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  Page 013 - 2005

       
   

Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and straight forward.  We believe in the principle of self-ownership.  With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views.  We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty.  Our position is clearly pro-American and pro-Israeli.  We resist left-wing and right-wing freedom enemies.  Our web pages have been on-line for about one and a half years.  We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German).  Blog.rebellog is the Blog page for Rebellog.

   
   

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Robin Renitent,  31. Oktober 2005

 

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Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Places I have been in the USA

Es krient so krien

Erfreuliche Kampagne

Israel von der Landkarte

Ein Demokrat? Wo denn?

Armer Diktator

Leben, Freiheit, Eigentum

Einfach nicht auszurotten

Objektivismus EGO

Mitbürger oder Freiheitsfeinde?

Der kurze Sommer der Anarchie

Dead Meat

Liberty Film Festival

Ich klage an

Die Wut und der Stolz

Burka-Trägerinnen

 

Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Wir sind umgeben von wichtigen Menschen. Je weniger sie inhaltlich zu sagen haben, desto wichtiger und lärmender verkaufen sie sich. Unwichtige Menschen gibt es in unserer Zeit nicht. Wichtig sein ist Dasein.

Wer früher seinen Magister in (z.B.) Literaturwissenschaft machte stand damit auf der untersten Stufe der Leiter einer späteren wissenschaftlichen Laufbahn. Magister ist der erste wissenschaftliche Grad nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium, der Magister bedeutet also das Ende des Studentendaseins. Wer eine Malerlehre abschließt ist Geselle und damit auf der ersten Stufe einer unbeaufsichtigten Tätigkeit und noch weit entfernt davon ein Malermeister zu sein.

Vor die höheren Weihen haben die Götter also in allen Berufen den Schweiß gesetzt. Aber nicht nur den. Auch die Erfahrung will erworben sein. Und in klassischen humanistischen Berufen war die Erfahrung immer auch begleitender Teil einer späteren erfolgreichen wissenschaftlichen Tätigkeit. Die Erfahrung aber setzt sich zusammen aus der Berufs- und der Lebenserfahrung. Wobei letztere gerade den entscheidenden Teil ausmachte auf dem Weg zu einer in ihrem Beruf glänzenden Persönlichkeit. Das dafür gewisse Zeitvorgaben abgearbeitet und abgewartet werden mussten ist verständlich, Erfahrung kann nicht gekauft noch über nacht gewonnen werden.

Schauen wir uns nun also die Biografie einer Andrea Nahles an: Berufsbezeichnung bereits: Literaturwissenschaftlerin. Mein Gott die Frau ist 35 Jahre alt und hat ihren Magister gemacht. Wissenschaftlerin? Eine Anmaßung sondergleichen. Magister der Literaturwissenschaft hätte, auf ihrer Bioseite des Deutschen Bundestages jedenfalls wirklichkeitsnäher und vor allem bescheidener geklungen. Über ihre Doktorarbeit sagt sie: „Meine Freizeit wird reichen müssen, um das Projekt zu beenden.“ Na klar doch, erschreiben sie sich den Titel in ihrer Freizeit. Nur Wissenschaftlerin sind sie deshalb noch lange nicht.

Schauen wir auf ihrer Homepage weiter. Die überschreibt sie mit „Links. Engagiert. Menschlich“, also Allgemeinplätzen die suggerieren sollen daß „links sein“, bereits auch „menschlich“ ist. Andere Sichtweisen schließt das ohnehin aus. Also eine Art Abonnement auf die Menschlichkeit. Also auf die Vitaseite. 1988 Eintritt in die SPD, 1989 Gründung des SPD-Ortsvereins Weiler, 1993-1995 Landesvorsitzende der Jusos in Rheinland-Pfalz, 1995-1999 Bundesvorsitzende der Jusos, 1997 Mitglied im SPD-Parteivorstand, 1998-2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1999 Mitglied des Kreistages Mayen-Koblenz, 1999 Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Mayen-Koblenz, 2000 Mitbegründerin und Vorsitzende vom Forum Demokratische Linke 21, 2002-2003 Mitarbeiterin IG-Metall, 2003 Mitglied des SPD-Präsidiums, 2004 Beginn der Promotion (Germanistisches Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn), 2004 Leiterin der Projektgruppe Bürgerversicherung beim SPD-Parteivorstand, außerdem Mitglied IG Metall, Mitglied bei EUROSOLAR, Mitglied im ZDF-Fernsehrat. Naja und heute: 31.10.05 * Der SPD-Parteivorstand hat heute in geheimer Abstimmung dafür gestimmt, Andrea Nahles auf dem kommenden Bundesparteitag für das Amt der SPD- Generalsekretärin vorzuschlagen.

