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Robin Renitent, 25. July 2005 |
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Amerikaner - Rednecks?
Israel?
Ladendiebstahl verboten!
Mame
Der Weg ins Leben
Support our troops
Alles wie immer -fast alles
Kapitalismuskritik -die Doofen klatschen immer
rebellog - vacation
Berufsjüdin am Roshmal
Von Denunzianten und Enteignern
Free-stater gets arrested
Prügelstrafe für Schulreformer |
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Amerikaner - Rednecks? Es gibt Vorurteile die sind einfach nicht auszuräumen. Amerikaner sind oberflächlich, arrogant, wissen alles besser und hilfsbereit sind sie schon gar nicht. Meistens werden solche Vorurteile ja von irgendwelchen Gurken geäußert, die noch nie einen Ami getroffen haben. Und wenn doch? Dann
suchen sie zunächst ihre Vorurteile zu bestätigen. Dann gibt es andere "liebe" Landsleute, die sitzen zwar nahe Miami auf ihrem Handtuch, aber der linke Nachbar ist aus Kreuzberg und der rechte Nachbar ist aus Castrup-Rauxel. Nun, wo die USA, verständlicherweise, ihre Sicherheitsanforderungen erhöht haben und an den Flughäfen auch durchsetzen,
damit bei ihrem Nachbarn nicht irgendwelche Kabel aus den Schuhen schauen, ist man innerlich völlig fertig mit den Ami's. "Da flieg ich nicht mehr hin", habe ich wirklich mehr als einmal gehört. Und das von guten Freunden die mir sonst nahe stehen. "Ich habe einfach keine Lust mich deren Sicherheits-Paranoia auszusetzen..., basta!"
Dabei treffen die genannten Vorurteile auch auf viele Deutsche zu. Ich kann Ihnen auf Anhieb zahlreiche Bekannte nennen, alles fürchterlich schlaue Leute, die sowohl oberflächlich, als auch große Besserwisser sind. Und ihre Hilfsbereitschaft erschöpft sich mit einer Tsunamie-Überweisung die
das Gewissen beruhigen soll. Wir fahren also am 15. Mai für 2 Monate in die USA. Auf dem Hinweg platzt uns nach 200 km noch in Kanada der rechte Vorderreifen. Meine Frau steht mit den Kindern am Straßenrand, ich räume den Kofferraum aus, wechsele den Reifen. Das dauert alles in allem, weil die Straße abschüssig ist,
der Wagen sehr voll und der serienmäßige Chryslerwagenheber großer Mist, mehr als eine Stunde. Ungefähr 100 Autos brettern vorbei. Nicht ein kanadischer Autofahrer hält. So viel zum Thema Hilfsbereitschaft der Kanadier, die sich den Amerikaner vielfach überlegen fühlen dabei aber nur versuchen ihre tiefen Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren.
In ihrer Anti-Amerikahaltung sitzen Deutsche und Kanadier in einem Boot. Und sind stolz auf ihre Illoyalität in der Irakfrage. 1500 km weiter sind wir in Virginia. Wir treffen wie üblich nicht einen Deutschen - schon deshalb nicht, weil die ja
immer in die gleichen Destinations düsen und selten mal 4 km nach rechts oder links vom Wege abweichen. Aber wir treffen zahlreiche Amerikaner. Fast alle (männlichen) erzählen uns von ihrer großartigen Zeit in Deutschland wo sie als Angehörige der Streitkräfte stationiert waren. Nie hören wir Vorurteile, ja selbst jetzt nicht wo Deutschland so
illoyal ist. Erstaunlich viele haben irgendwo, weit zurück, deutsche Vorfahren. Dabei sind wir nie in deutschen Siedlergegenden. In unserem Appartment mit Garten erleben wir, als Zaungäste, eine 3-Tage Familienfeier mit, etwa 30 Gäste mit zahllosen Kindern. Wir sind völlig platt: Nie haben wir eine ruhigere, diszipliniertere Feier erlebt. Nicht in
Russland, nicht Deutschland, nirgendwo. In Deutschland schon gar nicht, weil da immer lautstark die Kinder zur Ordnung gerufen werden, ein Gast immer lauter als der andere Gast spricht und sich alle gegenseitig überzeugen wollen. Und natürlich Musik in voller Lautstärke dudelt. Uns, quasi als Nachbarn, stellt man vor
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Robin Renitent, 23. July 2005 |
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Israel? "Hi, Robin, wie war die Reise?" Fragen der kanadischen Bekannten. Wollen die
das wirklich wissen oder ist es nur rhetorisch? "Großartig und lehrreich", sage ich, und füge hinzu, wohl wissend, daß man das mit gemischten Gefühlen hört: "Wir lieben ja die USA, die Bilder könnt ihr auf der Webpage sehen!" Aha, keine Nachfrage mehr. Nicht zu den USA.
