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Kein Meter für die linken Feinde der Freiheit! |
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Kein Zentimeter für die rechten Freiheitsfeinde! |
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der Blog zu Rebellog - The libertarian Cabinet |
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update on top Online Tagebuch
aktuell oben Page 015 - 2005 |
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Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and
straight forward. We believe in the principle of self-ownership. With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views. We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty. Our position is clearly pro-American and pro-Israeli. We resist left-wing and right-wing freedom enemies. Our
web pages have been on-line for about one and a half years. We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German). Blog.rebellog is the Blog page for
Rebellog. |
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Robin Renitent, 30. November 2005 |
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♣ Iranian girl
an iranian girl is writing about anything!! Nach dem hervorragenden Artikel von Navid Kermani „Unser peinlicher Präsident“ im
Feuilleton der ZEIT möchte ich ergänzend auf diesen Blog aufmerksam machen. Meine Frau fand ihn und klickt ihn häufig an. Absolut lesenswert. Das ist die Seite die wir nicht kennen. Sie schreibt z.B.:
"iranian culture is in transition from traditional toward modern. in traditional families, girl was trained to become a housewife and just do house hold chores, in other hand, boy was supposed to learn a skill, get a job and manage his future family. in iran today, things are different, some girls learn skills too,
go to work and make money,..."
weiter unten stöhnt sie über ihre Hungergefühle während des Ramadan und daß ihr unter dem Kopftuch so heiß ist. Gut geschrieben gibt dieser Blog Einblicke in das Alltagsleben einer jungen Frau, wir schätzen sie auf Anfang zwanzig. Bedauerlicherweise hat sie schon einen Monat nicht geupdated und wir hoffen, daß ihr nichts passiert ist. (Wobei man
bei einem iranischen Blogger natürlich nicht an einen Autounfall denkt....)
Hoffentlich macht Iranian Girl demnächst ein
update.
Eine Email blieb unbeantwortet.
Also nicht nur durchhalten Jungs, sondern auch durchhalten IRANIAN GIRL !!!
http://iranian-girl.blogspot.com/ |
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Robin Renitent, 30. November 2005 |
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Iranian girl
Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
Mal eben eine Milliarde... For love and glory Sozialismus Der Mensch
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Rumis Ghaselen* Nachdem wir gestern in den Medien über den hervorragenden Artikel von
Navid Kermani „Unser peinlicher Präsident“ im Feuilleton der ZEIT informiert wurden und ihn auch hoffentlich alle gelesen haben, blieb mir besonders ein Satz in Erinnerung:
„Als sich die Deutschen noch in ihren Wäldern verschanzt haben, hatte Iran schon eine Hochkultur.“
Das ist richtig und ich stand auf und trat an mein Bücherregal. Hatte ich nicht ein Buch über persische Dichtung? Da, Hanns Meinke*, hat Verse des persischen Mystikers und Derwisch Dschelaladdin Rumi „Rumis Diwan“ übersetzt und umgedichtet. Zitat aus dem Vorwort von Joachim Uhlmann:
„ Auch der persische Mystiker tilgte sein Ich in der Liebe, die bei ihm auf Allah zielte, aber am Menschen sich entzündete. (…) Seine Einswerdung mit dem göttlichen Geliebten war so innig, daß er anstelle seines eigenen Namens den Schamsuddins ans Ende seiner Gedichte setzte.“
Schamsuddim war sein geliebter Wanderderwisch aus Täbriz, der Rumis mystischer Lehrer war.“Merlin und Dschelaladdin Rumi, der erste im 12. und der zweite im 13. Jahrhundert, lebten und verkündeten die uralte Erkenntnis, daß die obere, geistige Welt der unteren, sinnlich entspreche – ja das Partizipieren an der oberen Welt dem Menschen nur durch die
Vermittlung seiner Sinne möglich ist.“
Aus Rumis Ghaselen (Auszug):
„ Welche Braut ist in der Seele!
Ihres Angesichtes Abglanz.
