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Kein Meter für die linken Feinde der Freiheit! |
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Kein Zentimeter für die rechten Freiheitsfeinde! |
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update on top Online Tagebuch
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Rebellog-The libertarian Cabinet is mainstream-resistent, unconventional, critical and
straight forward. We believe in the principle of self-ownership. With regard to economic and political questions we hold radical-libertarian views. We are pro-capitalist and believe that any form of socialism creates poverty. Our position is clearly pro-American and pro-Israeli. We resist left-wing and right-wing freedom enemies. Our
web pages have been on-line for about one and a half years. We endeavour to design our web pages in bi-lingual format (English/German). Blog.rebellog is the Blog page for
Rebellog. |
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Robin Renitent, 28. September 2005 |
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Steuern sparen, aber wie?
Zur Patriotismusdebatte von Statler & Waldorf :
Ich würde nie gegen Steuerschlupflöcher wettern, noch finde ich es unpatriotisch sein erarbeitetes Eigentum zu retten. Wenn es schon so was wie Patriotismus geben soll, dann zunächst den gegenüber meiner Familie und deren Bestand. Da, aus meiner Sicht, Steuern eine fortwährende Enteignung sind, ein Diebstahl an
erarbeitetem Eigentum und ich andererseits kein gleichwertiges Vertragsverhältnis mit einem Staat habe, ist es, bei nur einer einmal verfügbaren Lebenszeit, vielleicht nicht legal, aber durchaus legitim mein Eigentum zu retten. Erfreulicherweise wird es immer Schlupflöcher geben. Es ist nicht ein Mangel an Patriotismus, wenn man ein Schiff,
das von einem unverantwortlichen Kapitän auf Grund gesetzt wurde, vorübergehend verlässt. Das machen nicht nur Ratten, sondern auch jeder Maat um die Entwicklung und das Vergehen des Sturmes vom Rettungsboot oder von Land aus abzuwarten. Vielleicht fällt ja auch der Käpten besoffen von Bord.
Es ist geradezu ein moralischer Auftrag und eine Verpflichtung Steuern zu hinterziehen und der Familie zu erhalten. Wenn man nämlich andererseits den Staat nicht für alles und jedes, zum Beispiel Ausbildung, Versorgung etc. in Anspruch nehmen will. Die Aufforderung der Politik sich um sein Alter selbst zu sorgen, also abzusichern kann nämlich
nur dann erfüllt werden, wenn nicht ständig ein Aderlass an der Substanz erfolgt. Nicht Geiz ist geil, sondern Egoismus ist Zukunftsplanung: Wenn es der Familie gut geht, geht’s auch dem System gut. Das es der Familie gut geht ist zunächst und ausschließlich von eigenem, umsichtigem und verantwortlichem Handeln anhängig. Würde ich nicht
Steuern hinterziehen hätte ich meinen Auftrag als Ehemann, Vater und auch mir selbst gegenüber verfehlt.
Das diese Gedanken sich nur heimlich einer Zustimmung erfreuen liegt daran, daß über Jahrzehnte ein Rechts- und Bewusstseinskonsens geschaffen, besser indoktriniert wurde, der alternative Organisationsformen ächtet. Wer Knete hat, kann auch Knete spenden. Wer enteignet wurde kommt um dieses Erlebnis drumrum. Will sagen: Nur wer hat kann
geben. Und eine patriotische Regierung verhindert nicht den Wegzug, die Investition in anderem Lande, sie schafft Bedingungen die so attraktiv sind, daß man sich freiwillig wirtschaftspatriotisch verhalten möchte. Für Linke, die eine Rundumbevormutterung anstreben natürlich schwer zu schlucken.
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Robin Renitent, 28. September 2005 |
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Steuern sparen, aber wie? Alle sind gegen mich Proud to be a .... Zuhälter Abhängigkeit vom Sozialstaat
An der Seite Israels Legitimer Widerstand?
