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  Page 025 - 2006

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Robin Renitent,   25. Februar 2006

 

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Scherzartikel im Kapitalismus. Über Humor 2

"Kennen Sie den?" Über Humor 1

Geschichte Israels

Die Geburt eines Künstlers

Die, die sich nicht verbiegen lassen

Die Kloranrolle

Der Hass des Islam

Oh, wundervolles Samarra...

Ni Putes Ni Soumises

Freiheit des Einkaufens

Kampf der Lüge!

Wie's innen aussieht geht niemand was an....

The year of freedom

That’s the difference

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Der rotlackierte Nazi

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"Kennen Sie den?" Über Humor 1

Über Humor und innere Freiheit


Lässt ein SS-Mann in Auschwitz 3 Juden antreten:

"Schaut mir tief in die Augen! Wem etwas auffällt soll es sagen. Wem nichts auffällt oder wer die falsche Antwort gibt der wird erschossen! Du da, komm her!"

 Der Jude schaut lange in die Augen des SS-Mannes und sagt:

“Ich glaube links haben Sie eine Konjunktivitis.“

"Falsch", schreit der SS-Mann und erschießt ihn. Der zweite Jude schaut zitternd in die Augen des Schergen:

„Rechts sind Sie farbenblind, scheint mir…“

"Falsch!", der SS-Mann erschiesst ihn. "Und DU da?"

Der letzte Jude schaut tief in die Augen seines Peinigers und sagt zitternd:

„Links haben Sie ein Glasauge!“

"Richtig", brüllt der SS-Mann, "wie hast Du das erkannt?

Der Jude sagt jetzt ruhig: „Es schimmert so menschlich!“

 

Ich habe nie viel für Witze übrig gehabt, habe nie zu den Schenkelklopfern gehört die sich halb totlachen können. Auch konnte ich nie Witze erzählen. Es gibt einen einfachen Grund, - ich behalte sie nicht. Ja, ich habe Humor, ich kann herzlich lachen, ich kann auch aus der Situation entstehende Witze machen und Menschen zum Lachen bringen. In der Schule war ich eine Zeit lang Klassenclown und später war ich mal aushilfsweise einige Tage „Entertainer“. Aber vorproduzierte Witze aufzusagen ist mein Ding nicht und bei einigen kläglichen Versuchen habe ich die Pointe zuerst erzählt. So kenne ich denn auch überhaupt nur 2 Witze auswendig. Der obige Witz wurde von einem Juden, dem einzigen Überlebenden einer großen Familie die den Holocaust nicht überlebt hat, bei einem Abendessen im Hause meiner Eltern erzählt. Mir stockte der Atem und erst als er herzlich lachte, hatte das eine befreiende Wirkung für uns und die anderen Gäste. Aber es war die Art von Witz die ich mochte. Politisch, intelligent und von einem tiefen Humanismus. Diese Art von Witzen, die eine Ideologie ins Wanken bringen, eine Diktatur unterwandern, die zur Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Betroffenen oder dem System auffordern, - diese Witze gefallen mir.

...hier weiterlesen

   

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Robin Renitent,   25. Februar 2006

 

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Die Geburt eines Künstlers

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Robin Renitent,   24. Februar 2006

 

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Scherzartikel im Kapitalismus. Über Humor 2