Wunderbar. Eine Bilderbuchkarriere wie unbedarfte Bewunderer offenen Mundes sagen werden. Aber ist dem so? Wenn A.Nahles diese zahlreichen zum Teil sich überschneidenden Aufgaben tatsächlich ernst genommen hat und ihre Zeit dort verbracht hat, muss sie wohl sonst hätte man sie nicht überall gewählt, bleiben deutliche Fragen. Wann hat die Frau gelebt? Wann hat die Frau je gearbeitet? Ja,ja nicht am Schreibtisch über ihrem Magisterthema, im Leben, mein ich, im Leben. Also draußen vor der Tür. Wo hat sie Erfahrungen sammeln können, wo statt mitquatschen sich schinden, anmotzen, mobben, behaupten, durchsetzen müssen. Wann je Existenzangst verspürt, wo Arbeitsprozesse und Abläufe erfahren, erlebt? Wo Theorie an Praxis erprobt? Woher hat sie ihr Wissen? Ihr Wissen über Wirtschaftsabläufe, politische Strömungen, politische Denker, Alternative Gesellschaftsmodelle, also Modelle die sich von ihrer eingefahrenen SPD-Denke unterscheiden. Wann hätte sie diese Dinge erfahren und durchdenken können? Hat sie nicht den ganzen Tag in der UNI gesessen und den anderen ganzen Tag auf irgendwelchen SPD-Versammlungen? Gibt’s A.Nales doppelt? Hatte sie vielleicht zwei Leben? Einen Deal mit dem lieben Gott für ein Leben ohne Nahrungsaufnahme, ohne Schlaf?

Also klicke ich auf der A.Nahles Seite hin und her und suche wofür sie nun eigentlich steht, was von ihr kommt, welche Erfahrungen sie gemacht hat, in welche Theorie dieselbigen münden. Nichts. Ah, da ein selbstverfasster Brief an Angela Merkel, genau 13 Zeilen lang. Na super. Ansonsten lauter Pillepalle, hier eine Eröffnung, da eine paar Worte, hier einmal Frage und Antwort. Also weiter auf andere Seiten. Manchmal finde ich ein Interview und einige Worte die sie tatsächlich selbst sagt. Aber nichts was einen vom Hocker haut, Dinge die auch jeder andere hätte sagen können. Schablonenantworten, vorgestanzt und aus dem Weltbild der SPD. A.Nahles ist eine Parteilinke kommt immer wieder heraus. Aha. Das reicht.

Welch eine Anmaßung, welche eine Unverfrorenheit. Welch eine Impertinenz. Modelle für Deutschland? Ratschläge,?Politik an entscheidender Stelle betreiben wollen? Generalsekretärin?

Ein Kammerjäger geht. Eine wissenschaftliche Heuschreckenvernichterin kommt. Wie viel mutet sich die SPD noch zu. Wie viel mutet die SPD Deutschland noch zu.

SPIEGEL, WELT, FAZ Net , Tagesspiegel,

   
                   
         

 

       
       

Robin Renitent,  28. Oktober 2005

 

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Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Places I have been in the USA

Es krient so krien

Erfreuliche Kampagne

Israel von der Landkarte

Ein Demokrat? Wo denn?