GröKaz
Zerstörung von Synagogen Koalisations-verhandlungen abgeschlossen
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Alle sind gegen mich |
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Robin Renitent, 28. September 2005 |
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Man stelle sich Onkel Gerhard vor einer Deutschlandfahne vor:
Proud to be a .... Zum Artikel von Statler & Waldorf : Patriotismus
Am Thema vorbei würde mein Lehrer zu meinen Überlegungen gesagt haben. Aber immerhin hat Statler & Waldorf in mir was ausgelöst. Deutschland sieht, wenn man im Ausland lebt, so klein aus. Hinter uns an der Küchenwand hängt eine Weltkarte, damit die Kinder bei Unterhaltungen immer gleich
lernen wo was liegt. Da passt auf Deutschland gerade ein 5 Dollarstück. Und das war’s dann auch, da siehste von Deutschland nix mehr. Jedenfalls auf der Karte. Und in der Wirklichkeit, da ist Deutschland, nur bei den Deutschen wichtig. Und bei einigen intellektuellen Kommentatoren die unsere Befindlichkeit analysieren.. .Und im Reisebüro als
Reiseziel, aber neben vielen anderen Zielen.
Ja, ich bin Deutscher, und ich liebe dieses Land, seine Dichter, seine Musiker, seine Architektur, seine Landschaften und natürlich meine Sprache. Meinen Pass gebe ich auch nicht ab, aber das hat pragmatische Gründe. Da mir eine Zweitstaatsbürgerschaft verwehrt wird, verlöre ich den easy Access zu good old Europe. Und wir reisen nun mal viel.
Reines Zweckdenken. Im Zeitalter einer Globalisierung (die ich positiv sehe) auch des Denkens und einem durch TV, Reisen, Internet etc. egalisierten Weltbild, also, bei Weltbürgern einem praktizierten Kosmopolitismus, ist es affig nationalpatriotisch zu sein. Wobei ich fairerweise zugebe, daß mich der amerikanische überhaupt nicht stört, weil
er etwas freudig natürliches hat, nicht von oben verordnet wurde, sondern im Volke gelebt wird. Der kanadische Patriotismus ist da schon nerviger, weil von unterschwelligem Komplex (gegenüber den USA) getragen und festgemacht an völlig lächerlichen Ereignissen und Werten die bemüht ein Nationalgefühl etablieren sollen. In Russland, wo meine
Frau herstammt und wo ich oft bin, ist man inzwischen, jedenfalls in der jüngeren Generation und in Moskau in dieser Frage völlig relaxt und nur ein paar alte Säcke oder verirrte Glatzen und Lederjacken (à la Neonazis in Deutschland) heulen in die Schirinowski Direction. Früher war er ja, der Patriotismus, in diesem Vielvölkerstaat von oben
verordnet.
Und weil man auch das Wort Heimat in manche Sprachen schlecht übersetzen kann, und Heimat für mich immer da ist wo ich mich wohl fühle, und wenn es im Bett mit meiner Frau ist, kann auch ich mit dem herkömmlichen heimischen Patriotismus so wenig anfangen. Allerdings, in der Sprachwahl würde ich dann lieber patriotisch als nationalistisch sein
wollen.
„Proud to be a Canadian“ klingt in meinen Ohren übrigens genauso affig wie „Ich bin stolz Deutscher zu sein“. Stolz kann man nur auf eigene Leistungen sein. Der Zufall der Geburt auf einer bestimmten Scholle kann jedenfalls nicht ursächlich für Stolz sein. Oder für patriotische Gefühle!