"Wohin wollt ihr im nächsten Jahr", die Frage ist vernünftig. Ja wohin? "Wieder 4 Wochen nach Moskau", sage ich. Ah, ja. "Bring mir ne Braut mit" sagt P. Knallkopp, als ob es da Supermärkte mit Bräuten gibt.
"Und dann?" Alle wissen ja, daß wir nach Moskau immer noch ein anderes Land intensiv erkunden. "Mein Traum ist Israel," sage ich. "Israel? Mit Kindern? Jetzt? Biste verrückt?" Ja," sage ich, "bin
ich." Und füge hinzu: "Man muß Israel unterstützen, Sympathie zeigen. Jetzt. Ich wollte schon immer hin." K. meint: "Warum fährst Du nicht in den Irak oder nach Afghanistan?" "Weil ich nach Israel will, Punktum!" Ich habe
kanadischen Nachbarn geantwortet. Ich ahne schon was meine deutschen Bekannten sagen werden. |
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Robin Renitent, 23. July 2005 |
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Ladendiebstahl verboten!
Ist ja ganz klar: Ladendiebstahl gehört sich nicht, schädigt den Unternehmer und die Allgemeinheit und blah, blah.... wissen wir ja schließlich alle. Im Internet kann man noch Diskussionen finden ob einmaliger Ladendiebstahl ein Kavaliersdelikt ist, Menschen mit niedrigem Einkommen eine "milde"
Bestrafung erfahren sollen, (weil sie den Verführungen des Kapitalismus erliegen) und ob ein Erstdiebstahl ungestraft bleiben soll. So weit so gut, das Schild "Ladendiebstahl verboten!" ist aber typisch deutsch, denn was nicht erlaubt ist, ist armklar, verboten! "Rasen betreten (ist auch) verboten!" Auch das "Spielen in Haus
und Hof ist verboten!", "Rasenmähen und Kindergeschrei in der Zeit von 1-3 ist verboten! und das Mitnehmen von "Mehr als 3 Kleidungsstücke in die Umkleidekabine ist (auch) verboten!" Wir Deutschen lieben Verbotsschilder. Besonders bei Sachen die sich von selbst erklären. Andererseits was nicht verboten ist, ist erlaubt, nicht
wahr. Gegen eine flotte Nummer in der Umkleidekabine ist schließlich nichts zu sagen, oder haben Sie schon mal ein Schild gesehen: "Das Ausüben von Geschlechtsverkehr in unseren Umkleidekabinen ist verboten!" Na also.