Armer Diktator

Leben, Freiheit, Eigentum

Einfach nicht auszurotten

Objektivismus EGO

Mitbürger oder Freiheitsfeinde?

Der kurze Sommer der Anarchie

Dead Meat

Liberty Film Festival

Ich klage an

Die Wut und der Stolz

Burka-Trägerinnen

 

Places I have been in the USA (more than once...)

Manchmal bekomme ich Emails und ich werde gefragt wo ich in den USA bisher war. Hier ist die Antwort:

Übrigens ein netter Gag. Probieren Sie es doch selbst einmal und stellen sich ihre persönliche Karte zusammen:

create your own personalized map of the USA or check out ourCalifornia travel guide

   
                   
         

 

       
       

Robin Renitent,  28. Oktober 2005

 

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Es krient so krien

Ich war mal wieder auf der Achse des Guten, meiner Lieblingsseite. Es ist erfrischend diese Seite anzuklicken und man findet sowohl unterhaltsame und humorige Beiträge, viel Info’s über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland und eine weniger hysterische Sicht auf Umweltprobleme als anderswo. Kein Wunder, die Autoren haben Niveau, Verve und Ahnung von der Materie. Auch mein Lieblingsautor Henryk M. Broder schreibt hier regelmäßig. Und da er wieder mal über Herrn Krienen geschrieben hat, bin ich, obwohl ich es eigentlich als Zeitverschwendung ansehe, noch mal auf dessen Blog gegangen. Ich habe ja erst einmal einen Blog negativ besprochen, will auch künftig nicht allzu viel Zeit dafür opfern. Ja, es gibt niveaulose, schräge und einfach dämliche Blogs, - und natürlich Blogs mit anderer politischer Auffassung. Aber das Web ist ja groß genug um sich nicht auf die Füße zu treten.

Bei dem Blog von Herrn Krienen bekomme ich allerdings einen Hustenanfall. Ein antisemitischer Hassblog, dessen wesentliche Aufgabe darin besteht sich an Broder, der Achse des Guten und den Mitautoren Maxeiner, Miersch, Stein etc. abzuarbeiten. Seitenlänge Häme, Unterstellungen und abartiges Geschreibsel, unflätige Sprache. Man sieht wo Krienen herkommt, der Zug durch die Kinderstube war offensichtlich auf Höchstgeschwindigkeit. Außerdem ist die Seite eine Plattform für Pädophile und Krienen macht aus seinen Neigungen denn auch kaum ein Hehl. Lohnt ein Blick auf diesen Krienen? Im Grunde nicht, aber da er immer noch in einigen Blogrolls verzeichnet ist, allerdings mit deutlich abnehmender Tendenz, schauen wir doch noch einmal genauer hin. .... und lesen hier weiter

   
                   
         

 

       
       

Robin Renitent,  27. Oktober 2005

 

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Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Places I have been in the USA

Es krient so krien

Erfreuliche Kampagne

Israel von der Landkarte

Ein Demokrat? Wo denn?

Armer Diktator

Leben, Freiheit, Eigentum

Einfach nicht auszurotten

Objektivismus EGO

Mitbürger oder Freiheitsfeinde?

Der kurze Sommer der Anarchie

Dead Meat

Liberty Film Festival

Ich klage an

Die Wut und der Stolz

Burka-Trägerinnen

 

 

Erfreuliche Kampagne

Wie heute bekannt wurde, haben die Stromkonzerne E.on, EnBW und Vattenfall sowie die Gewerkschaften IG BCE und Verdi einen Vorstoß für die Bürger und Umwelt gestartet: In einem Papier an CDU und SPD wird das Ende des Atomausstiegs gefordert und die totale Kehrtwende einer rückwärtsgewandten Energiepolitik insgesamt.

Die zwei Gewerkschaften haben ihre bisherige Haltung positiv überdacht und eine erfreuliche Kampagne gestartet. Die Energiekonzerne argumentieren marktorientiert, dass nur mit längeren Laufzeiten die Strompreise gesenkt werden können. Ich kann CDU und SPD nur unterstützen, auf diese Vernunftappelle zu hören.