Frischt die Welt und färbt sie – wie der
Neuvermählten Wangen glühn!
Sieh nicht dieses Leibes Wangen –
Die verderben und verfallen.
Sieh den Geist als Rose prangen!
Mög sie süss und lieblich blühn!
Gleicht der Leib dem dunklen Raben
Und die Körperwelt dem Winter:
Trotz den Beiden! Denn dahinter –
Hier: ist Frühling ewig nun!
Und Navid Kermani beschwörend:
„Ich kann meine deutschen und israelischen Freunde beschwören: Leute, wirklich, glaubt mir, wir sind nicht so wie der, ich war doch selbst oft genug dabei, wenn der Staat Massenaufläufe organisiert wie den Tag zur Befreiung Palästinas. Das sind Volksfeste, die angeblichen Demonstranten werden da in Bussen angekarrt, es gibt Karussells, Tombola
und kostenloses Essen, die haben ihren Spaß.“
Auch das ist wahr. Meine Eltern hatten ein befreundetes iranisches Ehepaar, einen Exdiplomaten, geflohen, in Deutschland etabliert als Teppichhändler, anständig, tüchtig, seriös, alle „deutschen“ Primärtugenden vereinigend. Wenn mein Vater ihm einen Aperitif anbot pflegte er zu sagen: „Bitte machen
Sie die Gardinen zu, daß Allah mich nicht sieht!“ Und dann trank er auf unser Wohl.
Kermani:
„Ich kann tausendmal beteuern, dass die Iraner nicht so sind wie er, dass der neue Präsident eine verschwindende Minderheit repräsentiert, dass die Auszählungen im ersten Wahlgang manipuliert waren und selbst die zehn oder fünfzehn Millionen, die dem neuen Präsidenten in der Stichwahl ihre Stimme gegeben haben mögen, an alles Mögliche dachten,
an Jobs, an den Kampf gegen die Korruption, an seinen Gegenkandidaten Rafsandschani, den reichsten Mann Irans, aber nicht daran, Israel zu zerstören – als ob Iran bei einer Arbeitslosigkeit von 30 Prozent nichts Besseres zu tun hätte?“
Das ist überzeugend. Absolut. Wir sollten die Unbotmäßigkeiten, die Intoleranz der islamischen Religion, ihren Absolutheitsanspruch zurückweisen. Kompromisslos. Freiheit verträgt keine Kompromisse. Aber wir sollten auch zur Kenntnis nehmen, daß es gerade unter den Iranern Gebildete gibt, die mit den Schreihälsen auf der Straße nicht zu tun haben
und haben möchten. Und dann erinnern wir uns bitte 60 Jahre zurück. Und erinnern uns der hysterischen Jubelschreie im Berliner Sportpalast auf die Frage von Goebbels: "Wollt Ihr Butter oder Kanonen?" Die Antwort ist bekannt.
