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  Page 023 - 2006

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Robin Renitent,   10.  Februar 2006

 

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Kläffende Handfeger

Valley of the Wolves

Der Freiheitsfeind

Auf dem Weg nach Eurabia

Die Lümmel von der letzten Taste

Iraner - ganz reizend!

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Mohammed Ratgeber Reihe

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"Schwedische Regierung fürchtet Zorn aufgebrachter Muslime
Nach dem eine rechts gerichtete schwedische Splitterpartei im Internet neue Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht hat, fürchtet die Regierung jetzt den Zorn der Muslime. (...)

Die gegen Einwanderung gerichtete schwedische Splitterpartei hatte die Mohammed-Karikaturen auf die Internet-Seite ihrer Zeitung gestellt und ihre Leser aufgefordert, eigene Karikaturen zur Veröffentlichung einzusenden. Örtliche Medien berichteten, auf einem der Cartoons sei eine Mohammed-Figur vor einem Spiegel zu sehen, die eine Augenbinde mit der Aufschrift trage: "Dänischer Mohammed Selbszensur". Auch die zuvor bereits in Dänemark erschienenen Mohammed-Karikaturen seien auf der Web-Seite zu sehen gewesen." (Source)

Oben ist die entsprechende Karikatur zu sehen. Ich persönlich finde sie harmlos. Es ist wieder nicht die Frage ob es sich hier um Kunst handelt. Aber offensichtlich reagieren jetzt nicht nur Zeitungen in vorauseilendem Gehorsam, sondern es wird auch in die Bloggerwelt eingegriffen. Insofern kann meine vorhin bei Fakten und Fiktionen gepostete Einschätzung schon wieder überholt sein.: "Was aber das Besondere und wirklich Tolle ist: Mohammed Karikaturen wurden um die 30 Mio. mal gedownloaded. Von den Hackerangriffen abgesehen ist das Internet und die Bloggerwelt bisher nicht wirklich Zielscheibe und kann schlecht ausgehebelt werden. Die Mehrheit unserer "moslemischen Mitbürger" haben ja noch nicht einmal die Karikaturen gesehen, geschweige denn ist der breiteren Mehrheit der Zugang ins Internet möglich."

   

Der schnellste Weg

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Robin Renitent,   10.  Februar 2006

 

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Kläffende Handfeger

Die Union der SOZIALISTISCHEN SOWJETREPUBLIKEN kurz UDSSR hatte einen Vorteil für die in ihr agierenden Politiker und Abgeordneten: Sie konnten ein- oder zweimal jährlich zu den großen Kongressen der Volksdeputierten nach Moskau reisen. Angesichts der Tristesse in den Provinzen war bereits das ein Erlebnis. Beim Kongress selbst saßen sie in roten „Kinosesseln“. So wurde ihnen langes Stehen erspart und ihr Rückrat wurde nicht belastet. Das brauchten sie auch nicht, denn die Ergebnisse und Verlautbarungen ihres Kongresses waren bereits vorher vom Politbüro beschlossen und das Abnicken nur noch Formsache.

In der EU, die eine gigantische Umverteilungsmaschinerie ist, und in ihrer Gestaltung immer mehr Ähnlichkeit mit der UDSSR annimmt, läuft es inzwischen ähnlich. Die Gesichter der Volksdeputierten, pardon, EU-Parlamentarier verschwinden im Meer der Kollegengesichter, man beschäftigt sich, gut bezahlt, mit nachrangigen Problemen und Rückrat muss man nicht beweisen. Abgehalfterte oder in Ungnade gefallene Exgrößen lokaler Wichtigkeit finden hier noch ein angenehmes Auskommen. Wirklich repräsentieren tut die EU den Willen ihrer Bevölkerungen jedenfalls nicht. Ein zahnloser Papiertiger, dessen Verfassung noch nicht einmal von allen Nationen getragen wird. (Was Brüssel aber nicht daran hindert das zu ignorieren, gerade so wie seinerzeit das Politbüro den möglichen Widerspruch eines Unionsmitgliedes.)