Andere Nationen haben auch was gegen Ladendiebstahl. Aber sie fallen nicht gleich mit der Tür ins Haus und sprechen platt von Verboten. Im Gegenteil. Sie offerieren eine weitere Möglichkeit in der Kannform, die man, sofern man möchte wahrnehmen kann. Man hat also die Wahlfreiheit. Wie auf dem Schild
oben, das wir gerade in den USA sahen. Da wird einem potentiellen Ladendieb eine freie Fahrt im Polizeiauto angeboten. Man hat also die Qual der Wahl. Klaue ich nun, um einmal in den Genuß einer Freifahrt in einem amerikanischen Polizeiauto zu kommen? (Vielleicht ist der Officer so freundlich und schaltet mal die Sirene an...) oder verzichte
ich schweres Herzen und klaue lieber nicht. Es gibt ja in jeder Bürokratie Genies die durch sagenhafte Einfälle glänzen und damit ihren traurigen Büroalltag in ein
Erlebnis der besonderen Art verwandeln. In Deutschland kennen wir die ja zur Genüge. Man kann grüne Punkte erfinden und die Unternehmer zwingen alle Verpackungen damit zu verzieren. Im zweiten Schritt verankert man das dann gesetzlich und denkt sich eine Strafe bei Nichtbeachtung aus. Damit macht man sich in der Bürokratenwelt unsterblich und kann, wenn
man es nur geschickt genug anstellt, Millionen von Menschen umdrehen und irgendwas glauben machen. Was allen diesen grandiosen Einfällen zu eigen ist: Sie kosten Geld! Nicht das des Erfinders natürlich. Das Geld des Steuerzahlers. Aber den muß man nur lange genug beharken und er findet es selber gut, na jedenfalls stellt er es nicht mehr
in Frage. Wehren kann er sich eh nicht dagegen. Dafür hat man "höherenorts" schon vorgesorgt.
 Auch in Amerika gibts natürlich bürokratische Knalltüten die sich einen
Namen machen wollen. Na wenigstens einen lokalen Namen. In Virginia Beach z.B.. Da hat irgendein begnadetes Genie sich daran gestört das Jugendliche eine "coole" Jugendsprache sprechen und Fourletterwords benutzen. Das macht einen schlechten Eindruck auf Touristen. Wie regelt man sowas am besten? Ganz klar, mit einem Schild. Das hängt nun an allen Kreuzungen und Verkehrsampeln, ist auf
Broschüren und Karten zu finden. Hat wahrscheinlich ein Heidengeld gekostet. Als Nichtjugendlicher weiß man zwar nicht was es bedeutet, Hauptsache die Teenies wissen es. Die wissen es, weil es aus der Comixkultur stammt. Aber ob sie sich danach richten bleibt eine offene Frage. In jedem Fall ist es das berühmte Fourletterword, das nun überall zu
sehen ist, eben nur in Comix -Hieroglyphen. "Really, you shouldn't say fuck!" |
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Robin Renitent, 22. July 2005 |
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Amerikaner - Rednecks?
Israel?
Ladendiebstahl verboten!
Mame
Der Weg ins Leben
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Mame
Wann waren Sie das letzte mal im Theater? In einem großen Haus oder eher in einem kleinen Provinztheater? Ich war vor 2 Wochen in einem ganz kleinen Theater. Jeder ALDI-Schuppen ist größer. Mit ganz großen Schauspielern. Nein, die Namen haben Sie noch nie gehört, von dem Theater auch nichts und
vermutlich nicht mal von dem Ort. Ich rede von Sturbridge, MA, USA, (also Massachusetts, USA) Die haben ein ausgezeichnetes kleines Theater, das
Stageloft Repertory Theater. Mit ganz hervorragenden, hochengagierten Schauspielern. Die sich nicht zu verstecken brauchen vor den großen Bühnenschauspielern die wir kennen und schätzen. Ich komme schließlich aus Berlin, einer Theaterstadt und
von Boy Gobert bis Berta Drews habe ich viele gesehen. Der Theaterdirektor verkaufte bei Stageloft die Karten, der Beleuchter war Platzanweiser. In Sturbridge sahen wir Mame, das Musical mit Musik von Jerry Herman. Das Publikum, natürlich nicht im dunklen Anzug sondern Shorts und T-Shirt, war hingerissen, unsere Kinder, 9 und 5, auch. Es
war ein rundum gelungener Abend. Ich habe die Zuschauer mit dem Eintrittspreis multipliziert und kam auf eine Abendkasse von etwa 1300 Dollar. Die Klimanlage lief, die Scheinwerfer brannten. Die Kostüme der etwa 25 Darsteller waren umwerfend gut. Auntie Mame wechselte ihre Garderobe bestimmt 12 mal. Was bekommt ein Schauspieler? Vermutlich gerade
das Benzingeld. Um mit Emil Jannings zu sprechen (1939) : "Der soziale Fortschritt hat auch vorm Theater nicht haltgemacht, und Schauspieler finden sich in geregelten Vertragsverhältnissen. Ich verkenne nicht die Vorzüge sozialer Verbesserungen, aber man wird mich nicht falsch verstehen, wenn ich sage: Der Schauspieler ist verbürgerlicht!" Soweit
Emil Jannings. Vermutlich haben die Mitglieder des Stageloft-Ensembles bürgerliche Berufe und andere Einkommen, aber ihr Einsatz, angesichts einer von mir vermuteten knappen Aufwandsentschädigung, ist grandios, erinnerte an eine Zeit, in der der Schauspieler noch nicht verbürgerlicht war. Hut ab vor diesem Ensemble.
