ask themselves what they can do for humankind, before they demand that humankind respect them.”

Angesichts all dieser Frauen die uns vormachen wie man kämpferisch und aufrecht bleibt überkam mich schon eine gewisse Traurigkeit, daß das männliche Geschlecht so abfällt. Aber es ist nicht wahr: Wir haben auch Männer die beeindrucken können in ihrem Einstehen für Freiheit und die wahrhaft kämpfen können. Heute hat, wie gemeldet, Leon den Winter die Buber-Rosenzweig-Medaille erhalten. Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird seit 1968 jährlich in Erinnerung an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) verliehen. Die undotierte Auszeichnung wird vom deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit an Persönlichkeiten, Initiativen oder Einrichtungen vergeben, die sich um Verständigung und christlich-jüdische Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Vorher erhielt die Auszeichnung z.B. Daniel Barenboim (2004) und Leah Rabin (1998) aber auch, mir völlig unverständlich, Joschka Fischer (2003). Es ist also mit diesen Auszeichnungen wie auch mit dem Nobelpreis, ich denke voller Entsetzen an den diesjährigen Preisträger,  so sehr man sich mit vielen Preisträgern freut, ist sie dennoch keine Garantie dafür das immer nur sehr gradlinige Menschen ausgezeichnet werden. Leon de Winter hat sie aber in jedem Fall verdient und auch sein Freund, der von mir ebenfalls sehr geschätzte Henryk M. Broder sagt denn auch in seiner Laudatio über de Winter:

„Ich wüsste niemand, der den Preis eher verdient hätte. Du bist, ich meine es ernst, eines der großen Talente unserer Zeit: Schriftsteller, Reporter, Analytiker und – verzeih das abgegriffene Wort: ein Kämpfer. Diejenigen, die es mit dir aufnehmen könnten, kann man an den Fingern einer Hand aufzählen: Alain Finkielkraut, Mark Steyn, Alan Dershowitz, Oriana Fallaci und natürlich die großartige, wunderbare und einzigartige Ayaan Hirsi Ali.

Ihr alle habt eines gemeinsam: Ihr sagt das Selbstverständliche zu einem Publikum, das mit Halbwahrheiten, Lügen, Heucheleien und der Verheißung des ewigen Friedens zum Nulltarif so lange korrumpiert wurde, bis es zwischen Fakten und Fiktionen, Wirklichkeit und Wunschdenken nicht mehr unterscheiden konnte. Und da kommst du mit deinen Texten immer wieder dazwischen und sagst den Leuten, daß sie rhetorische Locken auf verkarsteten Glatzen drehen, worauf sie noch wütender werden. Wie die Buchhändler, die deinen letzten Roman, Malibu, nicht verkaufen wollten, um dich für deine Stellungnahmen zum Irak-Krieg zu bestrafen. Macht nichts, denn am Ende brauchen sie dich mehr als du sie. Mit Horst Eberhard Richter, Friedrich Schorlemmer und Eugen Drewermann kann man die Kassen füllen, aber am Ende des Tages fühlt man sich, als hätte man nur Goldbroiler, Currywurst und Tofuboulletten in sich reingestopft."


Herrlich und wahr, es bleibt für das unbedarfte Publikum aber schwer Spiegelfechter und Zeitgeistpopulisten rechtzeitig auszusortieren. Wer aber ein Ohr hat zuzuhören, zu lesen und sich seine Informationen abseits des Mainstream zu suchen wird nicht enttäuscht werden und sie immer noch finden: Menschen denen Freiheit etwas bedeutet und die für sie einstehen. Das müssen übrigens nicht immer nur Prominente sein. Surfen Sie auf iranischen Blogs, lesen Sie die Libanon News, gehen Sie in die Tiefen des Internet: Sie werden nicht sagen können, daß Sie nichts finden werden. Dafür müssen Sie aktiv sein. Die Alternative ist Sie bleiben vor der Röhre und konsumieren die nächste Soapopera. Aber sind Sie dann später bitte nicht überrascht!

Leon de Winter auch gewürdigt bei Lizas Welt, Börsenblatt

   

Lesen und nachdenken

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Eine der ganz wenigen Politikerinnen die mich beeindrucken

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Seyran AtesGroße Reise ins Feuer

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Wer noch Wut und Stolz empfinden kann, hier sollte er lesen:

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