Oft herausgefordert wird die EU eh nicht, meistens beschäftigt sie sich mit dem Durchmesser von Erbsen, Feinstaubbelastung oder der Weite des Maschendrahtes bei Käfigen in der Legehennenhaltung. Wenn es allein das wäre, aber, vom Eurobürger finanziert, denkt man sich, zum Nachweis seiner eigenen parlamentarischen Wichtigkeit, ständig neue Möglichkeiten aus denselbigen, also den EU-Bürger, zu gängeln und zu egalisieren. Gleichheitskult nennt man so was und was für die EU-Befürworter vielleicht Kultstatus hat  wird von den Gegnern eher mit Gleichheitswahn umschrieben und als Abbau von Bürgerfreiheiten angesehen.

Ich selbst genieße zwar die Reisebequemlichkeiten die sich durch die EU ergeben haben, aber es bleibt für mich die Frage ob dieser Vorteil aufwiegt der Repression des Multikulturalismus, Gutmenschentums und der Gleichmacherei ausgesetzt zu sein. Jetzt wo es vielleicht erstmals wirklich darauf ankäme die wesentliche Westeuropa verbindende Stützsäule, die Meinungsfreiheit, die Solidarität und Verteidigung europäischer Traditionen, zu stärken versagt die EU kläglich. Nicht die EU versagt sondern die sie repräsentierenden Schwächlinge, die sich allesamt als kläffende Köter gebärden, die wie Mahmood Ahmadinejad sagt "mit einem Tritt zu verjagen sind."

Die Erwartungen der europäischen Bürger an die EU und ihre hoch bezahlten Mitarbeiter war nicht über Erbsengrößen zu entscheiden, sondern dann Europa zu festigen wenn es angegriffen wird und europafremde Kräfte versuchen das Rechtsbewusstsein umzukrempeln. Es bleibt die Frage ob ich dieses Europa meinen Kindern zumuten kann.


"In unserer Welt, im Westen, müssen die Maßstäbe des Westens gelten. Und das sind die Maßstäbe der säkularen Welt und nicht die Maßstäbe militanter Minderheiten."

Roland Köppel , Chefredakteur DIE WELT

siehe auch: Unsolidarische EU, Fakten und Fiktionen, PI

   

Antisemitismus ist nicht nur rechts...

Broder nicht zu lesen ist pure Ignoranz

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Eine der ganz wenigen Politikerinnen die mich beeindrucken

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Robin Renitent,   09.  Februar 2006

 

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Der Freiheitsfeind

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Kurtlar vadisi - Irak

Valley of the Wolves: Iraq

Na also, da ist er der Film auf den die moslemische Welt gewartet hat um wenigstens im Film einmal über die bösen Amis zu triumphieren. Jede Wette, daß er auch bei uns ein Erfolg wird. Ich sehe schon die Versteher und Gutmenschen einträchtig mit den Kreuzberger Brüdern lange Schlangen an der Kinokasse bilden.

Hier was die NZZ dazu schreibt:

Grosserfolg für Hetzfilm in der Türkei - Amerikaner und Juden als Bösewichte

Die Jugendlichen der Türkei laufen in Scharen in einen Film, der neues Öl ins Feuer des Streits zwischen Westlern und Muslimen giesst. «Irak - Tal der Wölfe» heisst das Machwerk; darin lässt ein christlich-fundamentalistischer Offizier der amerikanischen Streitkräfte wahllos Muslime hinschlachten, und ein jüdischer Arzt raubt den Gefangenen im Foltergefängnis Abu Ghraib lebenswichtige Organe und schickt sie nach Israel und nach New York. Der Film, mit einem Budget von über zehn Millionen Dollar als teuerste türkische Produktion seit je bezeichnet, bricht Zuschauerrekorde. In den ersten drei Tagen verzeichnete er angeblich 1,1 Millionen Eintritte. In Kürze wird er auch in Europa zu sehen sein.