 

Ihr, endlich zur Einsicht gekommener, Reinhard Bütikofer

 

Herr Bütikofer ist als Spätentwickler natürlich entschuldigt. Deshalb ist sein Umdenken und seine nun realistischere Einschätzung um so mehr zu begrüßen. Wäre schön, wenn auch seine zeitgeist-indoktrinierten Mitstreiter die Zeichen der Zeit erkennen würden. Mehr dazu auf  Reinhard Bütikofers grüner Webpage. Hier sind besonders die Kommentare seiner unbedarften Gesinnungsgenossen interessant. Merke: Wenn ein Priester der GRÜNEN Großkirche im Namen seiner Ökoreligion von der Kanzel drischt sollte man das Buch der Erkenntnis zuschlagen und ergriffen lauschen oder die Kirche verlassen.

   
                   
         

 

       
       

Robin Renitent,  26. Oktober 2005

 

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„Wie der Imam sagte, muss

Israel von der Landkarte

getilgt werden” erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad heute auf einer Konferenz in Teheran vor iranischen Studenten.

Damit ist eins ganz klar, die Erneuerung dieses (im Grunde) alten Ansinnens von, in der islamischen Welt so, prominenter Seite ist eine Kriegserklärung nicht nur an Israel sondern alle Demokratien des Westens. Ahmadinedschad sagt nämlich weiter „jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen”.

Simon Peres hat natürlich und zu Recht den umgehenden Ausschluss des Iran aus der UNO gefordert. Und alle, naja fast alle, haben protestiert. Wenn ich auch der Meinung bin das der wirkliche Adressat dieser Provokation die USA sind (Ahmadinedschad sieht vermutlich eine gewisse Schwächung von Bush nach einem Abrutschen seiner Popularität als Folge des Hurrikans Katarina und der Dauerbindung im Irak) darf es bei Protesten nicht bleiben. Es wird höchste Zeit, es ist wirklich 5 vor 12, daß wir den Anmaßungen und Aggressionen der islamischen Staaten mit aller Härte - und eben nicht nur verbalem Protest – entgegen treten. Wie lange brauchen unsere Versteher und Multikulti-Freaks eigentlich noch um zu erkennen, daß wir von den islamischen Aggressoren schon lange für Weicheier und für zahnlos gehalten werden.

Die Zurückweisung derartiger, möglicherweise atomarer Drohpotenziale muss im Grunde umgehend erfolgen. Wollen wir warten bis der Iran sein atomares Arsenal soweit aufgestockt hat, daß eine Antwort nur unter größten Risiken gegeben werden kann? Wer ein Leben in Frieden und Freiheit auch künftig will, kann nicht hinnehmen, daß ein demokratisches Land wie Israel massiv bedroht wird. Wir sollten Israel weltweit unsere Solidarität zeigen. Nicht nur Israels Freiheit ist in Gefahr, Israel ist nur die Testwiese, wir alle werden unsere Freiheit verlieren. Wer die tägliche Aggression des Islam und der islamischen Diktaturen genau beobachtet, kann sehen wie Tröpfchen für Tröpfchen die Intoleranz in unsere Gesellschaften Einzug hält. Britische Banken bannen in vorauseilendem Gehorsam Sparschweine um den Islam nicht zu beleidigen, Abbildungen Mohammeds sind verboten, Satire soll den Islam ausklammern, Filme sollen nicht gedreht, Literatur nicht geschrieben werden. Der Beispiele sind viele und es werden täglich mehr. Die beleidigten Bettlakenmuftis haben auch unter uns eine große Gemeinde an Verstehern, Helfern, Weicheiern und Angsthasen. Wehren wir den (weit fortgeschrittenen) Anfängen.

FAZ , Spiegel , Stern

   
                   
         

 

       
       

Robin Renitent,  26. Oktober 2005

 

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Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Places I have been in the USA

Es krient so krien

Erfreuliche Kampagne

Israel von der Landkarte

Ein Demokrat? Wo denn?