* ghaselen aus rumis diwan - umdichtungen von hanns meinke, PAIAN DRUCK, Mai 1969 |
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Robin Renitent, 29. November 2005 |
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Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
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Volksseuche Nihilismus
am Beispiel einer Wirtschaftsmeldung auf Spiegel Online: Bier, Burger, Busen. Lohnschreiber schreiben für Lohn. Verkaufen tun sie sich als Meinungsmacher. Sie machen
Meinungen, besonders bei denen die nie gelernt haben Nachrichten kritisch zu lesen. „Spiegel-Leser wissen mehr“ ist der Slogan, der uns suggerieren will, daß man durch lesen des Spiegel mehr Wissen anhäuft. Das kann in Ausnahmefällen sein, zunächst aber ist der Spiegel ein Nachrichtenmagazin und meldet uns Nachrichten. Nachrichten aber sind
kurzlebig, verlassen die grauen Speicherzellen ebenso schnell wie sie abgespeichert wurden im Cache der Erinnerung. Neue Nachrichten drängen permanent nach. Inzwischen ist auch längst erwiesen das Zeitungslesen nicht bildet – zur Bildung, also zur Aufnahme von Tiefenwissen, bedarf es nach wie vor zusammenhängend geschriebener Bücher. Happen, Petit
Fours reichen da nicht. Nachrichten können neutral verkauft werden, dann sind sie meist langweilig, der Leser aber will nicht nur informiert, er will auch unterhalten werden. Dem kommt der Spiegel mit seiner Schreibe entgegen. Unterhaltend informieren. Ja das kann er, dafür kaufen ihn die Leute, klicken sein Online-Angebot an. Allerdings verkauft
der Spiegel seit 40 Jahren Nihilismus. Schon als ich Schüler war, fiel mir auf, daß das Blatt eine ständige Tendenz hatte zu negieren, nach unten zu ziehen, Frustrationen zu wecken oder zu hinterlassen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Heute, 40 Jahre später rollen die 68 Bärbeißigkeiten durch alle Redaktionsstuben, die Mitarbeiter sind
durchweg vom linken Mainstream infiziert, die Viren haben sich eingenistet, resistent gegen alle Appelle und das Medikament Vernunft. Ganz gelegentlich taucht ein Beitrag auf von Broder oder Malzahn, der andere Positionen verheißt, aber das wirkt eher wie ein Feigenblatt, und der Virus ist rezidiv. ..wer
sich weiter infizieren will, bitte hier |
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I assume there will always be people who will complain about something or who will criticize public issues. Therefore I suggest the following: Just continue surfing. I’m not going to stop you! |
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Robin Renitent, 26. November 2005 |
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Die Kraft des Geschriebenen
Ja, ich beherrsche meine Computer, die Peripherie, die zahlreichen Programme. Kann Microwelle und Waschmaschine bedienen. Ich buche und reise um die Welt. Fremde Verkehrssysteme sind kein wirkliches Problem. Aber ich mach mich nicht zum Sklaven. Begebe mich nicht in Abhängigkeiten. Den Fernseher haben
wir vom Netz genommen, vor 8 Monaten schon. Das Gerät ist noch da und machmal sehen wir einen Film - Fernsehen können wir nicht mehr. Auch ein Handy habe ich nicht. Nicht mal einen Anrufbeantworter. Nur den Festanschluß.
Höre ich den Blödsinn der durch die Luft flitzt, sehe alle so wichtigen Menschen telefonieren, sklavisch dieses silberne Ding ans Ohr pressend, bin ich froh kein Handy zu haben. Das gesprochene Wort ist so flüchtig. Wem kann ich später beweisen, was ich heute gesagt habe? Wie meinen Kindern meine
Mahnungen später sichtbar machen? Zugegeben vieles ist eine Archivierung nicht wert. Aber wenn man auf gar nichts zurückgreifen kann? Wenigstens Emails, die kann man ausdrucken. Aber der Ton ist schluderig, der Stil ist keiner, Anfang und Ende fehlen. Nicht gerade Literatur.
Ich blättere in meiner Familiengeschichte. Früher, ja früher.... nein, es war nicht alles besser. Aber es gibt Dokumente der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Briefe, Karten, handgeschrieben. Zum Beispiel im Luftschutzkeller. Belege der Wärme, der Liebe, der Sorge. Das beschäftigt, rührt an,
macht nachdenklich. Zum Beispiel dieser Brief. Geschrieben von meinem Großvater an seinen Sohn, meinen Vater. Kurz nachdem er als Volkssturmmann eingezogen wurde.