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Die Geburt eines Künstlers

oder wie Luigi Pepperoni das Licht der Welt erblickte

Gelangweilt habe ich mich noch nie. Meistens ist der Tag zu kurz. Meistens? Immer. Wenn ich etwas ändern könnte würde ich den Tag auf 48 Stunden erweitern. Aber auch das wäre wahrscheinlich zu wenig. Aber wenn man geschieden ist, gibt es Momente, wo einem doch die Decke auf den Kopf fällt. 1984 war ich geschieden. Sie kennen das, vielleicht. Da zieht es manchmal in den Lenden und man hat so ein unbestimmtes Gefühl, vielleicht eine Sehnsucht nach, na sie wissen schon. Nun könnte man sich vor den Fernseher pflanzen oder was anderes machen um sich abzulenken. War aber nie mein Ding. Man ist zur Passivität verurteilt, bzw. verurteilt sich selbst. Aber die Decke kommt bedrohlich näher, ist kurz davor auf den Kopf zu fallen. Also nahm ich ein Stück Leinwand, etwas blaue Farbe, und weil die eingetrocknet war und ich kein Malmittel hatte, etwas Speiseöl und malte, in Anlehnung an Franz Marc’s „Blaues Pferd“, meine „Nackte in Blau“. Sie hatte keinen Kopf und die Arme endeten, naja wie bei Contergankörpern und die Beine verschwanden unter dem unteren Bildrand. Aber alles wesentlich war da. Ihre kleinen Brüste, der flache Bauch und das was eben sonst noch wichtig schien. Mäßig gelungen, aber ich wollte es ja auch nicht einschicken, weder an die Neue Nationalgalerie noch ans Guggenheim Museum. Stattdessen „nagelte“ ich es im Schlafzimmer an die Wand. Da hing es einige Zeit und als ich meine neue Frau kennen lernte verschwand es taktvoller Weise im Keller. Dann zogen wir nach Nordamerika und auch da blieb die nackte Blaue verpackt, eingehüllt in eine Tüte wie ein Leichnam in Erwartung des Krematoriums.

Nun gibt es in Nordamerika einen Brauch. ...hier weiterlesen

   

Wer noch Wut und Stolz empfinden kann, hier sollte er lesen:

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Robin Renitent,   24. Februar 2006

 

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Die, die sich nicht verbiegen lassen

und deshalb unsere Hochachtung verdienen

Ich bin ja schon lange ein Fan von Ayaan Hirsi Ali und habe ihr auf Rebellog-Seiten mehr als einmal einen Artikel oder ein Update gewidmet. Und mit Oriana Fallaci habe ich eine andere große Frau unserer Zeit gewürdigt die durch aufrechten Gang besticht. Wenn ich mir meine, zugegeben sehr kurze, Liste politischer Persönlichkeiten anschaue die mich beeindrucken, fällt auf, daß es, zumindest im aktiven politischen Leben, überwiegend Frauen sind. Männer kommen, wenn sie nicht gerade Schriftsteller oder Journalisten sind wie Henryk M. Broder, Roland Baader, Hans-Peter Raddatz oder Wolfgang Leonhardt, deutlich zu kurz. Ich habe echte Mühe Männer zu finden die durch aufrechten Gang auffallen und die auch einmal den Mut haben unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Nicht, daß ich nicht persönlich den einen oder anderen kennen würde. Aber sie sind nicht prominent. Gesucht also nach wie vor: Männlich, prominent, aufrecht!

Ovid, vom Blog Täglich alles hat mich nun auf eine Persönlichkeit aufmerksam gemacht die gut in meine
Ahnengalerie Galerie aufrechter Frauen und Männer passt. Hinzu kommt, daß ich ja gerade neue iranische Freunde gefunden habe, die in ihrer Ausstrahlung und unserem relaxten Umgang mit dem Leben, also auch ihrer Religion angenehm auffallen. Es ist also eine glückliche Fügung in Professor Afshin Ellian einen weiteren iranischen Intellektuellen zu sehen, der dem Abbau westlicher Freiheitswerte vehement und unter großer persönlicher Gefahr entgegentritt. Afshin Ellian unterhält auch einen Blog den man unbedingt von Zeit zu Zeit besuchen sollte. Afshin Ellian (38), 1983 aus dem Iran in die Niederlande geflohen, ist Professor für Rechtsphilosophie an der Universität Leiden. Ellian ist wie Hirsi Ali eine der 30 am meisten gefährdeten Menschen der Niederlande. Sogar innerhalb der Universität wird Ellian stets von zwei Leibwächtern begleitet. Der gebürtige Perser ist Professor für Staatsrecht und Philosophie - und einer der prominentesten und provokantesten Islamkritiker. Er kennt beide Kulturen, kann sei miteinander vergleichen. Er fordert einen toleranten, einen aufgeklärten Islam. Und Ellian sagt den entscheidenden Satz: "Wir brauchen die Freiheit wie die Luft zum Atmen, ohne Freiheit können wir nicht leben und nicht arbeiten. Aber ohne Zivilcourage kann die Freiheit nicht existieren.“
Links zu Afshin Ellian   Weltspiegel   Die WELT  
washingtonpost.com  