Armer Diktator

Leben, Freiheit, Eigentum

Einfach nicht auszurotten

Objektivismus EGO

Mitbürger oder Freiheitsfeinde?

Der kurze Sommer der Anarchie

Dead Meat

Liberty Film Festival

Ich klage an

Die Wut und der Stolz

Burka-Trägerinnen

 

Ein Demokrat? Wo denn?

Es gibt da diese Politiker die ihre Stirn in Sorgenfalten legen, ein frustriertes Gesicht schneiden und die Demokratiemüdigkeit des Bürgers beklagen. Auffordern zu mehr Teilnahme am Willensbildungsprozess, bitten man möge sich engagieren. Und dann laut denken, ob etwa uns er Wohlstand mit dieser besonderen Form der Schlafkrankheit zu tun hätte.

Sie sollten nicht denken, sondern nachdenken:
Wenn sich ein charakterloser Mensch, ein Wendehals und Maulwurf, man kann auch sagen ein politisches Schwein wie Lothar Bisky zur Wahl eines Vizepräsidenten des Bundestages stellt ist das schon schlimm genug und verrät viel über seinen Mangel an politischer Ästhetik. Daß die ihn aufstellende Partei, eine Partei der Ewiggestrigen und kommunistischen Altkader ihn dreimal ins öffentliche Messer laufen lässt und seine Biografie weißkocht und klarspült verwundert weniger.

Aber das sich der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Olaf Scholz, sich wagt hinzustellen und den SPD-Abgeordneten bereits in der vergangenen Woche nahe legt, Bisky zu wählen ist das eine Unverfrorenheit. Auch der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, sagte am Dienstag, die Grünen würden Bisky noch einmal mitwählen. "Beliebig oft lässt sich das aber nicht wiederholen", sagte Beck. "Jetzt muss es klappen oder die müssen dann nachdenken."

Nachdenken: Genau. Zum Beispiel über Aufrichtigkeit und Anstand in der Politik und Demokratiemüdigkeit. Solange dem Bürger entsprechende Primärwerte nicht vorgelebt werden, hat niemand das Recht sich über Winkelzüge und Tricks des Bürgers zu beschweren.

Wie Bisky unsere demokratischen Spielregeln verinnerlicht hat hat Dirk Maxeiner hier am Beispiel des Umganges mit Vera Lengsfeld hervorragend dargestellt:

"Die scheidende CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bürgerrechtlerin Vera Langsfeld räumte am Sonntag-Abend ihr Bundestagsbüro. Dabei fiel ihr zufällig (oder höhere Fügung?) eine Akte auf die Füße. Und diese Akte fiel zwei Tage später Lothar Bisky auf die Füße. Und zwar kräftig."

Sehr lesenswert: http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1219&ref=24
URL: http://www.stern.de/politik/deutschland/548351.html?nv=cb

   
          Photo: © 2005 PDS Berlin          
         

 

       
       

Robin Renitent,  25. Oktober 2005

 

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Armer Diktator - habt doch endlich Mitgefühl!

Es gibt ja nicht blöderes als blöde Journalisten. Wenn meine Bäckereiverkäuferin blöde ist, überlebe ich das zur Not und lasse mich demnächst von einer anderen Verkäuferin bedienen. Und wenn „Würstchen Hotte“ mal wieder seine unqualifizierten antisemitischen Kommentare absondert, reg ich mich schon gar nicht mehr auf. Bei dem ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Aber wenn man in die Berliner Zeitung schaut und man liest diesen Schwachsinn, dann bedauere ich zutiefst, daß die Verfasserin mir nicht gegenüber sitzt. Weil ich doch zu gerne mal meine Contenance verlieren und ihr den Kaffee ins Gesicht schütten würde.