 Da zerplatzt denn auch deutsche Kulturborniertheit wie eine Seifenblase. Höre ich nicht die hämischen Kommentare von der kulturellen Überlegenheit der Europäer, besonders natürlich der deutschen Überlegenheit über die "oberflächlichen"
Amerikaner? Geht mal ins Stegeloft Repertory Theater und macht euch einen netten Abend. Nein es war nicht Brecht, nicht Faust, nicht Don Carlos. Es war nur ein Musical. Aber mit durchgezeichneten Charakteren und Schmiß und Verve. Mame
Buch von Jerome Lawrence und Robert E. Lee
(Nach dem Roman von Patrick Dennis und dem Stück „Auntie Mame“ von Lawrence und Lee)
Musik und Gesangstexte von Jerry Herman
Welcome to the Town of Sturbridge's Official
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photos © 2005 rebellog/Luigi Pepperoni |
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Robin Renitent, 22. July 2005 |
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Der Weg ins Leben
Was machst Du fragt mich mein Nachbar. Nach den Wochen der Reise und dem Sitzen hinter dem Steuer, genieße ich meinen See, das Wetter, die Kinder und das Boot. Und ich lese. Was? Mal wieder Makarenko. Nie gehört? Anton Semjonowitsch Makarenko (1888 - 1939) war ein sowjetischer Pädagoge der in
einem wundervollen Buch "Der Weg ins Leben" den Aufbau eines kollektiven Erziehungssystems in der Sowjetunion beschreibt. Nicht das ich seine Ansicht teilen würde, oder auch nur das Geringste übrig hätte für eine Kollektiverziehung, aber seine Ehrlichkeit und Gradlienigkeit gegenüber Kindern und Jugendlich ist einfach überzeugend. Dieses
Buch ist ein grandioses Beispiel wie man einer Idee, der man im Grunde ablehnend gegenüber steht, dennoch viel positives entnehmen und als Richtschnur eigenen erzieherischen Handelns vorbildhaft einsetzen kann. Insbesondere die Beschreibung der Theateraktivitäten der ihm anvertrauten Jugendlichen hat es mir angetan. Wenn ich dann sehe, das Theater,
besonders hier in Nordamerika, in der Schule eine so nachrangige Rolle spielt, ja die Kinder nicht einmal mehr Gedichte auswendig lernen, bin ich ganz betrübt. Das spielerische Ausgestalten einer Rolle in einer Theater AG an unserer Schule in Berlin, gehört mit zu meinen besten Erinnerungen. Theaterspielen ist, aus meiner Sicht, eine
hervorragende Methode Selbstsicherheit zu lernen und in fremde Charaktere und Personen einzutauchen. Wenig formt junge Menschen mehr als Rollenlernen und Theaterspielen. Makarenko bei
Wikipedia (dt.),
Wikipedia (en.) bei Amazon |
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Robin Renitent, 15. July 2005 |
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Amerikaner - Rednecks?