Die Daten und eine "Beschreibung" auf IMDb

   

Sie sollten sich die Freiheit nehmen dieses Buch zu lesen

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Robin Renitent,   09.  Februar 2006

 

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Der Freiheitsfeind

Entweder der Mann ist bereits senil oder charakterlich defekt oder beides, oder aber die spanische Sonne ist ihm aufs Gehirn geschlagen. Doch so warm ist es da augenblicklich nicht. Aber lassen wir das spekulieren, denn es hilft nicht: Grass ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Grass ist ein Blender, ein Täuscher und ein Trickser. Einer der uns mit bedeutungsvoll bis betroffenem Blick über den Rand seiner Brille anschaut und spätestens jetzt erwartet, daß wir vor Ehrfurcht einknicken. Da räuspert er sich und mit sorgsam platzierten Kunstpausen versucht er jede seiner Absonderungen aufzublasen und ihrem hohlen Inhalt Sinn zu geben. Mensch was der Typ mich anwidert. Und dabei liegen ihm so viel Ergriffene zu Füßen und hängen an seinen Lippen. Er ist dieser typische astronomische Effekt, daß Planeten kleine Trabanten anziehen, die ihn umkreisen immer schön auf Abstand, aber doch so nahe, daß er, der Planet nicht allein seine Bahn ziehen muss.

Das Grass nie viel für die Freiheit übrig hatte wurde spätestens klar, als er sich zum Politbüttel des sozialdemokratischen Mainstream machte und in seinen Sonntagsreden für einfallsarme Politiker half die Atmosphäre für den Umverteilungsstaat vorzubereiten. Sicher die „Grasstrommel“ war ganz nett, aber der Rest seines Werkes völlig überwertet. Nicht, daß man nicht diese oder jene Wahrheit herauslesen könnte. Aber das kann man bei anderen schreibenden Zeitgenossen auch, deshalb haben sie aber keinen Nobelpreis bekommen. Seither übt sich Grass als Versteher, sieht sich als Mahner und verstummt immer dann wenn es um die Stärkung der Individualität, der Freiheit und der Unabhängigkeit geht. Es gibt inzwischen keine Äußerung der malenden Moralinstanz mehr, die nicht exakt so, wie sie später kommt, voraussehbar gewesen wäre. Das ermüdet, und ist für mich ein Beispiel dafür wie schrecklich bei manchen Menschen der Alterungsprozess abläuft.

Nun hat er wieder gepupst. Laut dpa hat er in Spanien
„die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung «Jyllands-Posten» scharf kritisiert. «Es war eine bewusste und geplante Provokation eines rechten dänischen Blattes», sagte der Schriftsteller in einem Interview mit der spanischen Zeitung «El País» (Donnerstag-Ausgabe). Den Blattmachern sei bekannt gewesen, dass die Darstellung Allahs oder Mohammeds in der islamischen Welt verboten sei. «Sie haben aber weitergemacht, weil sie rechtsradikal und fremdenfeindlich sind.»
Von den gewalttätigen Reaktionen zeigte sich der 78-jährige Autor wenig überrascht. Es sei die fundamentalistische Antwort auf eine fundamentalistische Aktion des Westens, angefangen von der Invasion in den Irak, die gegen internationales Recht verstoßen habe. Dem Westen warf Grass in der Debatte über die Karikaturen hinsichtlich der Verweise auf die Presse- und Meinungsfreiheit Selbstgefälligkeit und Arroganz vor. Die Zeitungen lebten von den Anzeigen und müssten auf gewisse wirtschaftlichen Kräfte Rücksicht nehmen. Die Presse sei Bestandteil großer Gruppen, die die öffentliche Meinung monopolisierten. Der Westen könne sich nicht weiter hinter dem Recht auf freie Meinungsäußerung verschanzen."