Irgendwo hatte ich es ja schon mal geschrieben. Als ich hier, wo in jedem Vorgarten ein Fahnenmast steht, meine Zelte aufschlug und aus Höflichkeit gegenüber den Nachbarn die Landesfahne hochzog, fragten sie mich warum ich nicht die deutsche Fahne flattern lasse. Ich konnte nicht, ich kann nicht. Nachdem ich das Maple Leaf nun aus
Witterungsgründen drei Mal ausgetauscht habe, kommt jetzt eine Piratenflagge an den Mast. Oder das Rebellog-Zeichen. Am Auto ist ein USA- und ein Israel-Sticker. Nur so.
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Robin Renitent, 27. September 2005 |
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Haben wir eine Zuhältermentalität? Meine Antwort: JA! Als ich noch jung und schön war, (jetzt bin ich nur noch schön) hatte ich beruflich einige Male mit Zuhältern
zu tun. Nette Kerle. Ja, solange "die Puppen abdrückten" (Branchenjargon) und sie den Großkotz spielen konnten. Da sie ja nie selbst etwas machten, außer "nachdrücklich" die Hand aufzuhalten, war es natürlich leicht den Generösen zu spielen. Unsere heute Situation kommt mir ähnlich vor: Alle, die dauernd nach Vater Staat schreien (ich meine
jetzt nicht die, die wirklich vorübergehend Probleme haben, aber gewillt sind sie schnell zu meistern) sehe ich in der Rolle des Zuhälters. Die psychologischen Faktoren sind ganz ähnlich. Sich aushalten lassen. Sich unterhalten lassen. Jemanden abzocken. Und wenn er nicht will mit dem Sozialgericht drohen (das ist die
"Verkehrte" mit der die Girls eine geklatscht kriegen). Ich kann nicht umhin zu fragen: Hatte die Generation unserer Eltern, ja die, die wir immer kritisiert haben, vielleicht mehr Charakter? Luden waren sie jedenfalls nicht! |
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Robin Renitent, 27. September 2005 |
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Steuern sparen, aber wie? Alle sind gegen mich Proud to be a .... Zuhälter Abhängigkeit vom Sozialstaat
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Abhängigkeit vom Sozialstaat Nicht nur ich, andere Leute machen sich auch Gedanken. Einer der die Situation Deutschlands und Europas auf den Punkt bringt ist
Mark Steyn. Der hat eine eigene sehr gut gemachte Webpage, und bietet gelegentlich auch Artikel in deutscher Übersetzung an. Die werden dann in verschiedenen Medien nachgeduckt, z.B. „Die Welt“. Auf meinen Lieblingsseiten könnte ich den
ganzen Tag lesen, aber dann käme ich nicht mehr dazu selber was zu schreiben. Der Tag ist halt zu kurz jedenfalls für mich. Ich kenne aber einige faule Säcke persönlich, denen Vater Staat das Kissen untern Hintern gerade rückt. Die, bei einem Bierchen (Getränkesteuer!) fürchterlich auf Steuern, von denen sie fast keine zahlen und Angela
Merkel fluchen und ein Schreckensszenario über die zu erwartende Eiseskälte aufbauen. Nee, die sprechen nicht vom Klima, die haben Angst, daß sie mal wieder was machen, müssen, wovon sie seit langem entwöhnt sind. Nämlich nachdenken! Auch über sich selbst. Mir kommt dauernd die Galle hoch (dabei wurde mir die 2001 entfernt) wenn ich diese
wahnsinnige Anspruchshaltung sehe, die viele meiner Mitmenschen auszeichnet. Chlodwig Poth der im letzten Jahr zu früh verstorbene unvergleichliche Satiriker bundesdeutscher Zustände hat einmal gesagt: „Du wachst morgens auf, bist eigentlich guter Laune, es ist ein schöner heller Tag - und dann
musst du dich hinsetzen und dich über irgendwas ärgern.“ So geht’s mir auch. Andererseits kann man nur als Sanguiniker überleben und ich werde es auch.