Israel?
Ladendiebstahl verboten!
Mame
Der Weg ins Leben
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Alles wie immer -fast alles
Kapitalismuskritik -die Doofen klatschen immer
rebellog - vacation
Berufsjüdin am Roshmal
Von Denunzianten und Enteignern
Free-stater gets arrested
Prügelstrafe für Schulreformer |
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 Same troops like 1945 in the Normandy - a few generations later 6. Juni 1944. US-Truppen landen in der Normandie. Damit sind Adolf Hitlers Tage gezählt. Die Tage eines grauenhaften Psychopathen, Volksverführers und Verbrechers. Die Tage eines selbstsüchtigen, eitlen Egomanen.
20. März 2003. US-Truppen bombardieren Bagdad. Damit sind Saddam Husseins Tage gezählt. Die Tage eines grauenhaften Psychopathen, Volksverführer und Verbrechers. Die Tage eines selbstsüchtigen, eitlen Egomanen.
2 Monate sind wir wieder durch die USA gefahren. Insgesamt 12500 km. Durchschnittlich jedes 2-3 Auto hatte eine Schleife auf dem Heck. Viele Fahrzeuge hatten mehrere Schleifen. Die gelbe Schleife ist nur ein Beispiel, es gibt Schleifen mit US-Farben und mit dem Text "God bless America". Eines Morgens hatten wir
auch eine Schleife am Heck. Direkt über unserer kleinen Amerikaflagge. Diese etwa 8 x 6 cm große Flagge über die sich unsere deutschen Bekannten und Freunde so aufregen und die unsere kanadischen Nachbarn monieren. Wahrscheinlich hatte ein Hotelnachbar sich über unsere amerikanische Flagge an einem Auto mit kanadischem Nummernschild gefreut. Und
uns die Schleife "geschenkt". Ich hätte sie mir nicht gekauft, aber da sie nun mal dran ist lasse ich sie da. Warum soll ich, der ich meine Freiheit, die uneingeschränkte Entwicklung meiner Individualität, meinen westlichen, selbstbestimmten Lebensstil, meine Bewegungsfreiheit, dem Kampfeswillen der Truppen die 1944 Hitler besiegten, der Truppen, die 1945 bis 1990
Deutschlands Teilsouveränität und zumindest die volle Souveränität der Bevölkerung West-Berlins und der BRD garantierten und in der NATO immer noch mit garantieren und die 2003 ein verbrecherisches Regime im Irak beendeten, nicht unterstützen. Na wenigstens mit einer Schleife. Damit mache ich keine
Aussage, weder zu dem angeblich vorgeschobenen Kriegsgrund
angeblich vorhandener Massenvernichtungswaffen, noch unterstütze ich Herrn Bush persönlich. Es ist und bleibt ein Bekenntnis zu den US-Truppen, einer Armee die sich aus jungen Menschen zusammensetzt, ganz normalen jungen Menschen, weiblichen und männlichen, im Alter meiner erwachsenen Kinder, die ihr Leben aufs
Spiel setzen (und oft verlieren) für ihr Land und für die westliche Wertegemeinschaft. Der wir alle angehören und aus deren sicheren Sesseln es sich schön salbadern, kritisieren und Abscheu äußern lässt. Nicht Abscheu mit Schlächtern wie Saddam, sonder Abscheu vor Amerika. Für das die "Jungs" der Truppe da "draußen" sterben. Die Schleife bleibt
dran! |
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Robin Renitent, 15. July 2005 |
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Alles wie immer -fast alles
Reise vorbei. Wäsche in die Waschmaschine. Photos am PC gedownloaded. Kinder sind ruhig und entdecken ihr Zimmer und ihr Spielzeug neu. Die Liebste denkt über neue Projekte nach, also ran an den PC und die Lieblingsseiten gecheckt. Schließlich hat man Entzugserscheinungen, denn 8 Wochen ohne PC, Email,