 

Zitat: „Doch wird er (Assad) dazu kaum noch Zeit haben. Denn die USA werden diese wunderbare Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Im Irak zerschellt gerade das nahöstliche Demokratisierungsprojekt. Der israelisch-palästinensische Friedensprozess existiert nicht mehr. Eine Intervention in Iran hätte derzeit nur Nachteile. Irgendein Domino aber muss jetzt fallen: Dieser Part ist dem armen Syrien mit seinem schwachen Präsidenten, seiner katastrophalen Wirtschaftslage und seiner maroden Armee zugedacht.“

 

Oh, je Frau Doering* Ihr Antiamerikanismus tropft aus jeder Zeile:

 

„Der Bericht bietet die Chance, das Assad-Regime zu Fall zu bringen. Daran arbeiten US-Politiker - mehr oder weniger intensiv - schon eine ganze Weile. Sie schlugen alle Gesprächsangebote aus Damaskus aus, sie verhängten Sanktionen, sie bombardierten Syrien mit Drohungen, unsinnigen Vorwürfen sowie absurden Forderungen wie zum Beispiel der, seine Grenze zu Irak für Aufständische abzuriegeln: was die hochgerüsteten Amerikaner von der anderen Seite nicht können, wozu Syrien technologisch wegen des Embargos gar nicht fähig ist.“

 

Was ist das für eine Journalistengeneration, geformt, nein abgerichtet vom 68er Meinungsdiktat, überzogen und selbstgefällig. Nicht den Mut habend und nicht in der Lage eine andere Perspektive zu sehen und stattdessen lieber in die Zeitgeisttröte blasend. Sich schuldig machend jungen Menschen ein schräges, einseitiges Weltbild zu vermitteln. Ist es wirklich schon an der Zeit mit Diktatoren Mitleid zu empfinden, sie in ein sympathisches Licht zu rücken und dafür lieber auf einem Land rumzuhacken was immerhin die freiheitsgarantierende Constitution als Basis hat? Wer sich das Frühstück versauen will bitte hier http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/meinung/494216.html

 *Martina Doering
geboren 1954 in Bitterfeld/Sachsen-Anhalt. Studium der Afrika- und Nahostwissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig, danach Redakteurin bei der Jungen Welt. Seit 1989 bei der Berliner Zeitung, außenpolitische Redakteurin; Spezialgebiet Naher und Mittlerer Osten. laut Berliner Zeitung: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung-jubilaeum/die_redaktion/449110.html

   
          Photo: © 2005 AFP          
         

 

       
       

Robin Renitent,   25. Oktober 2005

 

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Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Places I have been in the USA

Es krient so krien

Erfreuliche Kampagne

Israel von der Landkarte

Ein Demokrat? Wo denn?

Armer Diktator

Leben, Freiheit, Eigentum

Einfach nicht auszurotten

Objektivismus EGO

Mitbürger oder Freiheitsfeinde?

Der kurze Sommer der Anarchie

Dead Meat

Liberty Film Festival

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Die Wut und der Stolz

Burka-Trägerinnen

 

Leben, Freiheit, Eigentum,

diese Naturrechte, erstmals von John Locke als Fundamente einer bürgerlichen (säkularen) Staatstheorie beschrieben fanden ihre Ausformung in der Zeit der Aufklärung und bilden heute die wesentliche Elemente moderner (westlicher) Demokratien.

Diese Säulen eines selbstbestimmten Lebens sind natürlich ständigen Angriffen und Einschränkungen unterworfen. Auch der demokratisch verfaßte Staat lässt nichts unversucht durch gesetzliche Regelungen in die Autonomie des Einzelnen einzugreifen. Im Laufe der Zeit wurden und werden die Handlungsspielräume des Individuums mehr und mehr beschnitten. Das hat zur Folge, daß der Bürger seiner Entscheidungsfreiheit weit gehend beraubt in Abhängigkeit zum Staat und seinen ausführenden Organen gerät. Das Betrifft fast alle Bereiche des täglichen Lebens, sei es das Rechtswesen, das Sozial- und Versicherungswesen etc, der Staat nimmt seinem Bürger zunehmend die Entscheidung ab (und viele Bürger lassen es sich wohl dabei sein…) Da dieser Prozess ein schleichender, sich über Generationen hinziehender ist, erlebe junge, nachgeborene Menschen nicht mehr ein Leben in Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit. Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um die Entscheidungsfreiheit sich für ein I-Pod oder einen CD-Player zu entscheiden, ein Fahrrad oder einen Motorroller zukaufen oder eine mehr rechts-bürgerliche einer mehr links-bürgerlichen Partei vorzuziehen. Es geht um die Möglichkeit fundamentaler Entscheidungen in der Selbstversorgung, in der Eigenverantwortung und in der Selbstverteidigung.