Mark Steyn jedenfalls hat es auf den Punkt gebracht:
"Mit anderen Worten: die Lage muss noch viel schlimmer werden, bevor die Deutschen anfangen, über ernsthafte Veränderungen
nachzudenken. Und dann ist immer noch die Frage, ob die Union der Träger dieser Veränderungen sein wird, oder nicht eher die Ex-Kommis oder Neo-Nazis oder irgendeine andere Randgruppe. Deshalb sollte eine ernsthafte "Reformpartei" nicht den Status quo stärken. Die CDU hat nichts zu gewinnen bei einem Zusammenschluss mit der SPD zur großen
Koalition der Unbegabten. Alles, was dabei herauskommen kann, ist, daß man sie, statt Gerhard Schröder, verantwortlich macht für die anhaltende Sklerose. Nur die Grünen und die Linkspartei wären die Opposition; und das Letzte, was Deutschland jetzt braucht, ist eine politische Dynamik zwischen dem Status quo und der Linken."
Da ich hier in Nordamerika lebe und auch Bekannte habe die hier zwei- dreimal im Jahr in ihr Cottage düsen, als Ergebnis intensivster Arbeit, also eines 18 Stunden Tages und überdurchschnittlichen Engagements, sehe ich natürlich glasklar, was möglich ist, wenn man nicht (vom Staat) ausgebremst
oder gesponsert wird. Beispiel: Mein Freund ist Rechtsanwalt. Von seiner Sekretärin hat er sich getrennt, (das macht jetzt seine Frau) die Forderungen der Dame waren nämlich total daneben. Nicht, daß er sie nicht hätte bezahlen können, das war im üblichen Rahmen, aber "nur soundsoviel Stunden, und außerdem noch einen steuerfreien Zweitjob,
und natürlich Sondervergünstigungen extra, damit der Kindergarten nicht mehr berechnet wird und, und und." Die Abgaben waren letztlich so hoch, daß er das "Linken des Systems" nicht noch unterstützen wollte. Aber hier im sozialistischen Kanada ist es genauso: Mein Nachbar zur Linken arbeitet bei Vater Staat und feilscht um jede Minute, aber
jede Minute erfeilschte Freizeit düst er in die Wälder um Holz zu schneiden. Verkauft es dann schwarz, läßt sich krank schreiben, genauso, daß er nicht gefeuert werden kann. Kinder, das kann kein System verkraften.
Also entweder Anspruchsdenken aufgeben und sich nicht mehr aushalten lassen und Steuern dramatisch runter, oder wir verplempern unsere letzten Ressourcen und vergraulen die, die noch Engagement haben.
Der ganze Artikel vom Mark Stey hier und im Archiv/Permalink

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Robin Renitent, 26. September 2005 |
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An der Seite Israels
Nachdem ich am 13. September die Internetseite (deutsch/englisch) von Daniel Pipes http://de.danielpipes.org/ vorgestellt habe, fiel mir auf, daß unter jedem ins Deutsche übersetzten Artikel der Name H. Eiteneier
stand. Auf die Idee mal unter dem Namen des Übersetzers im Internet zu suchen kam ich aber erst vor einigen Tagen. Und ich
wurde fündig. Der Mann hat ja eine ganz tolle Internetseite: „An der Seite Israels“. Völlig ohne Schnörkel und Verzierungen, nur auf die Sache konzentriert. Zitat aus Eiteneier’s Einleitung:
"Auf dieser Seite wird es seine ganze Menge zu sehen und zu lesen geben - besonders aber über Israel und den Nahen Osten. Zu diesem Konflikt wird vieles in unseren deutschen/deutschsprachigen Medien nicht oder nur bruchstückhaft berichtet. Das möchte ich mit dieser Seite ein wenig ausgleichen.