News ist heute ungewöhnlich. Erste Erkenntnis: Alles wie immer. Als ob man nicht weg war. Die Überschriften gleichen sich, und alle Schlauen und alle Dummen haben sich geäußert – wie erwartungsgemäß, wie immer. Bomben und Terror. London. Politiker die Abscheu äußern, nach schärferen Gesetzen schreien. Intellele Knalltüten die Verständnis für die
Täter absondern und wenig über die Opfer sprechen. Dummbacken die dem „Westen“ die Schuld in die Schuhe schieben, weil er verantwortlich sei und Krieg gegen den Islam führe. Wer ist der „Westen“ ? Das bin ich und Du und Du. Ich jedenfalls fühle mich nicht verantwortlich, und ich habe kein Verständnis und es gibt keine Rechtfertigung für die Täter
und ich denke an die Opfer. Also alles wie immer. Vielleicht sind die, die sich nicht für Politik interessieren besser dran, nur Headlines lesen stumpft wahrscheinlich ab und man geht zur Tagesordnung über. Genaueres
Lesen frustriert. Kann es wahr sein, daß gealterte Nobelpreisträger (Grass) solchen Stuss absondern? Na, hat er ja schon immer, wenn er sich zur Tagespolitik äußerte. Also doch alles wie immer. Nächster Prominenter:
Thierse. Unser nationaler Anstandswauwau hat sich auch geäußert. Auf Einladung einer Zeitung. Über den barmherzigen Samariter. Mein Gott Wolfgang. Was liest Du denn aus der Bibel heraus? Surfen. Gibt es Kommentare dazu? Nichts. Doch. Einen. Hier ist er. Das Beste was ich seit langem gelesen habe. (Im Urlaub habe ich nur Mitchener gelesen...)
Also danke an Rainer Erkens vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung. Gefunden auf der Webpage des Institutes für unternehmerische Freiheit:
Der "gute Samariter" - ein echter Liberaler oder Nächstenliebe mit Wolfgang Thierse Gastkommentar von Rainer Erkens, Liberales Institut der Friedrich-Naumann-Sitftung
13.Juli 2005
http://www.unternehmerische-freiheit.de/nachrichten_id.php?cid=285
Dass in unserer modernen Welt angeblich wieder Werte gefördert werden müssen, ist für Politiker fast aller Couleur unbestritten. Die „Berliner Zeitung“ hat dazu eine Reihe gestartet, die prominenten Bewohnern der Stadt die Möglichkeit bereitet, Werte dazustellen, die ihnen besonders wichtig sind. Im Juli 2005 hatte Wolfgang Thierse,
Bundestagspräsident und Sozialdemokrat die Gelegenheit, auf den Begriff der Nächstenliebe einzugehen.
Weiter auf dem Originallink oder auf der
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Robin Renitent, 15. Mai 2005 |
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rebellog - vacation
May, 15th 2005 - July, 15 2005

Great: No Phone, no Email, no Blog, no Webpage, no PC! Hurrah! Es gibt natürlich, wie jedes Jahr, einige Lands- und andere Leute, die gar nicht verstehen können, daß wir in die
USA fahren. Früher fuhr man nicht zum Klassenfeind, heute nicht in die USA, morgen... But we don't care. Wir fahren hin wohin wir
wollen. Und sind froh, daß wir die, die das nicht wollen, dort nicht treffen. In diesem Sinne frohe Ferien! We continue after July, 1st, with our diary and we complete other rebellog pages! |
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Robin Renitent, 14. Mai 2005 |
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Amerikaner - Rednecks?
Israel?
Ladendiebstahl verboten!