Weigern war nicht. Der vorletzte Brief, 45 Tage vor seinem Tod. Er starb mit einer Kugel im Lauf, im "Kampf" gegen sowjetische Panzer. Ein Wahnsinn. Vater von 3 Kindern! Hier gehts weiter |
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Photo © 2005 rebellog/Robin Renitent/Mein Großvater und mein Vater |
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Robin Renitent, 23. November 2005 |
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Iranian girl
Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
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 Das Kreuz mit den Linken
Rechte habe ich persönlich nicht kennen gelernt. Klar, es gab einen Lehrer der hatte recht konservative Ansichten und ich hatte ihn im Verdacht mehr als konservativ zu sein und heimlich den „positiven“ Dingen des dritten Reiches nachzutrauern. Er hat jedenfalls mal Hitler’s Autobahnen gelobt. Aber das haben viele andere Dummbatzen
auch. Dann kannte ich einen Jungen der damals von der straffen Organisation unter Adolf schwärmte. Aber der war 15, ich auch. Dann haben mich später mal eine Putzfrau und ein Lehrling als Ausbeuter beschimpft und als Nazi. Das war zusammenhanglos, blöd und insofern für mich ohne Bedeutung. Mein Wurstmaxe in Berlin hatte Ansichten, die, naja, leicht
nazifreundlich klangen und er war antisemitisch eingestellt: „die Juden sind an allem Schuld und besitzen alle Mietshäuser“. In einer Kneipe beim Bier habe ich auch Nazigelaber gehört, manchmal auch recht heftig, ja sehr heftig. Aber, das waren olle Männer, die vor sich hinsabberten und schon „Einen in der Krone“ hatten.
Natürlich „kenne“ ich Rechte aus den Medien. Man sieht Glatzen, Landtagsabgeordnete und Parteienvertreter im Fernsehen. Ich verfolgte was Herr Hohmann sagte, Herr Walser meinte und Herr Haider tat. Ich zerbrach mir den Kopf (nicht wirklich) über Horst Mahler und seinen Wandel von einem Irrsinn in den anderen Irrsinn. Ich surfe im Internet, finde
Gary Lauck, Herrn Zündel und andere Durchgeknallte. Aber das war’s auch schon was ich an persönlicher Erfahrung in den letzten 40 Jahren gemacht habe. Vielleicht war ich ja nicht in den entsprechenden Kreisen.
Ich kannte jeweils nicht genug Rechte um mir ein abschließendes Urteil über ihre menschlichen Qualitäten bilden zu können. Mein (Vor-) Urteil lautet aber dennoch: Besonders „gute“ Menschen können sie nicht sein.
Anders sah es und sieht es mit den Linken aus. Davon habe ich zwangsläufig viele kennen gelernt. Es war und ist schlechterdings unmöglich ihnen auszuweichen. . hier weiterlesen
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Robin Renitent, 22. November 2005 |
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Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
Mal eben eine Milliarde... For love and glory Sozialismus Der Mensch
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Antisemitismus ist nicht nur rechts...
"Nie wieder Antisemitismus in Deutschland!“ „Wir müssen unserer Jugend die geschichtlichen Zusammenhänge begreifbar machen die zum Holocaust führten!“ „Antisemitismus ist ein Problem rechter, extremer Randgruppen!“ „Wir haben reagiert und Herrn X. wegen
seiner unhaltbaren antisemitischen Äußerungen aus unserer Partei ausgeschlossen!“
So, oder ähnlich klingen beruhigende, beschwichtigende und relativierende Worte deutscher Offizieller. Politiker, Soziologen, Lehrer, Verbandsfunktionäre. Sie rücken ihre Krawatten zurecht, werfen sich in Pose, achten darauf, daß sie gut im Bild sind und äußern Betroffenheit. Darin sind wir Deutschen ja auch ganz groß. Diesen Betroffenheitsblick
haben wir nun 60 Jahre einstudieren können und verbunden mit den obigen Sprechblasen kommt er dann auch ritualisiert rüber.