Na also. Mit dieser Äußerung macht er sich nach der Mithilfe der Beeinflussung einer ganzen Generation von staatshörigen und zur Unmündigkeit erzogenen jungen Menschen nun ein weiteres Mal schuldig. Es reicht ihm nicht an der Zerstörung der transatlantischen Harmonie mitgewirkt zu haben. Sein Hass auf die ehemaligen Befreier verrät sein eigenes engstirniges fundamentalistisches Denken, daß nun, fast kann man sagen endlich, die Katze aus dem Sack lässt: Meinungsfreiheit ist für Grass ein nachrangiges Gut. Damit offenbart er uns was er, Jahrzehnte unter dem modischen Mantel der Geschichtsverarbeitung versteckt, wirklich denkt und was er mit den von ihm gelegentlich werksopportunistisch kritisierten Nazis gemein hat: Den Hass auf den freien Westen, eine Leben ohne Zensur und frei in Ausdrucks- und Meinungsfreiheit. Nobelpreisträger? Pah!

Das ganze Grass-Interview hier, mehr Info bei Gudrun Eussner

   

Wer noch Wut und Stolz empfinden kann, hier sollte er lesen:

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Sex und Burkha

Jihadis produzieren ohne Lust

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Schein und Wirklichkeit

des Sozialstaates

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Robin Renitent,   09.  Februar 2006

 

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Auf dem Weg nach Eurabia
Ich habe s ja kommen sehen. Kaum, daß der Streit um die Karikaturen so richtig entflammt war, gab es die ersten Schlaumeier, die von sicheren Sesseln oder abgesicherten Podien aus die Schuld bei Jyllands Posten und den Dänen suchten. Plötzlich wurde unser freundlicher, offener Nachbar als ausländerfeindlich, rechts und intolerant hingestellt. Vorher hat darüber niemand geschrieben. Der Zeitung wurde bewusste Provokation unterstellt und die Tatsache, daß 3 böse Fälschungen hinzugefügt worden waren ging völlig unter. Offensichtlich haben diese Schönredner das Wesen der Meinungsfreiheit nicht verstanden. Es geht gar nicht darum, ob die Karikaturen gut oder schlecht sind, obwohl plötzlich alle zu Kunstexperten mutieren, es geht lediglich darum, daß die Ausdrucksfreiheit erhalten bleibt. Die dänische Zeitung hat ja auch nicht dazu aufgerufen Mohammed zu beleidigen, sondern sie wollte, zu Recht, herausfinden ob auf dänischem Boden noch veröffentlicht werden kann, wie eh und jeh, oder ob eine Minderheit, und erfreulicherweise sind Moslems in Dänemark noch eine Minderheit, die Mehrheit, die diese Gesetze einmal in demokratischer Weise verabschiedet haben, majorisiert. Es ist selbstverständlich, daß diese, oder andere Cartoons, nicht in arabischen Ländern abgedruckt werden müssen. Aber bei uns ist es eben eine Selbstverständlichkeit, daß sie abgedruckt werden.

Übrigens hat sich die muslimische Welt mit ihrem Affentheater keinen Gefallen getan, ersten wurden bis gestern die Karikaturen etwa 24 Millionen mal heruntergeladen, und zweitens sind die Arbeitsplätze von Arla und anderen dänischen Firmen in arabischen Ländern. Der Käse wird ja nicht aus Dänemark dorthin transportiert. Und – zum Beleidigtsein gehören immer zwei. Einer der beleidigt und einer der beleidigt ist.

Hätten die Muslime mehr in Bildung investiert statt sich beim Verbrennen von Fahnen zu verausgaben, dann würden diese Fragen auch für sie heute eher Nachrangig und reduziert auf das was Religion sein sollte: Privatsache, das Zwiegespräch mit dem Schöpfer, also in diesem Falle Allah, für den der dran glaubt.