Ich verstehe diese Seite als Informationsmittel ohne Spielereien. Deshalb sind hier alle richtig, die vor allem eins wollen: lesen. "
Ja, das isses. Lesen kann man hier und muss man hier. Lesestoff für Tage. Und fast alles zu Themen wie Geschichte, Medien, Israel, Palästinenser, Arabisches, Deutschland, EU/Europa, USA, UNO + NGOs, Islam + Islamismus, Christliches und Antisemitismus. Eine wahre Fundgrube. H. Eiteneier hat sich so zurückgenommen,
daß erst weitere Recherchen ergeben, daß er mit Vornamen Herbert heißt. Schließlich möchte man schon wissen ob sich hinter diesen hervorragenden Übersetzungen und Artikeln eine Frau oder ein Mann verbergen. Jedenfalls hat er eine klare israelfreundliche Position, und er hat eine Seite aufgebaut die endlich einmal der zeitgeisttypischen negativen
Berichterstattung über Israel etwas entgegensetzt. Fazit: Unbedingt empfehlenswert!!!
http://homepages.compuserve.de/HeppyE/ |
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Robin Renitent, 25. September 2005 |
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Legitimer Widerstand?
Heute bekam ich 2 interessante Emails. Eine anonyme Email gríff mich wegen meiner israelfreundlichen Positionen an, eine andere Email hatte unterstützenden Charakter bei voller Namens- und Anschriftennennnung. Ja, sie enthielt Anregungen mich mit einem, mir bisher unbekannten Schriftsteller und Philosophen zu
beschäftigen, seine Name Eric Hoffer. Also habe ich mich den ganzen Nachmittag mit ihm beschäftigt und werde demnächst näher auf ihn eingehen. Aber denen, die mich unflätig angreifen sein hier noch einmal ins Stammbuch geschrieben:
Ich komme aus einer evangelischen Familie. Ich wurde getauft und konfirmiert. Wir waren keine Kirchgänger, aber die 10 Gebote, waren, unabhängig von Religion und Kirche, schon bei uns verbindlich als Richtschnur zur Gestaltung des Lebens. Mit 33 bin ich aus der Kirche ausgetreten. Und je älter
ich werde um so mehr lehne ich Religionen ab. Das schränkt meine Begeisterung für kirchliche Architektur und kirchliche Musik (Bach) nicht ein. Und wenn ich schon kaum mit evangelischen Christen zusammen kam, zumindest nicht aus religiösen Gründen, Juden kannte ich gar keine und hatte als Nachkriegsgeborener auch keine Gelegenheit dazu, als
Erwachsener traf ich einen Freund meiner Eltern.
Ich habe mich immer für die Geschichte der Juden interessiert. Für das Schicksal der Juden. Habe ihre Musiker, Literaten bewundert. Und war der Meinung das Deutschland nach dem, in deutschem Namen veranstalteten, entsetzlichen Holocaust eine tiefe Schuld auf sich geladen hatte. Aber durfte ich erleben,
daß diese Schuld, außer in Sonntagsreden irgendwie anerkannt und abgearbeitet wurde, irgendwelche Konsequenzen hatte? Es gab einzelne Persönlichkeiten ja, aber volksweit?