Mame
Der Weg ins Leben
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Kapitalismuskritik -die Doofen klatschen immer
rebellog - vacation
Berufsjüdin am Roshmal
Von Denunzianten und Enteignern
Free-stater gets arrested
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Kapitalismuskritik -die Doofen klatschen immer
Vor 35 Jahren stürzte sich, ich kann mich noch genau daran erinnern, die Presse auf Helmut Horton (Deutscher Unternehmer und Kaufhausbesitzer, 1909 - 1987). Er hatte große Teile seines Vermögens in die Schweiz gebracht. Er wurde als Kapitalist beschimpft, wochenlang zogen die (dämlichen) Medien über ihn her. Das
er gleichzeitig seinen Mitarbeitern große Abfindungen zahlte, sie in schwierigen Situationen unterstützte wurde fast nirgends erwähnt. Dann kam ein investigativer Journalist (natürlich weiß ich seinen Namen heute nicht mehr) auf die Idee und untersuchte was der Horton konkret mit seinem Geld in der Schweiz machte. Saß er darauf, wie auf einem Sack
Bohnen, ließ er es sich wie Dagobert Duck auf die Birne prasseln? Nichts davon. Er investierte in Bauvorhaben (also bekamen Firmen Aufträge und deren Mitarbeiter hatten Arbeit), er kaufte Aktien und streute sein Kapital. In jedem Fall brachte er es in den Wirtschaftskreislauf zurück und ließ das Kapital arbeiten. Selbst wenn es auf der Bank lag,
arbeitete es ja, denn die Bank lebt davon Geld zu verleihen, das andere benötigen um wiederum ihren Geschäften nachgehen zu können. Natürlich fiel der Mob auf die Pressekampagne herein, einmal mangels Wirtschaftswissens, andererseits mangels kritischen Infragestellens aller Presseveröffentlichungen. Alle schimpften unisono. Nur die
Horton-Mitarbeiter nicht. Heute las ich in "Die Presse"-Wien folgenden hochinteressanten Artikel von Matthias Horx, den ich übrigens sehr schätze:
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=m&ressort=q&id=482409
Quergeschrieben:
Kapitalismus Plus
MATTHIAS HORX: ZUKUNFT PASSIERT (Die Presse) 14.05.2005
Der Kapitalismus ist in einem anderen sozialen Aggregatzustand angelangt.
Wer finanziert die mächtigste Organisation zur Verbesserung der Gesundheit in der Dritten Welt? Bill Gates hat die Hälfte seines Vermögens, 24 Milliarden Dollar, in eine Stiftung eingebracht, die mit Impfprogrammen Hunderttausende von Menschenleben rettet. Wer entwickelt Portale für die Selbsthilfegruppen von Patienten? Der Pharmahersteller
Betapharm. Wer schickt seine Mitarbeiter auf Aktionen zu Gunsten Obdachloser? Viele Beraterfirmen. Und die Wiener WU verlangt von ihren Elitestudenten den Nachweis sozialer Arbeitseinsätze . . . weiter
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Robin Renitent, 13. Mai 2005 |
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Berufsjüdin
am Roshmal Als ich noch in Deutschland lebte und, vor Jahren, Lea Rosh im Fernsehen - irgend so ein Magazin, ich glaube im SFB oder NDR - sah, fiel mir immer eins auf: Ihre inquistorischen Fragen. Nein nicht investigativ, das hätte ich
gut gefunden, inquistitorisch war ihre Fragestellung. Die Frau inszenierte sich durch die Art und Weise wie sie fragte selbst. Es gab, meiner Erinnerung nach, wenig Interviewte die dagegen halten konnten. Oft ging es mir wie dem Fußballfan im Sessel, der auch die besseren Tore schießt, und ich dachte, Mensch nun sag doch dies oder das. Aber es kam
nicht, es kam nur irgendwas von Leah Rosh, die das Besitzrecht an bestimmten Themen hatte. Dann kam diese Mahnmalgeschichte und ich dachte mir, wer bekommt dieses Mahnmal? Deutschland, die Juden, die Jugend um zu lernen, die