"Afshin Ellian fled from the Iran of Khomeini to the Netherlands. On the basis of his knowledge of the Middle East, he looks at and comments on the world and Dutch society. In recent years he has become well known in the Netherlands and is an important figure in discussions on multiculturalism, identity and Islam."

   

Eine der ganz wenigen Politikerinnen die mich beeindrucken

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Robin Renitent,   23. Februar 2006

 

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Scherzartikel im Kapitalismus. Über Humor 2

"Kennen Sie den?" Über Humor 1

Geschichte Israels

Die Geburt eines Künstlers

Die, die sich nicht verbiegen lassen

Die Kloranrolle

Der Hass des Islam

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Freiheit des Einkaufens

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Der Marlboro Cowboy

   

Mohammed Ratgeber Reihe

Die Kloran-Rolle

Dr. Rüdiger von Bechelaren

Fatwa-Verlag

ISBN 3937229766

broschiert, € 9.95

 

Aus dem Inhalt:

Dr. v. Bechelaren: Das Fehlurteil
Dr. Beineisen: Freislers Erben
H.-E. Rüpel: Psychogramm des Richters Carsten Krumm
Bettina Weinert: Drucktechniken auf Tissue
Ibn Ala Ben Nemsi: Der Prophet und sein Humor
Sayed Harasiri: Die Grenzen der Ausdrucksfreiheit

Dr. Rüdiger von Bechelaren, Oberstaatsanwalt am Bremer Landgericht A.D. nimmt ausführlich Stellung zu dem am 23. Februar 2006 ergangenen Urteil gegen Manfred von Howe. Das Urteil, im Volksmund Klorollen-Urteil genannt, wird in die Geschichte der deutschen Rechtsprechung eingehen als ein beschämendes Beispiel für den vorauseilenden Gehorsam eines deutschen Gerichtes, des Amtsgericht Lüdinghausen, gegenüber einer ausländischen Macht, in diesem Fall des Iran.

Von Bechelaren untersucht wie weit die Scharia bereits Einfluss auf die die deutsche Rechtsprechung genommen hat, das deutsche Recht also sharifiziert wird. Er untersucht die alternativen Urteilsmöglichkeiten und macht den theoretischen Versuch eines Freispruchs.

Dr. Wolfgang Beineisen beschreibt auch für den Laien verständlich die Entwicklung der deutschen Justiz vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler bis heute. Er interviewt jüngere Juristen deren Lehrer noch „neben“ Freisler wirkten. In einem besonderen Absatz versucht er eine Analyse des Treueverhältnisses deutscher Richter und Staatsanwälte zu ihrem Arbeitgeber und der daraus resultierende Einfluss auf die Rechtsprechung.


Horst-Eberhard Rüpel, Psychoanalytiker mit Lehrstuhl an der Universität Hohenwart, Bayern, langjähriger Prozessbeobachter bei politischen Prozessen in der BRD versucht ein Psychogramm des urteilsfällenden Richters Carsten Krumm.

Bettina Weinert beschreibt anschaulich die Schwierigkeiten des Drucks auf Toilett-Tissue-Papier. Insbesondere arabische Schriftzeichen sind schwierig aufzubringen und es erfordert großes Fingerspitzengefühl hier zu befriedigenden Ergebnissen zu kommen.

Ibn Ala Ben Nemsi, Kunstdozent, leitet eine Meisterklasse für Kalligrafie an der Universität Kairo und setzt sich in seinem Essay ausführlich mit dem islamischen Kunstverständnis auseinander. Besonders berücksichtigt Ben Nemsi den aus dem Koran herauslesbaren Humor des Propheten und seine Umsetzung in Ausdrucksformen der „Temporary Art“.