Als ich Kind war startete Deutschland wieder mit Globkes, als ich Schüler war liefen plötzlich alle mit Palästinensertüchern herum. Es galt als schick, wenn man auch Vierzehnjährigen vielleicht noch ihre Unreife oder Unwissen zugute halten kann. Dann gab es Neonazis, nicht viele, dafür aber gehirnlos, gewalttätig und ignorant gegenüber der Geschichte. Der
anschließend erfolgte Aufmarsch der Linken in Deutschland, die in ihrem 68er Selbstverständnis alles besser und anders als die Vorgeneration machen zu wollen, es ebenfalls nicht schafften sich klar und eindeutig zu Israel zu bekennen hat mich zunächst verwundert und später entsetzt. Heute bin ich zutiefst beschämt, beschämt über meine
Regierung deren Vertreter opportunistisch palästinensischen Terror als Widerstand benennen. Beschämt über Europa, in dem einzelne Regierungen und Gerichte Israel sein Selbstverteidigungsrecht absprechen und den israelischen Ministerpräsidenten verhaften wollen. Beschämt über meine Nachbarn und Freunde denen das Thema lästig ist und die, bei
einem palästinensischen Terrorakt dem wieder ein Schulbus mit israelischen Kindern zum Opfer fiel, außer einem „Entsetzlich“ nichts herausstammeln können, wobei dieser Tod als unästhetisch empfundenen wird. (Die Vergasung von Juden war diskreter und ästhetischer…)
Und dann kommen die verstehenden Kommentare: Es sei legitimer Widerstand. Und niemand sagt es war ein viehischer, verbrecherischer Akt. Nun bin ich nicht mehr in Deutschland und erlebe diesen „Verstehervirus“ überall, weltweit. Nein, ich verstehe nicht warum man Filme auszeichnet,
die sich mit den Motiven der Selbstmordattentäter mehr beschäftigen, als mit dem hingenommenen Tod der Opfer. Nein ich verstehe auch Herrn Walser nicht, natürlich bin ich nicht schuldig an der Tat, meine Kinder auch nicht. Meine jüngste Tochter wurde ja erst vor 6 Jahren geboren. Aber ihr Bewußtsein für dieses Unrecht frühzeitig zu schärfen,
sie von klein auf eintreten zu lassen in die Verteidigung immer noch verfolgter, angegriffener Menschen, das ist doch das Mindeste was ich als später geborener tun kann. Nein, ich bin nicht Jude, nicht mal mehr religiös, aber verdammt noch mal…. Es ekelt mich an. Dieser schleichend wieder gesellschaftsfähig werdende Antisemitismus. Mal ein
bißchen hier, mal ein bißchen dort. Mal ein bißchen Provokation, mal ein halbes Dementie. Es frustriert mich. Es macht meine Sympathie für dieses geschundene Volk nur noch größer, lässt sie wachsen, täglich. Interessante
Links: http://www.israelnetz.de/show.sxp/israelnetz/9.html
http://homepages.compuserve.de/HeppyE/ http://www.hagalil.com/ |
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Robin Renitent, 24. September 2005 |
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GröKaz In Ergänzung zu meinem Artikel von gestern hier ein Artikel den ich heute bei SPON gefunden habe. Gelegentlich ist da ja doch was
lesenwertes zu entdecken, neben Broder und Malzahn heute also einmal ein tieferer Eiblick in die schauspielerischen Qualitäten unseres GröKaz (Größter Kanzler aller Zeiten) geschrieben von Dirk Kurbjuweit: Putsch gegen die Wirklichkeit .Lesenswert
 http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-376500,00.html |
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Robin Renitent, 24. September 2005 |
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Zerstörung von Synagogen Koalisations-verhandlungen abgeschlossen
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Bush: Zerstörung von Synagogen ist Antisemitismus
WASHINGTON (inn) - US-Präsident George W. Bush hat die Zerstörung der Synagogen im Gazastreifen als "antisemitisches Verhalten" bezeichnet - die USA seien bereit zum weltweiten Kampf gegen den Antisemitismus, sagte er am Mittwoch vor der Vereinigung republikanischer Juden.
In der Rede erinnerte Bush an seine erste Begegnung mit Israels Premierminister Ariel Scharon im Jahr 1998. Dieser war zu dieser Zeit in der Opposition und hatte den damaligen Gouverneur von Texas auf einen Rundflug mitgenommen. "Ich sah damals, wie verletzlich und wie klein Israel ist. Ich war auch beeindruckt von der Stärke der Leute und
davon, wie sehr sie die Demokratie lieben."
Bush sagte, man müsse den Palästinensern helfen, eine Demokratie zu gründen. "Die USA sind verpflichtet, die Sicherheit und Vollständigkeit unseres Freundes Israel zu schützen." Er hoffe, dass es eines Tages zwei demokratische Staaten nebeneinander geben werde. "Jetzt haben die Palästinenser die Gelegenheit, zu zeigen, dass sie einen ruhigen
Frieden zwischen den Staaten errichten können", fügte der Präsident laut der Tageszeitung "Ma´ariv" hinzu.