Neonazis um sie zu mahnen, die Hinterbliebenen um zu trauern, der Architekt um seinen Namen in die (Architektur-) Geschichte eingehen zu lassen? Und je mehr ich die Debatte beobachtete wurde mir klar. Das Mahnmal war für Lea Rosh. Und angesichts der Backenzahndebatte erstaunt mich nur eins: Warum hat sie nicht verlangt eine Locke aus ihrem Haar
dort in die Stelen zu betonieren. Das hätte sie verdient - das wäre das mindeste was man hätte für sie tun könnnen. Nun wird es vielleicht nichts damit, weil es unglücklicherweise zuviele Menschen gibt die Lea einfach nicht verstehen, nicht verstehen wollen, das man nicht "Berufsjude" werden kann. Am sympathischsten bleiben immer die Wohltäter,
die bescheiden im Hintergrund wirken und der Sache dienen - nicht sich selbst. Hier einer der besten Kommentare zum Thema, den ich finden konnte:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/meinung/447341.html
Update: Der Zahn wird weder in den Stelen, noch im Blumentopf, noch im Garten begraben, sondern da wo er hingehört in die Gedenkstätte Belzec. |
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Robin Renitent, 13. Mai 2005 |
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Amerikaner - Rednecks?
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Mame
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Von Denunzianten und
Enteignern Zwei Meldungen die in die Zeit passen:
Der Irrsinn in Deutschland läßt nicht nach. Wäre ja auch zu schön gewesen. Das muß man sich vorstellen Da werden in einer funktionierenden (naja) Behörde Stempel, Schilder, Siegel weggeschmissen und neue angeschafft. Weil das angeblich
besser klingt. Für bisher 385000,.€, Ende noch nicht anzusehen. Trotz Sparvorgaben, Millionen von Arbeitslosen bräuchte man eine neue Bezeichnung: Agentur klinge ja auch viel besser als Amt oder Anstalt. Ich verwette mein letztes
Heftpflaster, daß das nicht einen einzigen Arbeitslosen in Lohn und Brot gebracht hat. Ein schönes Beispiel wie Politiker und Behördenchefs mit den Ihnen "anvertrauten" Steuergeldern umgehen. (Kein Steuerzahler hat z.B. Herrn Gerster Geld anvertraut, dazu hätte man ihm vertrauen müßen. Hätten Sie das getan? Das Geld stammt also nicht aus
Anvertrautem, sondern aus Enteignetem....) Und dann gibt es erfreulicherweise Menschen die sich wehren gegen diese Form von Enteignung und das Verschleuden ihres hart erarbeiteten Einkommen. Mit Phantasie und Kreativität. Sie
verlegen ihren Wohnsitz ins Ausland, was ja rechtens ist. Wenn nicht hätten wir DDR-Verhältnisse, wo man seinen Wohnsitz auch nicht verlegen durfte. Und umgehen die Enteigung. (Natürlich findet sich gleich ein mieser Denunziant der die Steuerfahnder weckt...) Und wenn es sonst auch ewig dauert bis der Staat reagiert, hier stehen sofort 70 Mann
Spalier, - was haben die bis dahin gemacht? - und durchkämmen Untermieterzimmer und addieren Aufenthaltsstunden. Man hat eben (höheren Ortes - wie es imnmer heißt) noch nicht begriffen,. daß es höchste Zeit ist nicht nur
Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, sondern auch private Aufenthaltsorte. Es gibt nur wenige Möglichkeiten um zurückzuschlagen. Aber die sollte man nutzen. Es darf bezweifelt werden, daß da jemand aufwacht und Fluchtbewegungen entgegen wirkende Bedingungen schafft. Offensichtlich ist es einfacher das Rechtsbewußtsein per Propaganda und
Neiddiskussion zu beeinflußen und neue und schärfere Gesetze zu verabschieden. rebellog wird demnächst (nach den Ferien) Tipps zur Steuerrettung, zum Umzug und zum Fight-Back geben. |
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Robin Renitent, 12. Mai 2005 |
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