Karikaturen sind auch Ausdruck eines Unbehagens, einer Kritik. Niemand kann vor Kritik sicher sein. Gott, (oder Allah) schon gar nicht. Wenn unsere Götter so großherzig sind wie man ihnen nachsagt, werden sie uns vergeben. Die Götter ja, die Menschen eben nicht. Daran merkt man was wir auf Erden für Kleingeister sind. Ich bin z.B., obwohl protestantisch getauft und konfirmiert, heute Agnostiker. Ich bin sicher Gott liebt mich. Es ist wie mit der Mutter mit dem schwierigen Kind. Es wird am meisten geliebt. Also liebt Gott diejenigen, die ihm ferne sind um so mehr. Da wir nur ein Leben haben und das Leben eben nicht nur ernsthafte Auseinandersetzung ist, sondern Humor die Schmiere die es lebenswert macht auch wichtig ist sollten wir uns zum Lachen bringen. Nein, wir müssen uns nicht auf die Schenkel klopfen. Und nicht jeder Witz muss in die Literaturgeschichte eingehen.

Wir haben jüdische Freunde, eigentlich die Generation meiner Eltern. Er ist der einzige Überlebende des Holocaust, seine ganze Familie wurde vergast. Später war er beim britischen Geheimdienst und hat dann Israel in hoher Funktion mit aufgebaut. Er war auch exponiert in der jüdischen Gemeinde in Berlin. Er hat KZ-Witze erzählt die ich nie zu erzählen gewagt hätte. Er hat zu der Schüssel mit nicht koscheren Leckereien gegriffen, die auch auf dem Tisch standen. Er ist (inzwischen 83) gläubig, aber relaxt.

Ich für meinen Teil schätze die Freiheiten die wir über lange Zeiträume hart erkämpft haben und die Bestandteil unseres Selbstverständnisses und unserer Lebensqualität sind sehr. Sie dürfen davon ausgehen, daß ich sie zu verteidigen weiß!

 

Hier die Kommentare von Leuten die die Freiheit noch zu schätzen wissen und auch die Gefahr einer Eurabisierung und des Verlustes der Freiheit sehen: ...hier weiterlesen

   

Hervorragend. Fragezeichen weglassen!

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Ebenfalls ein Lesemuß der Fallaci

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Wenn man verstehen will warum der Linlib-Antam-Virus unsere Freiheit bedroht Baader lesen

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Eine der beeindruckensten Frauen unserer Zeit

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Robin Renitent,   09.  Februar 2006

 

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Die Lümmel von der letzten Taste

In den letzten Tagen jubelten viele Blogger. Ihre Seitenaufrufe waren explodiert und die Spitze unter den "politischen" Blogs hält wohl PI mit  24.648 Besuchern. Nun habe ich ja schon mal geschrieben, daß wir nicht in einen Wettbewerb um Besucherrekorde eintreten wollen. Wir wollen auch nicht Sklaven des Blogs sein, sondern  der Blog hat für uns da zu sein. Deshalb haben wir auch keine Kommentarfunktion, denn die müßte, um den größten Müll auszusortieren ständig überwacht werden. Dazu haben wir weder Lust noch Nerven, auch wollen wir unsere Freiheit ja nicht einem Blog opfern. Dennoch freut uns natürlich, wenn der Blog Beachtung findet und wenigsten einige Besucher kommen. So wenig sind es nun aber doch nicht mehr. Unser Counter meldete in den letzten Tagen wie folgt: "Since you started using NeoCOUNTER you have had visitors from 59 countries!" Ich konnt's ja nicht fassen, aber tasächlich habe ich Besucher von Iran, Irak, Kuweit, Oman, Katar, Tunesien, Marokko, Kasachstan, Turkemenistan gesehen. Es bleibt mir ein Rätsel, wie die uns finden. Leider zeigt der Top Counter, siehe Bild, nur die ersten 10 Nationen an. Insgesamt lag unser Besucherzahl bei etwa 2400 pro Tag, im Gegensatz zu sonst um die 350 pro Tag. Na prima. Manchmal habe ich einen Satistikfimmel und da rufe ich doch gleich mal Google Desktop auf und schaue in Index-Status. Nicht zu fassen. Inzwischen haben wir
Total searchable items 700.733 8:07pm
        Emails 12.419 Feb 6
        Chats 0 -
        Web history 134.584 8:07pm
        Files 553.730 7:49pm

Schauen wir uns mal die Emails an bin ich um so mehr froh, daß wir keine Kommentarfunktion haben. Hier einige Beispiele die exemplarisch sind. Zunächst die, die für positive Mails stehen.