Zu meinen stärksten Jugenderinnerungen gehörten 2 schwarz/weiß Dokumentarfilme, 16 mm, von der Landesbildstelle in Berlin, die, umständlich in den Projektor eingelegt, in der Aula unserer Schule vorgeführt wurden. Da war ich 16. Einige meiner Klassenkameraden betrachteten die Vorführung als willkommene Unterbrechung des Normalunterrichts, aber
einige waren auch sehr schweigsam und manche wischten sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Ich habe die Titel der Filme vergessen, aber die Bilder der von Bulldozern in Massengräber gescharrten übereinander rollenden Leichenberger der Ermordeten von Auschwitz nicht. Auch nicht die Berge der Brillen, der Koffer und der Schuhe. Nicht die
Bilder der ausgezehrten dünnen Gestalten die in roh gezimmerten Baracken aus tief liegenden Augen in die Kamera blinzelten. Ja, wir haben das Thema Judenvernichtung und die deutsche Schuld im Unterricht durchgenommen. Viel und intensiv war es nicht, aber immerhin. Das war etwa 1965.
Bei meinen großen Kindern gab es schon keine Filme mehr. Das ganze wurde im Schnelldurchgang abgehakt, zwischen dem alten Rom und der RAF. Das war um 1992.
Später habe ich mir oft Gedanken gemacht, wenn ich von Grabschändungen und Schmierparolen hörte, hier gehts weiter |
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Robin Renitent, 21. November 2005 |
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F&F wurde 1 Jahr alt!
In dieser Zeit kamen 97166 Besucher. Nicht schlecht wurde ich sagen und ein Zeichen das die präsentierten Themen ankommen. Einen Blog zu gestalten macht Mühe und kostet Zeit. Ist der Blog
etwas außerhalb der gängigen Betrachtungsperspektive und zeichnet sich durch Gradlinigkeit aus bläst ihm, dem Blogger, teilweise erheblicher Gegenwind entgegen.
Fakten & Fiktionen ist ein Blog der mir von Anfang an gerade deswegen gefallen hat Er steht für Perspektiven ein, die ich auch ich (fast) immer teile. Gelegentlich könnte er eine etwas libertärere Sicht haben, dennoch ist er ein absoluter Gewinn. Die Blogs dieser (ich darf vielleicht sagen) unserer Art, kann man an den Fingern einer Hand aufzählen.
Die Gruppe derer, die diese Inhalte und Werte teilen scheint in Deutschland unter dem Meinungsdiktat der letzten 30 Jahre auch erheblich geschrumpft. Es ist keine unangemessene Kumpelei wenn man sich wünscht, das es da einen Zusammenhalt gibt.
Ich sehe es auch als eine Verpflichtung meinen Kindern und deren Generation gegenüber, den Gedanken an Freiheit, Individualismus, Unabhängigkeit von staatlicher Bevormundung, Eigeninitiative und Anstand aufrecht zu erhalten.
Fakten & Fiktionen greift Themen auf die wirklich bewegen. Die passende Bildauswahl rundet das charmant ab. Ich gratuliere von ganzem Herzen und wünsche weiterhin erfolgreiches Bloggen.
http://www.myblog.de/kewil |
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Robin Renitent, 21. November 2005 |
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Iranian girl
Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
Mal eben eine Milliarde... For love and glory Sozialismus Der Mensch
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Der
Allroundspinner Ich bin ein Leut, denn ich werde, und andere werden, von Christian Anders auf seiner Webpage mit dieser einfach
gestrickten Kleineleuteanrede eingeladen seinen geifernden Ergüssen über Georg W. Bush zu folgen.