Womit wir beim Thema wären. Nach unserer libertären Auffassung gehört zum Grundrecht des Menschen das Recht auf Selbstverteidigung. Mit anderen Worten: Sollte ein Angriff auf mein Leben, meine Freiheit, mein Eigentum erfolgen, muss ich das Recht haben mich, in angemessener Weise und unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit der Mittel, selbst zu verteidigen. Ich kann diese Aufgabe (z.B. wenn ich alt und schwach bin an eine andere Person, eine Serviceagentur etc.) übertragen. Aber das vom Staat eingeforderte bedingungslose Vertrauen in seine Institutionen, die Exekutive, kann mein Recht auf Selbstverteidigung nicht ersetzen. Schon unsere geschichtliche Erfahrung mit (aus Steuergeldern bezahlten) staatlich lizenzierten Waffenträgern, oft Killern, also KGB, STASI, GESTAPO, POLIZEI, etc., kann ein Vertrauen im Notfall nicht rechtfertigen. Es ist eine Zumutung subalternen Befehlsempfängern das eigene Leben anvertrauen zu müssen.

Europäische Bürger sind in ihren Obrigkeitsstaaten als Vorläufern heutiger Demokratien bereits über Generationen so indoktriniert worden, daß ihnen die Vorstellung von einem Recht auf Selbstverteidigung fremd vorkommt und Abwehrreflexe auslöst. Die Kriegs- und Nachkriegserfahrungen haben zu einer Verstärkung der Ablehnung der Waffe in der Hand des Bürgers beigetragen. Der zeitgeistgemäße Antiamerikanismus lässt eine emotionsfreie und sachliche Beschäftigung mit den Motiven und geschichtlichen Hintergründen des Rechts auf individuelle
Selbstverteidigung und des Waffenbesitzes in Privathand nicht zu. Lichtgestalten der Gutmenschen, die auf den Bauch und nicht auf das Gehirn zielen, wie Michael Moore, und die zudem noch ihre Filme und Bücher unsauber recherchieren und nur perspektivgenehme Fakten präsentieren, tragen zur Verfestigung dieser Einstellung bei.

Rebellog steht für ein Recht auf Selbstverteidigung und das Recht auf eine eigene Waffe. In Zeiten zunehmender Kriminalität, eines ausufernden Terrorismus und einer beginnenden, gewaltsamen Islamisierung unserer westlichen Demokratien wäre es unverantwortlich auf dieses Recht verzichten zu wollen. Dort wo, kraft Gesetzes der Bürger an seinen Grundrechten gehindert ist, seinen Anspruch auf Verteidigung seines und des Lebens sein er Familie selbst umzusetzen, ist es eine Gewissensfrage ob er den staatlichen Dirigismus unterläuft. In den USA respektiert der Gesetzgeber, erfreulicherweise, in den meisten Staaten diesem Grundrecht noch und auch Brasilien hat sich gestern erneut für ein Waffenrecht für freie Bürger entschieden.

http://www.stern.de/politik/ausland/:Schusswaffenverbot-Brasilianer/548215.html?nv=pr&pr=1

continue to read the Gun Law of the Libertarian Party. Rebellog is not a member of this party but we share the most of the Issues and Positions

   
          Photo: © 2005 rebellog/Der abgebildete Junge ist unser Sohn Alexander, 9 Jahre          
         

 

       
       

Robin Renitent,   24. Oktober 2005

 