Anlass für die Begegnung war das 20-jährige Bestehen der Vereinigung republikanischer Juden in den USA. (eh) Quelle:
http://www.israelnetz.de/show.sxp/9915.html?wow=new&sxpident=20273493783--1368874H-K--
Haben wir das von Herrn Thierse oder Herrn Schröder oder Herrn Fischer gehört? Nein. Schweigen im Walde. Wahrscheinlich sind die Herren so beschäftigt. Was ist schon eine Synagoge. Aber wenn ein paar Bruchbuden palästinensischer Terrorristen platt gewalzt werden um Waffenlager oder Hinterhalte zu
vernichten, dann gibt es auf einmal Solidarität. Mit den Palästinensern. Welch geistiger Virus geht eigentlich in führenden deutschen Köpfen um. Sollten wir nicht froh sein, daß Israel, Israelis überhaupt eine Wort mit uns reden? Gibt es irgendein positives, konstruktives politisches Signal seitens der Palästinenser? Wie man ein künftiges
entspanntes Zusammenleben organisieren kann? Zerstörung von Synagogen ist der Beitrag von palästinensischer Seite den wir offensichtlich auch zukünftig zu erwarten haben.
Hallo Claudia, ja Claudia Roth, sind Sie nicht „Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung“. Toller Titel, nur wie füllt man ihn aus? Ach schon vorbei, jetzt heißt der Titelträger ja Tom Koenigs. Kennt kaum jemand Mensch, wahrscheinlich auch deshalb, weil er sich wenig zu diesem Thema äußert. |
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Robin Renitent, 24. September 2005 |
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Koalisationsverhandlungen abgeschlossen 
Email von Roland Milelli, am 23.09.2005, 17:37
Foto aus dem Internetnirwana. Großes Foto im Permalink. |
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Robin Renitent, 24. September 2005 |
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Taler, Taler du sollst
wandern... Haben Sie jemals Politikern vertraut? Sehen Sie das war ein Fehler. Aber sollten Sie jemals dem Finanzamt vertraut haben sind Sie nicht zu retten. Und dem Gesetzgeber können Sie auch nicht vertrauen. Der
verabschiedet Gesetze die sind nämlich so löchrig gestrickt, daß Gerichte sie wieder kippen können. Also wem können Sie vertrauen? Sehen Sie: Nur sich selbst. Und das auch nicht immer und in allen Fällen.
Im konkreten Fall, hat sich mal wieder einer ungerecht behandelt gefühlt und die Gerichte angerufen. Er zahle, als ehrlicher Steuerzahler, mehr Steuern als ein amnestierter Steuersünder. Also kann man davon ausgehen, daß das Bundesverfassungsgericht ändert. Ändert zu Ungunsten des Amnestierten. War also nichts
mit der Reue. Wie konnte man auch so einem Gesetz vertrauen? Wer sein Geld im Ausland hat, soll es gefälligst auch da lassen. Wer hinterzogen hat, soll verdammt noch mal nicht schwach werden, sondern bei seiner ursprünglichen Entscheidung bleiben. Steuern sind Enteignung. Wer sich durch Hinterziehung gegen Enteignung wehrt ist, wird zwar
straffällig, weil Steuerhinterziehung nun mal illegal ist. Andererseits ist Selbstverteidigung ein Naturrecht. Und wer sich gegen Enteignung wehrt kann aufrecht am Abendbrottisch sitzen und sich und seinen Kindern gerade in die Augen schauen. Deshalb, wenn Sie noch nicht dabei sind: Steuerhinterziehung jetzt! Willkommen im Club!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-376295,00.html |
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Robin Renitent, 23. September 2005 |
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