„Bin ich der Einzige, der George Bush mit Hitler vergleicht und ihn beschuldigt, ein Kriegsverbrecher zu sein, der eigentlich vor einem öffentlichen Gerichtshof in Den Haag gehört und dann am Besten in eine geschlossene Anstalt gebracht werden sollte?“
Fragt er sich. Nee, nee isser nicht. Da gibt’s noch andere Durchgeknallte die sich zu dieser Sonderleistung verstiegen haben. Herrn Steinberg hatten wir ja schon. Das Edle in Lanoo’s Fragestellung ist das Boaahh-Gehabe, das ihn denn auch auf das von einem deutschen Edelkabarettisten bekannt gemachte Ballermannniveau hievt. Wie anspruchsvoll kann
doch die deutsche Sprache sein, wenn sie aus der Röhre eines so begnadeten Sängers und Weltverbesserers kommt. Da ist es wirklich verwunderlich, daß ihn alle deutsche Rundfunk- und TV-Medien gesperrt haben. Wie ungerecht auch, nicht wahr? Wo sie doch selbst immer am Rand dieser Fragestellung surfen und nur mühsam die, aus den Lautsprechern tropfende,
Häme unter Kontrolle halten können. Aber da Anders so schwer selber Antworten auf diese bewegende Frage findet, gibt er sie an seine Fans weiter:
„Und wie kommt es, dass solch ein Mann, der von engsten Beratern und Bekannten als "tumber Tor" bezeichnet wird, der "nicht bis fünf zählen kann", der einen Intelligenzquotienten haben soll, der ungefähr der Zahl seines Alters entspricht, dass ein Mann, der nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung hat und der bei jedem Wort seines Vaters
verängstigt zusammenzuckt, ein Mann, den Maradonna als Nazi bezeichnet, wie kommt es, dass so ein Mann Präsident der Vereinigten Staaten wird?? Was für ein Signal soll denn unsere begabte junge Generation bekommen, wenn sie erkennen muss, dass jeder Trottel was werden kann, Hauptsache sein Vater ist mächtig genug?“
Ja, wie kommt das wohl? Und da klicken wir mal auf andere Seiten von uns Christian, der sich so stil- und vor allem zeitgeistsicher als Widerständler verkauft, bzw. verkaufen möchte. Zunächst suche ich nach der Ausbildung dieses musikalischen Genies, schon deshalb, weil er ja nach der von Bush fragt: Aber da ist nichts, niente, nada, nitschewo.
Keine. Dafür hat er aber seine Fäuste gebraucht und imponiert uns damit das er 5 Bücher auf einmal halten konnte. Auf einem konnte er den Namen des Autors entziffern: Schopenhauer. Na wer da nicht vor Ehrfurcht erblasst. Wirklich, in der Zeit hat der Bush nur Mickey Mouse Hefte gelesen, naja, Anders zumindest glaubt Bush könne nicht bis 5 zählen.
Anders kann das aber schon und damit wir nun auch wirklich glauben er sei dem Kindergarten entwachsen teilt er uns mit, daß er schon über 900 Songs, ääh Lieder über die Menschheit gebracht hat. Naja, wer das überlebt hat, erinnert sich allenfalls an den „Zug nach nirgendwo“. Der ist aber schon 1972 ausgelaufen
- doch genau wie Anders nirgendwo wirklich
angekommen. Denn in dem Umfang in dem die Erinnerung der Zugliebhaber abnimmt nimmt seine Affinität sich als Widerständler zu vermarkten zu. Und so macht er ähnliche Schlingerkurse wie Tanja Krienen und andere und entdeckt darüber hinaus der Weisheit letzten Schluss nun im Buddhismus. Die Konzilianz dieser Religion bleibt ihm aber fremd, denn fortan drischt er
auf die USA ein, vertauscht sozusagen die Lok mit dem Zeitgeistpferd. Auf diesem reitet er im Galopp durch alle Themen, sei es Geldumlauf, Aids oder Einwanderungspolitik. Und während er so reitet singt er Lieder über Jesus, gewandet sich als Guru und pflegt seine linken Mainstreamvorurteile.
Er ist sich seiner Sache plötzlich ganz sicher. Die Jahre des Suchens sind vorbei. Nur manchmal ist er traurig, nicht wahr, und dann pflegt er sein Rechtsbewusstsein, belügt sich und sein Ego selbst und wundert sich, daß auch die anderen Lügen. Da fragt er dann geheimnisvoll seine Fans:
„P.S.Wisst ihr, was mich an unseren politischen Führern a la Bush, Schröder, Kiesinger, Schmidt (Miss Inkompetenz) u. a. so stört? Sie haben ÜBERHAUPT KEIN UNRECHTSBEWUSSTSEIN, kein Schuldgefühl. Sie regen sich doch nur auf, wenn man sie beim Lügen und Schwindeln ERWISCHT. Dann werden Sie fuchsteufelswild. Herr, lass meine Tage gezählt sein,
Amen.“
Ja, das wünschen wir uns hier auch: Das seine Tage bald gezählt sind! |
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Robin Renitent, 16. November 2005 |
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Webpage ist wichtig - Familie wichtiger! Wir haben hier einige Tage frei. Schulen sind geschlossen.