Sayed Harasiri ist leitender Botschaftssekretär und Stellvertreter des Botschafters an der Botschaft der islamischen Republik Berlin. Er begründet ausführlich die Gründe für die Einflussnahme seines Landes in die deutsche Rechtswirklichkeit und die Erwartung seiner Regierung an das Amtsgericht Lüdinghausen. Mit Faksimile der diplomatischen Note des Iran.
 

Fazit: Dieses Buch ist ein Muss für jeden an der Einführung der Scharia in Deutschland interessierten Leser.  

weitere Ratgeber hier

weitere Links hier:

WDR,  SPIEGELKölner Stadtanzeiger,  ZDF,   Lizas Welt,   Fakten und Fiktionen   Gudrun Eussner    Gegenstimme  

 

Nachtrag:
Um Missverständnissen vorzubeugen.
Was für ein Mensch Manfred von Hove ist, ist mir völlig schnuppe. Inzwischen schreiben einige Medien, daß er vorbestraft war. Abgesehen davon, daß das an sich noch nichts ehrenrühriges ist, jedenfalls nicht dann, wenn für die entsprechende Tat durch Strafe gebüßt wurde, hat auch der Verweis auf diese dunklen Punkte seines Lebens nichts mit der zur Diskussion stehenden Richterschelte zu tun. Auch ging es in meiner Kritik, und so wie ich auch andere Kritiken des Urteils verstanden habe, nicht um eine Solidarisierung mit der mehr- oder weniger geschmackvollen Aktion von Hove. Wobei generell zu klären wäre, ob die von Laien veranstalteten Protestaktionen, die ihr persönliches Unbehagen, ihre Kritik an gesellschaftlichen Zuständen artikulieren, den Aufnahmekriterien einer Kunstakademie entsprechen müssen. Es sei denn man erwartet vom Bürger ein lediglich passives Akzeptieren aller gesellschaftlichen Veränderungen. Der Aufruf der Politiker mitzuwirken am politischen Leben wäre dann das Lippenbekenntnis was wir in diesen Aufrufen schon immer vermutet haben.

Die Kritik setzt dort an wo der öffentliche Frieden, im gewünschten Sinne einer ausländischen Macht, vorbeugend gesichert werden soll. Richter haben ihre Urteile im Sinne des Strafrechtsparagrafen zu fällen und nicht um „deutliches Zeichen nach außen zu setzen“.

 

Update, 25. 02. 2006: Zu dem Interview mit Manfred van Hove auf Lizas Welt:

Wenn dieses Interview tatsächlich so gelaufen ist und nicht nachträglich von Liza „korrigiert“ wurde, in dem Sinne das sprachliche Ungenauigkeiten ausgebügelt wurden, dann zeigt es einmal mehr, daß Manfred von Hove ein Mensch ist, der sich zu den aktuellen politischen Problemen Gedanken gemacht hat. Von Laien veranstaltete Protestaktionen, die ihr persönliches Unbehagen, ihre Kritik an gesellschaftlichen Zuständen artikulieren, müssen nicht den Aufnahmekriterien einer Kunstakademie entsprechen. Es sei denn man erwartet vom Bürger ein lediglich passives Akzeptieren aller gesellschaftlichen Veränderungen. Der Aufruf der Politiker, mitzuwirken am politischen Leben, wäre dann genau das Lippenbekenntnis welches wir in diesen Aufrufen schon immer vermutet haben.