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Einfach nicht auszurotten

Die Kollegen von Euroneuzeit haben einen sehr lesenswerten Artikel von Matthias Künzel gepostet der über die Frankfurter Buchmesse geschlendert ist und in Halle 5 seinen Augen nicht traute. Die Idiotie ist nicht auszurotten: "Die Protokolle der Weisen von Zion" diesmal nicht von einem deutschen oder österreichischen Verlag, nein, die „Islamic Propaganda Organization“ der „Islamic Republic of Iran“ zeichnet verantwortlich. In diesem Zusammenhang stellt Künzel u.a. die folgenden Fragen:

"Sollte tatsächlich von diesen Broschüren, die schon dem flüchtigen Besucher der Messe ins Auge fallen, niemand sonst etwas bemerkt haben? Was ist zum Beispiel mit den Mitarbeitern der Deutschen Welle und des Auswärtigen Amts, die sich ebenfalls in Halle 5 - nur wenige Schritte von den iranischen Ausstellern entfernt – präsentieren? Die Deutsche Welle empfiehlt sich auf der Messe als „Brücke zur islamischen Welt“ und auch das Auswärtige Amt verteilt hier seine „Dialogue with the Islamic World“-Broschüre, in der es heißt: „Peace-building, too, may require dialogue with extremists.“
Und weiter:
Wurde aber mit den iranischen Ausstellern über die Präsentation jenes nazihaften Antisemitismus gesprochen oder wurden (wieder einmal) beide Augen zugedrückt? Was sagt der Direktor der Buchmesse, Jürgen Boos, zu der Tatsache, dass ein Aussteller dieser Messe mit englischsprachiger Propaganda zur Auslöschung Israels aufruft? Welche Schlussfolgerung werden Herr Boos und die deutsche Öffentlichkeit in Bezug auf eine Teilnahme des Iran an der Buchmesse 2006 ziehen?"

Ich vermute keine! Von den latent antisemitischen Linken, die sich sonst über jede Fliege erregen können ist übrigens auich hier kein Protest zu erwarten. Erstaunlich für mich auch: da müssen doch einige tausend Messebesucher an dieses schmierigen Propagandastapeln vorbei gelaufen sein. Keinerlei Proteste?
Sehr lesenswert: http://www.euroneuzeit.de/blog/?p=1020

   
                   
         

 

       
       

Robin Renitent,   21. Oktober 2005

 

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Eine Wissenschaftlerin (!?) für Deutschland

Places I have been in the USA

Es krient so krien

Erfreuliche Kampagne

Israel von der Landkarte

Ein Demokrat? Wo denn?

Armer Diktator

Leben, Freiheit, Eigentum

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Europäische Gesellschaft für Objektivismus EGO

Als absoluter Ayn Rand Fan, der sich durch viele ihrer Bücher gefressen hat und viele Aspekte des Objektivismus für unverzichtbar hält möchte ich auf die Europäische Gesellschaft für Objektivismus EGO aufmerksam machen. Zitat aus der Selbstverständniserklärung des EGO:

"Eine solche Organisation wird bei der Aufgabe der Verbreitung des Objektivismus sicherlich analog zum amerikanischen Ayn Rand Institute darauf konzentrieren, in den akademischen Bereich hinein zu wirken, vor allem ist die Gründung von objektivistischen Klubs an Universitäten an probates Mittel, um akademischen Studenten des Objektivismus die Möglichkeit zu geben, mit weiteren Interessierten alle interessierenden Fragen zu diskutieren."

Die gewollte Anbindung an das Ayn Rand Institut erscheint mir allerdings problematisch da dieses sich nicht gerade durch Aufgeschlossenheit gegenüber abweichenden Betrachtungsweisen verhalten hat.

Besonders interessant ist ein Artikel den ich auf dieser Seite gefunden habe und den ich an der entscheidenden Stelle auszugsweise zitiren möchte:

Die Unterschiede zwischen einer objektivistischen und einer libertären Politik

von Wolfgang Scheide