Die Kinder haben Erwartungen an ihren Vater, der daher bis Montag, 21. Nov. 2005 nicht zum bloggen und updaten kommt. Sorry, mfG Robin Renitent |
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Robin Renitent, 15. November 2005 |
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Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
Mal eben eine Milliarde... For love and glory Sozialismus Der Mensch
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Vergeßt Kyoto!
Für viele Menschen ist das Kyoto-Protokoll gleichsam die Bibel der Ökoreligion. Obwohl natürlich (fast) niemand das Protokoll wirklich gelesen hat, beziehen sich aber alle darauf, halten es für das
Gelbe vom Ei und fallen über jeden, der Kritik daran zu äußern wagt, her. Dabei gibt es auch andere Positionen: "Doch der Kyoto-Prozeß wird nicht nur von der Regierung Bush und der Öl-Lobby kritisch gesehen. Im
vergangenen Jahr veröffentlichte eine Gruppe von Wirtschaftswissenschaftlern, darunter mehrere Nobelpreisträger, den „Kopenhagener Konsens”. Er besteht aus einer Prioritätenliste dessen, was es auf der Welt am vordringlichsten zu bekämpfen gelte; die globale Klimaerwärmung rangiert dabei auf einem der hintersten Plätze - weit hinter Aids,
Unterernährung, Handelshindernissen, Malaria, mangelnder Versorgung mit sauberem Trinkwasser und anderen Problemen in den am wenigsten entwickelten Ländern." Dieses Zitat entnahm ich einem lesenswerten Artikel
der heute in der FAZ erschien. Lord Dick Taverne veröffentlichte im März dieses Jahres „The March of Unreason - Science, Democracy and the New Fundamentalism” (Oxford University Press 2005). Sein hier
abgedruckter Text ist die gekürzte Fassung eines Essays, der in der Augustausgabe des Magazins „Prospect” erschien: "Die Mitglieder des britischen Oberhauses
vermissen vor allem Anhaltspunkte über die Wahrscheinlichkeiten, mit denen die verschiedenen Klimaentwicklungen zu erwarten sind. Außerdem kritisieren sie Annahmen und Methoden, die automatisch zu den schwärzesten Szenarien führen. (...) Da wäre etwa der Umstand, daß die
möglichen Vorteile einer globalen Erwärmung mit keinem Wort erwähnt werden. Dazu gehören beispielsweise die positiven Auswirkungen höherer CO2-Werte auf manche Agrarpflanzen oder die Vorzüge, die mildere Winter für Nordeuropa bedeuten würden. In diesem Punkt weicht das von den politischen Vertretern genehmigte „IPCC summary”, eine Zusammenfassung
der wissenschaftlichen Befunde für Entscheidungsträger, entscheidend von dem Bericht der Experten ab."
Daß uns eine Klimaerwärmung ins Haus steht ist unbestritten, allerdings
"Der Kyoto-Prozeß ist eine bemerkenswerte Übung darin, sich und der Welt etwas vorzumachen. Stufe 1 wird keinen meßbaren Effekt auf die Klimaerwärmung haben. Weder Amerika noch Indien oder China - alles Länder, die zahlreiche neue Kohlekraftwerke bauen und die meisten Treibhausgase produzieren - haben vor, sich an den Stufen 1
oder 2 zu beteiligen. Man muß kein Wirtschafts-Nobelpreisträger sein, um einzusehen, warum das Kyoto-Protokoll in der Liste der realistischen Programme zur Lösung globaler Krisen ganz nach unten rutschen sollte."