1.) "Hallo Robin,
wollte nur ein Kompliment aussprechen für Ihre libertäre Arbeit! Finde Ihre Website großartig - danke für die Inspiration. Beste Grüße aus München B. W. "
(Name  bekannt)

Meine Antwort:

"Hallo B.,
vorhin fragte mich meine Frau, warum ich so rot bin, ob ich wohl gerade eine Sexseite aufgerufen hätte. Dabei müßte sie wissen, das mir das nie Schamröte ins Gesicht treiben würde. Also las ich Ihre nette Email vor. "Siehste", sagte sie, "mal was anderes". Womit sie meinte, daß es erfreulich ist eine Rosine zwischen all den Negativ- und Hassmails zu haben. Also vielen Dank. Robin"

Nun zwei harmlose negative Beispiele:

1.)Den Kontakt betrachte ich als beendet. Sie meinen es ohne jeden Zweifel gut, besitzen allerdings nicht das notwendige Misstrauen und sind ein Sicherheitsrisiko. K. (wirklicher Name und Identität unbekannt)

2.) Dass du Broder und seine Beleidigungen gut findest, sagt einiges aus - über dich.

Naja, damit kann man leben. Und hier mal ein nicht so harmloses Beispiel eines Lümmels von der letzten Taste:

1.) Sie sind ein dreckiges Stück Abschaum. Sie nehmen sich nur wichtig. Eines Tages werden Sie die Quittung kriegen. (Anonym)
Damit kann man auch leben. Ich mach mir nicht mal die Mühe die IP zu ermitteln. Lächerlich.

So ist das "Bloggerleben". Linke verorten einen rechts, Rechte links. Für die einen ist man ein Nazi, für den anderen ein Staatsfeind. Ich liege also richtig. Solange sich das die Waage hält kann da nichts falsch sein. Oder?

   

                   
 

     

 

       
       

Robin Renitent,   08.  Februar 2006

 

mail 

   

Iraner - ganz reizend!

Gestern! Meine Frau studiert Art und Design. Man hat sich schon öfter gesehen. Sie hat den Nachbarkurs belegt. Sie, daß ist eine Iranerin. Kein Kopftuch, weltaufgeschlossen. Man kommt ins Gespräch. Schließlich lädt sie meine Frau zu sich nach Hause ein, einige Minuten entfernt von der Uni. Ihr Mann ist Arzt. Natürlich kommt das Gespräch auf die Mohammed-Karikaturen. Nein, sie hat sie noch nicht gesehen. "Sind sie sehr schlimm?" fragt sie meine Frau. Meine Frau lacht und meint: "Ganz harmlos. Eben Karikaturen, keine große Kunst, aber das sollen Karikaturen ja auch nicht sein."

"Ich verstehe diesen Terror und die Krawalle auch nicht" sagt sie, und "ich werde mir die Karikaturen anschauen". Dann  serviert sie Tee. Sie kann sich noch an Erzählungen ihrer Eltern über den Schah erinnern und wie ordentlich Teheran damals war. Auch das der Iran ein angesehenes Land war, gleichwertig wie andere Nationen. Ihren jetzigen Präsidenten hält sie für eine Schande und sie ist froh im Ausland zu sein. "Viele würden gehen", sagt sie, "sehr viele. Aber das ist nicht einfach. Es gehört Glück dazu. Nicht nur im Iran mit den Papieren, sondern vorallem im Aufnahmeland."

Wir werden das Pärchen am Wochenende zum Essen einladen. Ganz reizende Leute.

   

 

 

                   
 

     

 

       
       

Robin Renitent,   08.  Februar 2006