Die ruhigen, souveränen und situationsanalytischen Formulierungen in den Antworten zeigen doch, daß Hove nicht ein durchgeknallter Frührentner ist, wie von vielen Mainstreammedien süffisant geschrieben wurde, sondern er zu Recht eine Gleichbehandlung des Umganges mit dem Christentum und dem Islam (heraus-) fordert. Nicht wenige Wissenschaftler verweisen denn ja auch ausdrücklich darauf, daß es sich beim Islam um eine politische, in ihrem Absolutheitsanspruch faschistische, Ideologie handelt. Wäre der Islam die Religion die er vorgibt zu sein, hätte das Gericht allenfalls auf den Protest, in Form einer Anzeige, einer Religionsgemeinschaft und nicht auf die Intervention einer fremden Macht reagieren müssen. Wenn man sich die Vita des Richters im Internet aufruft und seinen bisherigen Werdegang liest, scheint er offensichtlich überfordert gewesen zu sein. Unabhängig davon das ihm die Souveränität fehlte, einen entsprechenden Fachmann wie z.B. Hans-Peter Raddatz zu laden. Nach diesem Urteil steht zu befürchten, daß in Deutschland erneut Urteile im politisch opportunen Sinne gesprochen werden und die kurze Phase der Unabhängigkeit und nichtpolitischer Prozesse der Vergangenheit zuzurechnen ist.

   

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Robin Renitent,   22. Februar 2006

 

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Robin Renitent,   22. Februar 2006

 

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"Kennen Sie den?" Über Humor 1

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Oh, wundervolles Samarra...

"Die goldene Kuppel über dem einen Schrein wurde von Nasr al-Din Shah gestiftet und unter Muzaffar al-Din Shah im Jahre 1905 fertiggestellt. Unter der Goldenen Kuppel befinden sich vier Gräber, jene von Imam Ali al-Naqi (10. Imam) und seinem Sohn, Imam Hasan al-Askari (11. Imam). Die anderen beiden sind die von Hakimah Khatoon, der Schwester von Imam Ali al-Naqi, welche ausführlich über die Umstände der Geburt von Imam al-Mahdi berichtet hat, und von Nargis Khatoon, die Mutter von Imam al-Mahdi."

 

Das ist das was uns Wikipedia verrät. In dieser Stadt sind 70 Prozent aller jungen Männer zwischen 18 und 35 Jahren arbeitslos. Eine Bevölkerung die nie gelernt hat sich konstruktiv um die eigene Stadt zu bemühen und ein Gemeinwesen zu schaffen, das jungen Menschen eine Perspektive bildet, kann über so viel Unverstand der sinnlosen Zerstörung eines architektonischen Schmuckstückes und Heiligtums nicht sonderlich verwundert sein. Die Extremisten sind, was anzunehmen ist, aus der Gegend, sie sind die Brut, die die Mullahs erzogen und beeinflusst haben. Eine Religion deren Vertreter es nicht schaffen den pädagogischen Auftrag, der mit der Lehre verbunden ist, positiv den ihnen Anvertrauten zu vermitteln, ist es nicht wert vertieft zu werden. (Insofern sind die deutschen Konvertiten überhaupt nicht zu verstehen.) Bei aller Tragik und dem Kummer den jeder, auch derjenige der nicht dem Islam angehört, aber Sinn für Schönheit und Größe in der Architektur hat empfinden muss, sollte sich die Frage stellen wann der Kölner Dom, das Ulmer Münster oder der Stephansdom in die Luft fliegen. Solange in Deutschland Staatsanwälte hinter bedruckten Klorollen und ihren Designern herjagen habe ich nicht die Hoffnung, das die Gefahr eines Terrorismus „empörter muslimischer Mitbürger“ wirklich ernst genommen wird.

IRAQ the Model, ein interessanter irakischer Blog, eines Irakers der in Bagdad wohnt schreibt allerdings, er glaube, daß der Terror von außen, also von Ausländern verübt wurde:

" The quality of the target and the timing of the attack were chosen in a way that can possibly bring very serious consequences over the country. The situation in Baghdad is so tense now, it wasn't like this in the early hours of the morning as it took a few hours for the news to spread but on my way back from clinic I saw pickup vehicles with loudspeakers roaming the streets calling on people to shut their stores in the name of the Hawza and join the protests after the noon prayer to condemn the attack on the holy shrine. (…)

I believe there are foreign terror groups behind this attack and I don't think local insurgent would do such a thing, simply because this particular shrine had been in Sunni territory for a thousand years and the residents of Samarra had always benefited from the movement of religious tourism and pilgrimage.

Things look scary here in Baghdad and I hope there won't be