Die Ablehnung vieler Deutscher und Europäer (übrigens auch Kanadier) der Politik Amerikas macht sich neben dem Irak-Krieg auch immer gleich am Kyoto-Protokoll fest. Unabhängig davon, daß die tatsächlichen wissenschaftlichen Aussagen ja niemand kennt, hilft dieses Protokoll die permanente Kritik an Amerika zu
untermauern. Auch hier haben wir wieder den Effekt, daß aus dem Bauch und selten mit dem Kopf argumentiert wird. Noch einmal Lord Taverne: "Die Lösung kann daher nur in einer möglichst
raschen technischen Entwicklung liegen. Doch es sind gerade die Vereinigten Staaten und nicht etwa Großbritannien oder Europa, die intensiv in neue Technologien wie die Versenkung von Kohlenstoffdioxyd oder Transportsysteme auf Wasserstoffbasis investieren. Eine internationale Vereinbarung über neue Technologien und ihre Verbreitung wäre eine
effektivere Antwort auf den Treibhauseffekt als der Kyoto-Prozeß mit seinen Sanktionen." Es bleibt also die Notwendigkeit sich frei von Ressentiments, sachlich und konstruktiv auch mit den
Positionen der Amerikaner und ihren Technologien auseinander zu setzen.
Der Link zu dem lesenwerten Artikel ist hier |
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Photo © 2005 rebellog |
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Robin Renitent, 15. November 2005 |
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Mal eben eine Milliarde... Was soll man mit der Milliarde machen, die die EU demnächst für die Randgruppen in den französischen Vorstädten ausgeben will fragt
Kewil auf seinem lesenwerten Blog Fakten und Fiktionen? Und er macht fragend folgende Vorschläge: Bastelkurse, Angelausflüge,
Jugendclubs, Hochhaus-Disko, Fußbälle, Kampfsportkurse, Gewichtheben, Baseballschläger, Tischtennisplatten aus Beton, Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten, Streetworker, Eingliederungshelfer, Sozialarbeiterinnen, Quartierbeaufsichtiger, Moschee-Architekten, Islam-Gleichstellungsbeauftragte, Integrationsbeamte, Drogenbeauftragte,
Antidiskriminierungsbevollmächtigte. Bis zu 5000 Sozialarbeiter sollen in die Vorstädte entsandt werden. Ich sehe schon wie sie sehnsüchtig mit offenen Armen empfangen werden. Und begeistert werden alle diejenigen, die
eben noch mit Freude Autos abfackelten, nun Autos malen. Weil malen ja eine heilsame Wirkung haben und den Patienten zu sich selbst bringen soll. Pustekuchen. Jeder Sozialarbeiter wird 3 Begleitpolizisten brauchen. Apropos
Sozialarbeiter, worher kommen eigentlich plötzlich 5000 Sozialarbeiter? Schöne Aussichten auch für den französischen und europäischen Steuerzahler. Eine Zumutung dieses militante Vorstadtgesindel, (Zitat Sarkozy - bin mit ihm einig) was keinen Respekt vor Menschen und deren Eigentum kennt auch noch auf Dauer zu alimentieren. Jeder, der sich mit dem
Thema beschäftigt hat, weiß das Alimentierungen Zustände verfestigen und nicht verändern. Ich gehe jede Wette ein, daß diese Millarde (n) im Nichts verpuffen. Es wird wirklich höchste Zeit, daß Europas Steuerzahler sich anfangen zu wehren.... |
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Robin Renitent, 15. November 2005 |
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Iranian girl
Rumis Ghaselen Volksseuche Nihilismus Die Kraft des Geschriebenen Das Kreuz mit den Linken Antisemitismus ist nicht nur rechts... F&F wurde 1 Jahr alt! Der Allroundspinner Vergeßt Kyoto!
Mal eben eine Milliarde... For love and glory Sozialismus Der Mensch
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